Die Mischung macht’s: SmartIP für KMU

Die Metropolregionen in NRW spielen mit den darin ansässigen Unternehmen eine bedeutende Rolle bei der weltweiten Entwicklung von neuen Technologien. Zahlreiche KMUs in NRW sind an diesen Entwicklungen beteiligt. Unabhängig davon, ob es sich um ein langjährig am Markt etabliertes Unternehmen handelt oder um ein Unternehmen, was aus einem rasanten Wachstum eines Startups hervorgegangen ist, bleibt die Frage nach einem passenden Schutz von geistigem Eigentum: wann, wo, wie und in welchem Umfang soll geschützt werden?

Patente schützen neu erfundene Technologien, Marken geben einer Technologie einen Namen und Designs können das Aussehen von Erfindungen oder damit verbundener Materialen schützen. Der Fokus wird auch bei KMUs oft auf Patente gelegt und Marken- oder Designanmeldungen werden nicht berücksichtigt. Abhängig von der jeweiligen Technologie kann es für eine erfolgreiche Vermarktung aber wichtig sein, flankierend zu einem Patent Marken und auch Designs anzumelden – die Mischung macht’s.

Zu diesem Thema laden das Innovativnetzwerk Düsseldorf-Mettmann (DUS+ME innovativ) und die IHK Düsseldorf am 12. Oktober 2021 ab 16:00 Uhr zum Online-Seminar mit Dr. Sebastian Tegethoff von Fortmann Tegethoff Patent- & Rechtsanwälte ein.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Impulsvorträge, die unterschiedliche Schutzrechte und deren Kombination vorstellen.
  • Strategien zur Anmeldung von Schutzrechten für KMU (Praxisbeispiele).
  • In der anschließenden Diskussion besteht ausreichend Zeit, um Fragen zu den Themen der Impulsvorträge zu besprechen.

Fortmann Tegethoff Patent- & Rechtsanwälte bieten eine zukunftsorientierte, moderne, umfassende, lösungsorientierte Beratung im gewerblichen Rechtsschutz an, die sich nicht an den Paradigmen der Vergangenheit von Quantität um jeden Preis orientiert, sondern am Ansatz von „Smart Intellectual Property“. Dieser bietet für jeden Klienten eine maßgeschneiderte Portfoliostrategie, mit den passenden Schutzrechten am rechten Ort und zur rechten Zeit unter Nutzung der neuesten Legal Tech Angebote.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Anmeldefrist läuft bis zum 11. Oktober 2021.

Eine Registrierung über die Veranstaltungsseite der IHK Düsseldorf ist erforderlich (Link).

Zum Flyer: Die Mischung macht’s: SmartIP für KMU.

 

Innovationspreis des Netzwerks ZENIT e. V. 2021/2022: Nachhaltigkeit und Resilienz im Fokus

Der Innovationspreis trägt seit dem Jahr 2000 als zentrales Instrument der ZENIT e.V. dazu bei, den Wirtschaftsstandort NRW zu stärken und dem Mittelstand eine besondere Möglichkeit zur Selbstdarstellung zu geben.

Das Wettbewerbsthema des aktuellen Ausschreibungsjahres 2021/2022 lautet Nachhaltigkeit und Resilienz. Gesucht werden Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Start-ups (nicht älter als fünf Jahre) oder Unternehmen bzw. Start-ups und Hochschulen/Forschungseinrichtungen. Sie sollen zeigen, wie mit Nachhaltigkeit und Resilienz der Einstieg in neue Branchen, Märkte und Geschäftsmodelle gelingt, um auch in Zeiten von wirtschaftlichen Veränderungen wettbewerbsfähig zu bleiben.

Beispiele können unter anderem die Anpassung an geänderte Marktbedingungen und Umsatzeinbrüche oder vollzogene Technologiesprünge sein. Positive Ergebnisse sollen bereits nachgewiesen werden können oder in naher Zukunft zu erwarten sein. Die Nachhaltigkeit kann sich auf das Unternehmensmodell sowie Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen beziehen.

Bedingungen: Mindestens einer der Kooperationspartner muss seinen Sitz in NRW haben. Die Projekte müssen zum Bewerbungszeitpunkt bereits begonnen, aber nicht abgeschlossen sein.

Zentrales Bewertungskriterium ist der innovative Charakter. Das reicht von der gemeinsamen Entwicklung nachhaltiger Technologien, Produkte, Prozesse und/oder Dienstleistungen bis hin zur Entwicklung neuer, nachhaltiger Geschäftsmodelle. Darüber hinaus bewertet die Jury den Grad der Agilität der Projektzusammenarbeit sowie die Marktorientierung des Projekts.

Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Alle Finalisten erhalten darüber hinaus professionelle PR-Unterstützung mit nachhaltiger Öffentlichkeitsarbeit und eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im Netzwerk ZENIT e. V.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2021.

Weitere Informationen zum Innovationspreis und zur Bewerbung können auf der Webseite des Netzwerk ZENIT eingesehen werden.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Start-ups und KMU: Dogsmonaut – Das Second-Hand-Universum für Hundeartikel

Moses wies den Weg. Doch Moses war im Fall von Dogsmonaut kein Mensch – sondern ein Hund.

Als das junge Gründerteam aus Düsseldorf und Hamburg sich den kleinen Rauhaardackel-Welpen zulegte, füllte sich der Einkaufswagen mit Halsbändern, Leinen, Decken und Spielzeug. Moses wuchs. Und mit ihm schrumpften Halsbänder, Körbchen und der erste Mantel für den Winter. Dazu kamen noch die Dinge, die den jungen Besitzern einfach nicht mehr gefielen. Das alles einfach wegwerfen? Zu schade. Doch wohin nun mit den vormals teuren und noch brauchbaren Halsbändern, Körbchen und Spielzeugen? Es musste ein einfacher, nachhaltiger und spaßiger Weg her, gebrauchte Artikel weiterzugeben: Die Idee für die Dogsmonaut-App wurde geboren.

Ein Universum entsteht

2020 gründete das Team die Dogsmonaut GmbH, mit dem Ziel, der stetig steigenden Zahl an begeisterten Hundebesitzern eine Möglichkeit zu bieten, ihre nicht mehr benötigten Hundeartikel weiterzuverkaufen, den Geldbeutel zu füllen und sich gleichzeitig zum Kauf neuer Schätze inspirieren zu lassen.

Seit dem 29. Juni 2021 ist die App live im App-Store. Dogsmonaut ist die erste App-basierte Plattform, die sich auf Second-Hand-Hundeartikel spezialisiert hat. In „galaktischer“ Atmosphäre können Hundeliebhaber ihre gebrauchten Artikel untereinander kaufen, verkaufen und tauschen. Der Verkauf und der Kontakt zu den Verkäufern ist leicht: Von dem zu klein gewordenen Welpen-Halsband werden ein paar aussagekräftige Fotos gemacht und dessen wichtigste Eigenschaften angegeben. Bei Interesse können App-Nutzer einfach mit dem Verkäufer in Kontakt treten und den besten Preis verhandeln.

Ein ganz normaler Marktplatz? Nicht ganz. Denn Dogsmonaut ist im wahrsten Sinne des Wortes ein App-Universum, dass sich speziell um Hunde dreht. Auch der Community-Gedanke spielt eine große Rolle. Es ist möglich, ein Profil für sich selbst und seinen Hund zu erstellen, andere Nutzer zu bewerten und sich einen Namen als Premium-Dogsmonaut zu machen. Hier verkaufen Hundefreunde an Hundefreunde – und zwischen Gleichgesinnten kauft und verkauft es sich gern. Für hundebegeisterte Menschen ist Dogsmonaut damit ein Muss auf dem Smartphone. Das zeigt sich auch in den Downloadzahlen, die stetig wachsen – in nur zwei Tagen konnte das Gründerteam knapp 500 Hundefreunde als Dogsmonauten rekrutieren.

Von der Idee zur Gründung

Ein Jahr ist zwischen der Idee und dem Launch der App vergangen. Dieser schnelle Start ist nicht zuletzt einer Kooperation mit einem mittelständischen Unternehmen zu verdanken: Gemeinsam mit PriorApps GmbH entwickelte das Gründerteam die App und startet nun mit der Vermarktung durch. Dogsmonaut ist damit ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Start-ups und bereits etablierten Unternehmen.

Der Kontakt zwischen dem Gründerteam und dem mittelständischen Unternehmen wurde durch die Beratung von Michael Seher im Service Desk des Innovationsnetzwerks Düsseldorf-Mettmann hergestellt. In den zahlreichen Beratungsgesprächen ergeben sich immer wieder Kontakt- und Anknüpfungspunkte, mit deren Vermittlung sowohl bereits etablierten Unternehmen als auch Start-ups bei der Umsetzung innovativer Ideen geholfen werden kann.

Haben Sie auch eine gute Idee und suchen nach potenziellen Geschäftspartnern? Sprechen Sie mit uns!

Zur Internetpräsenz von Dogsmonaut geht es hier.

 

BMWi Innovationstag Mittelstand 2021: Mittelstandsorientierte Innovationsförderung

„Von der Idee zum Markterfolg“ lautet das Motto des diesjährigen Innovationstag Mittelstand des BMWi. Am 17. Juni 2021 geht es los – mit einer Reihe von Webinaren und virtuellen Beratungsständen.

Eröffnet wird der BMWi Innovationstag in einer einstündigen Auftakt-Veranstaltung mit Thomas Jarzombek, Beauftragter der Bundesregierung für Digitale Wirtschaft und Start-ups. Auf der Agenda steht darüber hinaus die Auszeichnung der ZIM-Projekte des Jahres 2021 sowie die Vorstellung der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi „Von der Idee zum Markterfolg.“ Im Anschluss wird es einen Einblick in die Transferinitiative und Erfahrungsberichte von Unternehmerinnern und Unternehmern geben, die bereits geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte umgesetzt haben.

Ab 11:15 Uhr starten die kostenfreien Seminare. 18 Webinare rund um Fördermöglichkeiten stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Informationen zu den Inhalten erhalten interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Detailseiten der jeweiligen Termine.

Auch eine Matchmaking-Plattform wird im Rahmen des Innovationstag Mittelstand angeboten: Bereits seit dem 20. Mai ist es möglich, über diese potenzielle Partner für den Ideenaustausch und mögliche Kooperationen zu finden. Das Matchmaking ist auch über den 17. Juni hinaus bis zum 30. Juni 2021 verfügbar.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite des BMWi Innovationstag Mittelstand 2021.

EU-Förderprojekte für KMU – zu digitalen Technologien im produzierenden Gewerbe und zum Einsatz von Robotik

Die EU stellt über das „Digital Innovation Hub (DIH)“ in zwei offenen Ausschreibungen („Open Calls“) Mittel für bis zu 35 Projekte bereit, mit welchen sie den Technologietransfer in Richtung Klein- und mittelständischer Unternehmen (KMU) fördern möchte.

Über den „DIH-WORLD OPEN CALL“ soll der Einsatz digitaler Technologien im produzierenden Gewerbe gefördert werden. Konkret soll die Integration digitaler Technologien in die internen Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen von KMU gefördert werden. Der Fokus liegt dabei auf den Fertigungsbereichen der Branchen Holzwirtschaft, Lebensmittelherstellung und Baugewerbe sowie im maritimen Bereich.

Über den „DIH² OPEN CALL“ sollen Innovative Lösungen und neue Ideen, die die Fertigung in KMU durch den Einsatz von Robotik verbessern, gefördert werden.

Auf die offenen Ausschreibungen können sich jeweils Projektkonsortien bestehend aus einem oder mehreren KMU und anderen Partnern bewerben, die dann ein gemeinsam konzipiertes ein Vorhaben umsetzen.

Der „DIH-WORLD OPEN CALL“ stellt bis zu 95.000 Euro für ein Vorhaben bereit. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2021, 13:00 Uhr.

Der „DIH² OPEN CALL“ stellt bis zu 248.000 EUR pro Projekt bereit. Bewerbungsschluss ist 30. Juni 2021, 17:00 Uhr.

Weitere Informationen (u.a. zum Bewerbungsverfahren) in englischer Sprache finden sich hier: https://dihworld.eu/open-calls/

„Digital in NRW“ informiert in einer Sprechstunde über die beiden Ausschreibungen, und zwar am 11. Mai von 16:00 bis 17:00 Uhr.

https://www.digital-in-nrw.de/de/termine-themen/veranstaltungen/open-call-sprechstunde-f%C3%BCr-interessierte-multiplikatoren-open-call-sprechstunde-f%C3%BCr-interessierte-multiplikatoren

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