KMU-innovativ: neues Modul zum Einstieg in industrielle Entwicklungsvorhaben

Der Weg von einer neuen Idee oder einem Forschungsansatz hin zu einem innovativen Produkt, Verfahren oder einer Dienstleistungen ist mitunter lang: Ideen müssen bewertet, Lösungsansätze auf ihre Machbarkeit hin überprüft und die Forschungs- und Entwicklungsbedarfe sowie Kooperationspartner identifizieren werden. Das ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) häufig eine Herausforderung. Mit der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Einstiegsmodul“ unterstützt das Bundesforschungsministerium KMU bei Projekten im Vorfeld von industriellen Forschungs- und experimentellen Entwicklungsvorhaben – damit deren Innovationsfähigkeit langfristig gestärkt wird.

Zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit von KMU sollen im Einzelnen folgende Ziele erreicht werden:

  • Stärkung des Ideenscoutings und des Ideenmanagements in der frühen Innovationsphase in KMU,
  • Verbesserung der Umsetzung von Ideen in Forschungs- und Entwicklungsprojekte,
  • Erschließen der richtigen Partner und ihre sinnvolle Einbindung in die Projekte,
  • Abbau von Hürden und Stärkung der Motivation für anspruchsvolle, risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, insbesondere bei weniger förder- und forschungserfahrenen KMU,
  • Verbesserter Zugang von KMU zu den Forschungsförderprogrammen des BMBF, insbesondere zur Förderinitiative KMU-innovativ.

Gefördert werden Einzelvorhaben von KMU zur Vorbereitung von nachfolgenden eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Die vorzubereitenden Projekte sollen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko und Kooperation mit weiteren Partnern gekennzeichnet sein.

Die Fördermaßnahme richtet sich an KMU, die noch keine oder wenig Erfahrung mit Forschungs- und Entwicklungsförderung haben. KMU erhalten maximal 50.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten.

Die Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien müssen inhaltlich einem der Technologiefelder in der Förderinitiative KMU-innovativ und den in den jeweils aktuellen Bekanntmachungen des BMBF genannten Themenschwerpunkten zugeordnet werden können.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bmbf.de

Leitmarktwettbewerb Produktion.NRW – Zweiter Aufruf

Leitmarktwettbewerb Produktion.NRW

Zweiter Aufruf für neue Ideen für den Leitmarkt Maschinen- und Anlagenbau / Produktionstechnik in NRW

Stichtag:

04.09.2018

Im Themenschwerpunkt „Industrie 4.0“ sollen Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) angeregt werden, in denen Entwickler und bevorzugt mittelständische Anwender von Cyber-Physischen-Produktionssystemen (CPPS) Hand in Hand vernetzte Produktionsstätten für künftige „Smart Factories“ voranbringen. Im Themenschwerpunkt „Effizienz in der Produktion“ sollen FuE-Projekte angeregt werden, die einerseits effiziente Fertigungsverfahren und andererseits Produkte mit verbesserter Effizienz thematisieren.

PD Dr. Hug Aubin und Dr. Jan-Philipp Minol wurden ausgezeichnet

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) verlieh auf ihrer Jahrestagung 2018 in Leipzig gleich zwei wissenschaftliche Preise an Chirurgen der Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Derra-Preis wurde PD Dr. Hug Aubin (l.), den Gefäßchirurgischen Forschungspreis erhielt Dr. Jan-Philipp Minol (re). Foto: UKD

Den nach dem deutschen Herzchirurgen und in Düsseldorf lange Zeit tätigen, legendären Ernst Derra benannte Ernst-Derra-Preis wurde PD Dr. Hug Aubin verliehen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Den Gefäßchirurgischen Forschungspreis der Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, dotiert mit 5.000 Euro, vergab die Fachgesellschaft an Dr. Jan-Philipp Minol.

Die ausgezeichnete Arbeit von PD Dr. Hug Aubins mit dem Titel „Native Tissue-derived ECM Scaffolds for Cardiovascular Applications in Regenerative Medicine“ ist eine kumulative Habilitationsschrift, die sich mit dezellularisierten kardialen Matrix-Gerüsten als Grundlage für Anwendungen innerhalb der kardiovaskulären regenerativen Medizin befasst. Die durch diese Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse behandeln einige der noch nicht gelösten wissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich des kardiovaskulären Tissue Engineerings. Sie könnten helfen, bestehende Therapiebegrenzungen zu überwinden. Mit dieser Habilitationsschrift wurde der Preisträger im vergangenen Jahr von der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit erst 32 Jahren habilitiert.

In Dr. Jan-Philipp Minols Arbeit “Focal induction of ROS-release to trigger local vascular degeneration“ wurde ein Modell etabliert, in dem reaktive Sauerstoffspezies (ROS) aus einer photodynamischen Reaktion isoliert an der Aorta zu einer fokalen Degeneration mit Aspekten im Sinne einer atherosklerotischen Läsion führten. Neben den klassischen Einflussfaktoren der Atherosklerose gelten ROS sowie der oxidative Stress zunehmend als eigenständiger Faktor. Bisherige Versuchsansätze hierzu sind systemischer Natur mit multifaktoriellem Einfluss. Dies erschwert die Analyse des Einflusses von oxidativem Stress als isolierter Faktor. Das vorgestellte Modell konnte wichtige Achsen des atherosklerotischen Remodellings als Folge der fokalen ROS-Applikation nachvollziehen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

Brustkrebs: Doppelte Auszeichnung für die UKD

Gleich doppelt ist die Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) in der neuen Focus-Ärzteliste für den Bereich „Brustkrebs und gynäkologische Tumoren“ vertreten. Neben Klinikdirektorin Prof. Dr. Tanja Fehm wird auch Dr. Jürgen Hoffmann aus dem Brustzentrum der Klinik empfohlen. Die Liste wird durch ein unabhängiges Recherche-Institut für das Nachrichtenmagazin seit 1995 erstellt und in der Ausgabe April/Mai 2018 des Magazins „Focus Gesundheit“ aktuell veröffentlicht.

Prof. Dr. Tanja Fehm, Direktorin der Frauenklinik am Universitätsklinikum Düsseldorf. Foto: UKD

Brustkrebs-Patientinnen werden im spezialisierten Brustzentrum der Düsseldorfer Uniklinik versorgt. Zu den Versorgungsangeboten zählt auch eine genetische Beratung zur Klärung des familiären Brustkrebsrisikos. Die UKD-Frauenklinik ist hier bundesweit eines von 17 universitären Zentren, die sich der Beratung und Betreuung der Frauen und ihrer Familien widmen, wenn es einen Verdacht auf familiär bedingten Brist- oder Eierstockkrebs gibt.

Dafür bietet das Klinikum eine spezielle Tumorrisiko-Sprechstunde an. Hintergrund: Jede zehnte Frau entwickelt im Laufe ihres Lebens einen bösartigen Tumor der Brustdrüse. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, eine betroffene Verwandte in der Familie zu haben, entsprechend groß. Viele Frauen stellen sich daher die Frage, ob sie den Brustkrebs der Mutter, Großmutter oder Tante erben und – wenn sie selbst erkrankt sind – an ihre Töchter weitervererben können. Prof. Fehm: „Fakt ist: In den meisten Fällen tritt Brustkrebs zufällig auf, wird also nicht vererbt. Es gibt aber auch Formen, die an die nächsten Generationen weitergegeben werden können. Dies kann unter Umständen durch eine Genanalyse bestätigt oder widerlegt werden. Und natürlich erläutern wir auch die Früherkennung- und Vorbeugemaßnahmen für Brust- und Eierstockkrebs.“

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

Startup-Woche Düsseldorf 2018 mit 170 Veranstaltungen in 7 Tagen!

Noch mehr Veranstaltungen, noch mehr Themen: Vom 13. bis 20. April findet die 3. Startup-Woche Düsseldorf mit rund 170 Veranstaltungen statt.

Im Angebot: geballtes Wissen zu den Themen Konzeption, Strategie, Marketing, Finanzen, Recht, Investorengewinnung, Förderung, Technologie und Internationalität. Neben Workshops zu diesen Themen gibt es Pitchveranstaltungen, Hackathons und die Möglichkeit, in 54 Stunden aus einer Idee ein Startup zu formen.

Die Teilnahme ist überwiegend kostenfrei.

Damit setzt die Startup-Woche ihren Erfolg fort und wächst weiter. Die 1. Startup-Woche in 2015 startete mit 42 Veranstaltungen und 2.600 Teilnehmenden, im Jahr 2017 waren es bereits 94 Veranstaltungen und 3.800 Besucher. In diesem Jahr bieten unter dem Dach der Startup-Woche 80 Veranstalter 170 Events an. Erwartet werden rund 5.000 Teilnehmer.

Ein Höhepunkt der Startup-Woche Düsseldorf 2018 wird sicherlich der NKF Summit sein, der unter dem Titel „Der Startup Crashkurs für Corporates“ am 20. April 2018 in der Classic Remise (Harffstraße 110a, 40591 Düsseldorf) stattfindet.

Das Programm ist online abrufbar unter www.startupwoche-dus.de  Gedruckte Exemplare des Programmheftes können unter bestellung@mws-dus.de angefordert werden. Ein handlicher Einleger mit Terminkalender hilft dabei, den Überblick zu behalten.

Startup-City Düsseldorf
Seit Beginn der Startup-Initiative im Jahr 2015 ist die Zahl der Startups von 135 über 2016 mit 251 auf rund 300 Startups in 2017 gestiegen. Hinzurechnen muss man aber noch 9 Startup-Alumnis, das heißt ehemalige Startups, die seit mehr als 10 Jahren erfolgreich am Markt sind und deshalb aus der seit 2015 geführten Statistik herausgefallen sind. Dazu gehören zum Beispiel trivago, auxmoney oder secusmart.

Insgesamt gibt es in Düsseldorf 2.115 Arbeitsplätze bei aktuellen Startups (Stand Ende 2017). Rechnet man die 1.645 Arbeitsplätze bei den Startup-Alumnis hinzu, sind dies insgesamt 3760 Arbeitsplätze.

Partner der 3. Startup-Woche 2018
Die 3. Startup-Woche machen 18 Hauptsponsoren möglich: :agile accelerator, AREO Holding GmbH, AXA Startup Center, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Deutsche Bank AG, Flughafen Düsseldorf GmbH, Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, INTERBODEN GmbH & Co. KG, MediaCom Agentur für Media-Beratung GmbH,  QVC Handel S.à r.l. & Co. KG, Rheinbahn AG, Stadtsparkasse Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf AG, trivago N.V., Uniper SE, Vodafone GmbH und Wacom Europe GmbH. Knowledge-Partner: McKinsey & Company.

Quelle: www.duesseldorf.de

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