Sonderförderung „MID-Plus“ bis Ende September 2021 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) hat die Sonderförderung „MID-Plus“ des Förderprogramms Mittelstand Innovativ & Digital (MID) bis zum 30. September 2021 verlängert. Ursprünglich war diese bis zum 30. Juni 2021 geplant.

MID-Plus stellt eine inhaltliche und finanzielle Erweiterung der Gutscheinprogramme MID-Digitalisierung und MID-Innovation dar. Diese unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, auch in Pandemie-Zeiten wettbewerbsfähig zu bleiben – und zwar mithilfe digitaler Dienstleistungsangebote, die auch in solch einem schwierigen Umfeld platziert und angeboten werden können. Dank der Förderung sollen die Firmen dazu befähigt werden, innovative und intelligente Produkte und Dienstleistungen sowie zukunftsweisende Produktionsverfahren voranzutreiben.

Mit MID-Plus ist es seit 2020 erstmals möglich, eine Förderung für die Umstellung von bislang physisch stattfindenden Dienstleistungen auf digitale Instrumente zu erhalten. Dazu zählen beispielsweise Beratungsangebote wie Produktschulungen, Prozess-Trainings, Patientenaufklärung, Reklamationsabwicklung, aber auch Weiterbildungsseminare oder Sportkurse. Auch die Neuentwicklung entsprechender digitaler Angebote für Kunden ist seitdem förderbar. Dabei können jedoch ausschließlich Arbeiten des Auftragnehmers im Back-End gefördert werden.

Die Back-End-Entwicklung/Programmierung wird im folgenden Rahmen gefördert:

  • Nicht-öffentlicher Teil der Software/Plattform wie beispielsweise die Systemverwaltung (z.B. Administrationsoberfläche) oder Datenbankstrukturen, die lediglich dem Berater/Betreiber zugänglich sind
  • Entwicklung/Einbindung von Algorithmen zur Auswertung/ Bewertung von Kundeneingaben zur zielgerichteten Kundenberatung
  • Videoerstellung (Content-Erstellung inkl. technischer Umsetzung) für bspw. Online-Kurse
  • Einsatz von Chatbots zur Stärkung der digitalen Abwicklung der Beratung und Minimierung des persönlichen Kontaktes

Hinweise zu nicht-förderfähigen Maßnahmen finden sie in Anlage 1 der Förderbekanntmachung.

Finanzielle Vorteile durch MID-Plus

MID-Plus führt die derzeitig gültige Erhöhung der Förderquoten für die Gutscheine MID-Digitalisierung und MID-Innovation bis zum 30. September 2021 fort:

  • für kleine Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 80 Prozent
  • für mittlere Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 60 Prozent

Damit ergibt sich für diese beiden Gutscheinvarianten eine Reduzierung des Eigenanteils um 30 Prozent.

Nähere Informationen finden sich in der aktuell gültigen Förderbekanntmachung und auf der Internetseite von Mittelstand Innovativ und Digital.

Beratung durch das Service-Desk des Innovationsnetzwerk Düsseldorf-Mettmann

Das Service-Desk des Innovationsnetzwerk Düsseldorf-Mettmann berät Sie in einem kostenlosen Beratungstermin zum Förderprogramm Mittelstand Digital & Innovativ und beantwortet alle Fragen zum Thema MID-Plus. Melden Sie sich gerne bei uns.

Expert Session: Fördermöglichkeiten durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand

Zur Information über die Fördermöglichkeiten, die das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Ihnen bietet, veranstaltet am 23. Juni von 14 bis 15 Uhr die KölnBusiness Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der ZENIT GmbH (Zentrum für Innovation und Technik in NRW) unter dem Titel „Marktorientierte Forschung und Entwicklung – Fördermöglichkeiten durch das ZIM“ eine kostenlose digitale Expert Session. Das ZIM fördert mit einem zügigem Antragsverfahren Forschungsprojekte in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden – unabhängig von Technologie und Branche. Im Rahmen von Kooperationsprojekten können auch Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden sowie Forschungseinrichtungen von dem Programm profitieren.

  • Welche Fördervoraussetzungen gelten in den verschiedenen Projektformen?
  • Welche Aufwendungen sind in welchem Umfang förderfähig?
  • Wie erfolgt das Antragsverfahren?

Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen Sergej Paveliev, Projektleiter und Experte für Innovationen und Fördermittel der ZENIT GmbH.

Melden Sie sich hier kostenlos an: https://koeln.business/veranstaltungs-detail/expert-session-foerdermoeglichkeiten-durch-das-zentrale-innovationsprogramm-mittelstand

digihub Düsseldorf-Rheinland lädt zum A-Summit 2021

Der digihub Düsseldorf-Rheinland veranstaltet am 10. Juni 2021 zum vierten Mal in Folge den Accelerator-Summit, kurz: A-Summit. Über 40 Start-up-Förderprogramme kommen dort zusammen. Gründer und Gründungsinteressierte haben die Möglichkeit, Ansprechpartner und Experten rund um die Themen Start-up-Förderung -und -Finanzierung zu treffen und Fragen zu stellen.

Der A-Summit konzentriert sich im Programmablauf auf die drei Phasen eines wachsenden Start-ups: create, accelerate, grow.

Create: In der Anfangsphase geht es darum, eine Idee zu entwickeln und zu prüfen.

Accelerate: Die Start-up-Idee ist überzeugend und bekommt einen Push. Acceleratoren und Inkubatoren helfen, die Grundlagen für den Erfolg zu legen und ein großes Netzwerk aufzubauen.

Grow: Um möglichst schnell und nachhaltig im Markt zu wachsen, brauchen Start-ups Mitarbeiter, erste Pilotkunden, Mentoren und Investoren.

Agenda des A-Summit:

  • Keynote von Sascha Karimpour // Plug & Play
  • Founder Story von Dr. Sebastian Kreft // MetalsHub
  • Diskussionsrunden zu Finanzierungsstrategien und der Gründerregion NRW u.a. mit Christoph Büth // NRW.BANK, Alissa Prinsloo // STS Ventures, Mathias Haniel // Lakestar und Mario Reis// MONDAY.ROCKS
  • Workshops zu den Themen MVP-Entwicklung, Kundenakquise, Investoren und Employer Branding u.a. mit Lukas Haensch // Pathmonk, Pascal Kremp // Pinetco, Dorothee Grobosch & Manon Barth // KPMG und Simon Zeidler // Campusjäger
  • Networking mit Vertretern der Accelerator-Programme in NRW

Mehr zum A-Summit 2021 und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

BMWi Innovationstag Mittelstand 2021: Mittelstandsorientierte Innovationsförderung

„Von der Idee zum Markterfolg“ lautet das Motto des diesjährigen Innovationstag Mittelstand des BMWi. Am 17. Juni 2021 geht es los – mit einer Reihe von Webinaren und virtuellen Beratungsständen.

Eröffnet wird der BMWi Innovationstag in einer einstündigen Auftakt-Veranstaltung mit Thomas Jarzombek, Beauftragter der Bundesregierung für Digitale Wirtschaft und Start-ups. Auf der Agenda steht darüber hinaus die Auszeichnung der ZIM-Projekte des Jahres 2021 sowie die Vorstellung der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi „Von der Idee zum Markterfolg.“ Im Anschluss wird es einen Einblick in die Transferinitiative und Erfahrungsberichte von Unternehmerinnern und Unternehmern geben, die bereits geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte umgesetzt haben.

Ab 11:15 Uhr starten die kostenfreien Seminare. 18 Webinare rund um Fördermöglichkeiten stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Informationen zu den Inhalten erhalten interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Detailseiten der jeweiligen Termine.

Auch eine Matchmaking-Plattform wird im Rahmen des Innovationstag Mittelstand angeboten: Bereits seit dem 20. Mai ist es möglich, über diese potenzielle Partner für den Ideenaustausch und mögliche Kooperationen zu finden. Das Matchmaking ist auch über den 17. Juni hinaus bis zum 30. Juni 2021 verfügbar.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite des BMWi Innovationstag Mittelstand 2021.

Startup-Woche Düsseldorf: Finanzielle Unterstützung für Gründer – über Förderprogramme und Finanzierungen

Gründen ohne Geld – das klingt schön, ist aber unmöglich. Auch gute Ideen müssen finanziert und umgesetzt werden, beispielweise der Einzug in passende Räumlichkeiten oder die Beschaffung von notwendiger Ausrüstung und Einrichtung. Wichtig ist auch der Einkauf von Dienstleistungen und Fachpersonal, die die Themen in Angriff nehmen, die man selbst nicht bewerkstelligen kann – sei es die Programmierung einer Anwendung, Beratungen oder ein Brand-Designer, den man für seine Marke gewinnen möchte. Wer gründen will, muss also eine finanzielle Basis schaffen. Wer bisher nicht genügend verdient, geerbt oder eine Immobilie in der Rückhand hat, steht an dieser Stelle oft vor einer Herausforderung.

Die gute Nachricht ist: Es gibt Unterstützung, wenn man weiß, wo!

Bund, Land und EU unterstützen Startups und junge Unternehmen durch Förderprogramme. Und davon gibt es einige: Vor allem im Bereich Forschung und Innovation, Förderung von Technologietransfer, Existenzgründung oder Forschungsinfrastruktur, sowie im Rahmen fach- und branchenbezogener Förderaktivitäten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Neben den Förderprogrammen kommen auch Förderkredite speziell für Gründer infrage. Und wer aus der Hochschule heraus das eigene Startup-Projekt realisieren möchte, findet ebenso Unterstützung durch passende Programme. Möglichkeiten gibt es viele, aber welche der vielen Förderoptionen passen zum eigenen Gründungsprojekt?

Das Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum (DITEC GmbH) sorgt für einen Überblick für alle, die ihn verloren haben oder gerne erhalten möchten: Im Rahmen der Startup-Woche Düsseldorf gibt die DITEC am 07. Juni 2021 von 14:00 bis 16:00 Uhr einen Rundumschlag über die Fördermittellandschaft. Es werden die verschiedenen Fördermöglichkeiten vorgestellt und erklärt, welche Förderung sich für welches Vorhaben eignet. Dazu wird aufgezeigt, was bei der Antragstellung zu beachten ist und wie lange es dauert, bis die Förderung anläuft.

Jetzt auf dem Programm der DITEC auf der Startup-Woche Düsseldorf reinschauen, anmelden und die passende Fördermöglichkeit finden.

Service Desk DUS+ME zur Fördermittelberatung

Das Interesse ist da, die Zeit am 7. Juni aber nicht? Kein Problem, das vom Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum betreute Service Desk DUS+ME des Innovationsnetzwerks DUS+ME innovativ leistet das ganze Jahr über Orientierungsberatung zu Förderprogammen und bietet Support bei deren Inanspruchnahme. Das Service Desk DUS+ME vermittelt darüber hinaus zu Branchen-Intiativen und Fachexperten und bilden für den Bereich Wissens- und Technologietransfer die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier geht es zur Terminvereinbarung.

 
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