digihub Düsseldorf-Rheinland lädt zum A-Summit 2021

Der digihub Düsseldorf-Rheinland veranstaltet am 10. Juni 2021 zum vierten Mal in Folge den Accelerator-Summit, kurz: A-Summit. Über 40 Start-up-Förderprogramme kommen dort zusammen. Gründer und Gründungsinteressierte haben die Möglichkeit, Ansprechpartner und Experten rund um die Themen Start-up-Förderung -und -Finanzierung zu treffen und Fragen zu stellen.

Der A-Summit konzentriert sich im Programmablauf auf die drei Phasen eines wachsenden Start-ups: create, accelerate, grow.

Create: In der Anfangsphase geht es darum, eine Idee zu entwickeln und zu prüfen.

Accelerate: Die Start-up-Idee ist überzeugend und bekommt einen Push. Acceleratoren und Inkubatoren helfen, die Grundlagen für den Erfolg zu legen und ein großes Netzwerk aufzubauen.

Grow: Um möglichst schnell und nachhaltig im Markt zu wachsen, brauchen Start-ups Mitarbeiter, erste Pilotkunden, Mentoren und Investoren.

Agenda des A-Summit:

  • Keynote von Sascha Karimpour // Plug & Play
  • Founder Story von Dr. Sebastian Kreft // MetalsHub
  • Diskussionsrunden zu Finanzierungsstrategien und der Gründerregion NRW u.a. mit Christoph Büth // NRW.BANK, Alissa Prinsloo // STS Ventures, Mathias Haniel // Lakestar und Mario Reis// MONDAY.ROCKS
  • Workshops zu den Themen MVP-Entwicklung, Kundenakquise, Investoren und Employer Branding u.a. mit Lukas Haensch // Pathmonk, Pascal Kremp // Pinetco, Dorothee Grobosch & Manon Barth // KPMG und Simon Zeidler // Campusjäger
  • Networking mit Vertretern der Accelerator-Programme in NRW

Mehr zum A-Summit 2021 und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

BMWi Innovationstag Mittelstand 2021: Mittelstandsorientierte Innovationsförderung

„Von der Idee zum Markterfolg“ lautet das Motto des diesjährigen Innovationstag Mittelstand des BMWi. Am 17. Juni 2021 geht es los – mit einer Reihe von Webinaren und virtuellen Beratungsständen.

Eröffnet wird der BMWi Innovationstag in einer einstündigen Auftakt-Veranstaltung mit Thomas Jarzombek, Beauftragter der Bundesregierung für Digitale Wirtschaft und Start-ups. Auf der Agenda steht darüber hinaus die Auszeichnung der ZIM-Projekte des Jahres 2021 sowie die Vorstellung der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi „Von der Idee zum Markterfolg.“ Im Anschluss wird es einen Einblick in die Transferinitiative und Erfahrungsberichte von Unternehmerinnern und Unternehmern geben, die bereits geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte umgesetzt haben.

Ab 11:15 Uhr starten die kostenfreien Seminare. 18 Webinare rund um Fördermöglichkeiten stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Informationen zu den Inhalten erhalten interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Detailseiten der jeweiligen Termine.

Auch eine Matchmaking-Plattform wird im Rahmen des Innovationstag Mittelstand angeboten: Bereits seit dem 20. Mai ist es möglich, über diese potenzielle Partner für den Ideenaustausch und mögliche Kooperationen zu finden. Das Matchmaking ist auch über den 17. Juni hinaus bis zum 30. Juni 2021 verfügbar.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite des BMWi Innovationstag Mittelstand 2021.

Startup-Woche Düsseldorf: Finanzielle Unterstützung für Gründer – über Förderprogramme und Finanzierungen

Gründen ohne Geld – das klingt schön, ist aber unmöglich. Auch gute Ideen müssen finanziert und umgesetzt werden, beispielweise der Einzug in passende Räumlichkeiten oder die Beschaffung von notwendiger Ausrüstung und Einrichtung. Wichtig ist auch der Einkauf von Dienstleistungen und Fachpersonal, die die Themen in Angriff nehmen, die man selbst nicht bewerkstelligen kann – sei es die Programmierung einer Anwendung, Beratungen oder ein Brand-Designer, den man für seine Marke gewinnen möchte. Wer gründen will, muss also eine finanzielle Basis schaffen. Wer bisher nicht genügend verdient, geerbt oder eine Immobilie in der Rückhand hat, steht an dieser Stelle oft vor einer Herausforderung.

Die gute Nachricht ist: Es gibt Unterstützung, wenn man weiß, wo!

Bund, Land und EU unterstützen Startups und junge Unternehmen durch Förderprogramme. Und davon gibt es einige: Vor allem im Bereich Forschung und Innovation, Förderung von Technologietransfer, Existenzgründung oder Forschungsinfrastruktur, sowie im Rahmen fach- und branchenbezogener Förderaktivitäten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Neben den Förderprogrammen kommen auch Förderkredite speziell für Gründer infrage. Und wer aus der Hochschule heraus das eigene Startup-Projekt realisieren möchte, findet ebenso Unterstützung durch passende Programme. Möglichkeiten gibt es viele, aber welche der vielen Förderoptionen passen zum eigenen Gründungsprojekt?

Das Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum (DITEC GmbH) sorgt für einen Überblick für alle, die ihn verloren haben oder gerne erhalten möchten: Im Rahmen der Startup-Woche Düsseldorf gibt die DITEC am 07. Juni 2021 von 14:00 bis 16:00 Uhr einen Rundumschlag über die Fördermittellandschaft. Es werden die verschiedenen Fördermöglichkeiten vorgestellt und erklärt, welche Förderung sich für welches Vorhaben eignet. Dazu wird aufgezeigt, was bei der Antragstellung zu beachten ist und wie lange es dauert, bis die Förderung anläuft.

Jetzt auf dem Programm der DITEC auf der Startup-Woche Düsseldorf reinschauen, anmelden und die passende Fördermöglichkeit finden.

Service Desk DUS+ME zur Fördermittelberatung

Das Interesse ist da, die Zeit am 7. Juni aber nicht? Kein Problem, das vom Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum betreute Service Desk DUS+ME des Innovationsnetzwerks DUS+ME innovativ leistet das ganze Jahr über Orientierungsberatung zu Förderprogammen und bietet Support bei deren Inanspruchnahme. Das Service Desk DUS+ME vermittelt darüber hinaus zu Branchen-Intiativen und Fachexperten und bilden für den Bereich Wissens- und Technologietransfer die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier geht es zur Terminvereinbarung.

 

Land fördert internationale Forschungsprojekte zur Solarenergie mit mehr als 800.000 Euro

Um innovative Anwendungen der Solarenergie zu erproben und Potenziale für eine klimafreundliche Energieversorgung zu erschließen, engagieren sich wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in verschiedenen internationalen Forschungsprojekten. Die Landesregierung fördert nun drei dieser Projekte mit mehr als 800.000 Euro. Die Unternehmen und Forschungsinstitute aus Köln und Jülich arbeiten mit ihren internationalen Partnern unter anderem daran, die Effizienz von solarthermischen Kraftwerken zu steigern und ein Energiespeichersystem zu entwickeln, das unabhängig von aktuellen Sonnenverhältnissen kontinuierlich Strom und Warmwasser zur Verfügung stellt.

Im Einzelnen fördert das Land folgende Projekte:

  • Mehr als 355.000 Euro erhält ein Projekt zur Steuerung von Solarthermie-Anlagen. Die Protarget AG aus Köln, das Solar-Institut Jülich der Fachhochschule Aachen und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. entwickeln mit Partnern der griechischen Universität Patras und der Technischen Universität Zypern eine automatisierte und selbstlernende Steuerung, um die Effizienz von Solarthermie-Anlagen zu steigern. Durchgeführt wird das Projekt an einer Forschungsanlage in Zypern.
  • Mit mehr als 280.000 Euro fördert das Land die Forschung an einem innovativen thermischen Energiespeicher im Rahmen des Projekts TES4Trig, an dem neben dem Solar-Institut Jülich fünf weitere Partner aus Deutschland, Griechenland und Spanien beteiligt sind. Der Energiespeicher ist mit einem Parabolrinnen-Kollektorfeld verbunden und liefert durch die angeschlossene Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung verschiedene Energieformen bei einem hohen Wirkungsgrad. Strom und Warmwasser werden dabei unabhängig von aktuellen Sonnenverhältnissen das ganze Jahr bereitgestellt, während im Winter zusätzlich Raumheizung und im Sommer Raumkühlung ermöglicht werden soll.
  • Eine Förderung von rund 190.000 Euro erhält das Projekt des internationalen Forschungsverbunds EuroPaTMos, an dem auch die CSP Services GmbH aus Köln beteiligt ist. Ziel des Projektes ist eine deutliche Effizienzsteigerung von Parabolrinnenkraftwerken durch die Nutzung von flüssigem Salz im gesamten Wärmekreislauf.

Die vom Land geförderten Projekte werden im Rahmen der europäischen Förderorganisation für Forschung im Bereich der Solartechnologie ERA-NET organisiert. Da Deutschland am European Strategic Energy Technology Plan (SET-Plan) beteiligt ist, erweitert das Land Nordrhein-Westfalen durch die Unterstützung solcher Projekte seine Mitarbeit an der europäischen Energieforschung.

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW.

Neue Runde des Förderwettbewerbes „Start-up Transfer.NRW“ für Gründungen aus Hochschulen

Die Landesregierung hat am 8. Februar 2021 eine weitere Runde des Förderwettbewerbes „Start-up Transfer.NRW“ bekanntgegeben. Bis zum 30. April 2021 können Gründerinnen und Gründer aus Hochschulen Anträge auf Förderung stellen.

Die Laufzeit beträgt maximal 18 Monate. Die Gewinner werden mit bis zu 240.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Anträge stellen nicht die Gründerinnen und Gründer selbst, sondern die Hochschule, die Startups auch mit Mentoren und ihrer Infrastruktur unterstützt. Hochschulen erhalten eine Förderquote von bis zu 90 % für die Gründungsvorhaben.

Das Programm ist branchenoffen und dient der Vorbereitung einer Unternehmensgründung durch die Weiterentwicklung eines Geschäftsplanes, die Weiterentwicklung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen, sowie die projektbegleitende Beratung durch einen Coach.

 

Die Antragsunterlagen, weitere Informationen des Projektträgers Jülich, sowie die Anmeldung zu Online-Informationsveranstaltungen, die Ende Februar 2021 stattfinden, sind unter https://www.ptj.de/projektfoerderung/wettbewerbe-nrw/start-up-transfer erhältlich.

Die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ist abrufbar unter https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/landesregierung-foerdert-start-ups-aus-hochschulen-mit-jeweils-bis-zu-240000-euro