BMWi verlängert Zuschussprogramm BAFA-Unternehmensberatung bis Ende 2022

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Richtlinie „Förderung unternehmerisches Know-how“ (BAFA-Unternehmensberatung) um zwei Jahre bis Ende 2022 verlängert.

Das Programm ist co-finanziert durch den Europäischen Sozialfonds ESF und wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) koordiniert und bearbeitet. Es fördert die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Deutschland. Diese können sich durch qualifizierte und BAFA-akkreditierte Beraterinnen und Beratern zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Allgemeine Fragen der Rechts- und Steuerberatung sind nicht förderfähig.

Auch Unternehmen, die sich in Schwierigkeiten befinden, sind antragsberechtigt. Im Zuge der Verlängerung des Programms wurden die Bedingungen des Programms leicht verändert und die Anforderungen an die Beratung und den Beratungsbericht erweitert. In dem neuen Zeitraum bis Ende 2022 können etwa Jungunternehmen < 2 Jahre einmal einen Antrag auf Förderung stellen.

Die Förderquoten wurden nicht verändert. KMU erhalten einen Zuschuss von 50% zur Beratung, in den neuen Bundesländern bis zu 80 %. Die förderfähigen Kosten betragen bis zu 4.000 Euro, bei Bestandsunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten höchstens 3.000 Euro.

 

Weitere Informationen, Antragsunterlagen etc. finden Kandidaten auf der Seite des BAFA auf  https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html