GRÜNDERPREIS NRW 2021 startet in die Bewerbungsphase

Der GRÜNDERPREIS NRW steht wieder in den Startlöchern: Bereits zum zehnten Mal in Folge wird er durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und die NRW.BANK vergeben. Im Mittelpunkt der Preisverleihung steht die innovative Gründerszene des Landes. Ab sofort können sich erfolgreiche Unternehmensgründerinnen und -gründer für den GRÜNDERPREIS NRW 2021 bewerben und insgesamt 60.000 Euro Preisgeld gewinnen. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr zum ersten Mal rein digital.

Unternehmen aller Branchen, die zwischen 2016 und 2019 in Nordrhein-Westfalen gegründet wurden, können am diesjährigen GRÜNDERPREIS NRW teilnehmen. Egal ob klassischer Handwerks- oder Industriebetrieb, Restaurant mit neuartigem Gastronomiekonzept oder hochdigitalisierten Technologie-Start-up: Jede Gründung hat Chancen auf den Sieg.

Aus zehn Nominierten wählt die Fachjury am Ende drei Sieger aus. Die Bewertungskriterien sind vielfältig: Neben dem wirtschaftlichen Erfolg fließen Aspekte wie die Kreativität der Geschäftsidee, das gesellschaftliche Engagement, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Entscheidungsfindung ein.

Über den Wettbewerb

Der GRÜNDERPREIS NRW zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben seiner Art. Das Preisgeld wird von der NRW.BANK gestiftet (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro).

Seit 2012 werden mit dem Preis die erfolgreichsten und kreativsten Gründungen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Preisträger des Vorjahres waren die oculavis GmbH aus Aachen, die WMD Service GmbH aus Dortmund und die Grubenhelden GmbH aus Gladbeck.

Die diesjährige Preisverleihung findet am 29. November 2021 in Düsseldorf statt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Wettbewerb und die elektronischen Teilnahmeunterlagen.

Quelle: Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie geht es hier.

Sonderförderung „MID-Plus“ bis Ende September 2021 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) hat die Sonderförderung „MID-Plus“ des Förderprogramms Mittelstand Innovativ & Digital (MID) bis zum 30. September 2021 verlängert. Ursprünglich war diese bis zum 30. Juni 2021 geplant.

MID-Plus stellt eine inhaltliche und finanzielle Erweiterung der Gutscheinprogramme MID-Digitalisierung und MID-Innovation dar. Diese unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, auch in Pandemie-Zeiten wettbewerbsfähig zu bleiben – und zwar mithilfe digitaler Dienstleistungsangebote, die auch in solch einem schwierigen Umfeld platziert und angeboten werden können. Dank der Förderung sollen die Firmen dazu befähigt werden, innovative und intelligente Produkte und Dienstleistungen sowie zukunftsweisende Produktionsverfahren voranzutreiben.

Mit MID-Plus ist es seit 2020 erstmals möglich, eine Förderung für die Umstellung von bislang physisch stattfindenden Dienstleistungen auf digitale Instrumente zu erhalten. Dazu zählen beispielsweise Beratungsangebote wie Produktschulungen, Prozess-Trainings, Patientenaufklärung, Reklamationsabwicklung, aber auch Weiterbildungsseminare oder Sportkurse. Auch die Neuentwicklung entsprechender digitaler Angebote für Kunden ist seitdem förderbar. Dabei können jedoch ausschließlich Arbeiten des Auftragnehmers im Back-End gefördert werden.

Die Back-End-Entwicklung/Programmierung wird im folgenden Rahmen gefördert:

  • Nicht-öffentlicher Teil der Software/Plattform wie beispielsweise die Systemverwaltung (z.B. Administrationsoberfläche) oder Datenbankstrukturen, die lediglich dem Berater/Betreiber zugänglich sind
  • Entwicklung/Einbindung von Algorithmen zur Auswertung/ Bewertung von Kundeneingaben zur zielgerichteten Kundenberatung
  • Videoerstellung (Content-Erstellung inkl. technischer Umsetzung) für bspw. Online-Kurse
  • Einsatz von Chatbots zur Stärkung der digitalen Abwicklung der Beratung und Minimierung des persönlichen Kontaktes

Hinweise zu nicht-förderfähigen Maßnahmen finden sie in Anlage 1 der Förderbekanntmachung.

Finanzielle Vorteile durch MID-Plus

MID-Plus führt die derzeitig gültige Erhöhung der Förderquoten für die Gutscheine MID-Digitalisierung und MID-Innovation bis zum 30. September 2021 fort:

  • für kleine Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 80 Prozent
  • für mittlere Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 60 Prozent

Damit ergibt sich für diese beiden Gutscheinvarianten eine Reduzierung des Eigenanteils um 30 Prozent.

Nähere Informationen finden sich in der aktuell gültigen Förderbekanntmachung und auf der Internetseite von Mittelstand Innovativ und Digital.

Beratung durch das Service-Desk des Innovationsnetzwerk Düsseldorf-Mettmann

Das Service-Desk des Innovationsnetzwerk Düsseldorf-Mettmann berät Sie in einem kostenlosen Beratungstermin zum Förderprogramm Mittelstand Digital & Innovativ und beantwortet alle Fragen zum Thema MID-Plus. Melden Sie sich gerne bei uns.

Rechtliche Dimensionen bei der betrieblichen Nutzung Künstlicher Intelligenz

Am Dienstag, 22. Juni 2021, von 16:00-17:30 Uhr findet eine gemeinsame Veranstaltung von NRW.Innovationspartner OWL | Bertelsmann Stiftung | it’s OWL | Arbeitswelt.Plus zum Thema „Rechtliche Grundlagen von KI im Arbeitskontext inkl. Leitfaden für die praktische Anwendung im Unternehmen“ statt.

Prof. Per Christiansen und Dr. Till Kreutzer, beide Anwälte bei iRights.Law sprechen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Wem gehört die KI?
  • Wem gehören die Arbeitsergebnisse einer KI?
  • Welche Anforderungen bestehen für den Umgang mit personenbezogenen Daten?
  • Welche Daten darf ich für Trainingszwecke verwenden?
  • Wie vermeide ich Diskriminierungen durch das System?
  • Was bedeutet das für die Haftung des Unternehmens?
  • Ihre Fragen – unsere Antworten!

Die Veranstaltung richtet sich an Unterstützende, die Unternehmen bei der Einbindung von KI-Technologien beraten (wollen) und generell themeninteressierte Personen.

Hier geht es zur Anmeldung: https://www.its-owl.de/events/arbeitsweltplus/teilnahme/

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kosten der Veranstaltung werden durch die Bertelsmann Stiftung und das Projekt NRW.Innovationspartner OWL (gefördert vom MWIDE NRW) getragen.

BMWi Innovationstag Mittelstand 2021: Mittelstandsorientierte Innovationsförderung

„Von der Idee zum Markterfolg“ lautet das Motto des diesjährigen Innovationstag Mittelstand des BMWi. Am 17. Juni 2021 geht es los – mit einer Reihe von Webinaren und virtuellen Beratungsständen.

Eröffnet wird der BMWi Innovationstag in einer einstündigen Auftakt-Veranstaltung mit Thomas Jarzombek, Beauftragter der Bundesregierung für Digitale Wirtschaft und Start-ups. Auf der Agenda steht darüber hinaus die Auszeichnung der ZIM-Projekte des Jahres 2021 sowie die Vorstellung der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi „Von der Idee zum Markterfolg.“ Im Anschluss wird es einen Einblick in die Transferinitiative und Erfahrungsberichte von Unternehmerinnern und Unternehmern geben, die bereits geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte umgesetzt haben.

Ab 11:15 Uhr starten die kostenfreien Seminare. 18 Webinare rund um Fördermöglichkeiten stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Informationen zu den Inhalten erhalten interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Detailseiten der jeweiligen Termine.

Auch eine Matchmaking-Plattform wird im Rahmen des Innovationstag Mittelstand angeboten: Bereits seit dem 20. Mai ist es möglich, über diese potenzielle Partner für den Ideenaustausch und mögliche Kooperationen zu finden. Das Matchmaking ist auch über den 17. Juni hinaus bis zum 30. Juni 2021 verfügbar.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite des BMWi Innovationstag Mittelstand 2021.

EU-Förderprojekte für KMU – zu digitalen Technologien im produzierenden Gewerbe und zum Einsatz von Robotik

Die EU stellt über das „Digital Innovation Hub (DIH)“ in zwei offenen Ausschreibungen („Open Calls“) Mittel für bis zu 35 Projekte bereit, mit welchen sie den Technologietransfer in Richtung Klein- und mittelständischer Unternehmen (KMU) fördern möchte.

Über den „DIH-WORLD OPEN CALL“ soll der Einsatz digitaler Technologien im produzierenden Gewerbe gefördert werden. Konkret soll die Integration digitaler Technologien in die internen Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen von KMU gefördert werden. Der Fokus liegt dabei auf den Fertigungsbereichen der Branchen Holzwirtschaft, Lebensmittelherstellung und Baugewerbe sowie im maritimen Bereich.

Über den „DIH² OPEN CALL“ sollen Innovative Lösungen und neue Ideen, die die Fertigung in KMU durch den Einsatz von Robotik verbessern, gefördert werden.

Auf die offenen Ausschreibungen können sich jeweils Projektkonsortien bestehend aus einem oder mehreren KMU und anderen Partnern bewerben, die dann ein gemeinsam konzipiertes ein Vorhaben umsetzen.

Der „DIH-WORLD OPEN CALL“ stellt bis zu 95.000 Euro für ein Vorhaben bereit. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2021, 13:00 Uhr.

Der „DIH² OPEN CALL“ stellt bis zu 248.000 EUR pro Projekt bereit. Bewerbungsschluss ist 30. Juni 2021, 17:00 Uhr.

Weitere Informationen (u.a. zum Bewerbungsverfahren) in englischer Sprache finden sich hier: https://dihworld.eu/open-calls/

„Digital in NRW“ informiert in einer Sprechstunde über die beiden Ausschreibungen, und zwar am 11. Mai von 16:00 bis 17:00 Uhr.

https://www.digital-in-nrw.de/de/termine-themen/veranstaltungen/open-call-sprechstunde-f%C3%BCr-interessierte-multiplikatoren-open-call-sprechstunde-f%C3%BCr-interessierte-multiplikatoren

1 2