1,2 Milliarden Euro für das Accelerator-Programm des European Innovation Council (EIC) 2022

Rund 1,2 Milliarden Euro für Startups und KMU: Die EU hat vor kurzem das Programm des European Innovation Council EIC 2022 bekanntgegeben. Ingesamt sind für die drei EIC-Programme „Pathfinder“, „Transition“ und „Accelerator“ 1,7 Milliarden Euro budgetiert. 1,168 Milliarden Euro fließen dabei in den „EIC Accelerator“, der die Forschung, Entwicklung und Markteinführung bahnbrechender Innovationen unterstützt.

Der „EIC Accelerator“ fördert mit einem Zuschuss von bis zu 2,5 Millionen Euro und einer Beteiligungsoption des neuen „EIC Fund“ von bis zu 15 Millionen Euro. Im Rahmen des Zuschusses beträgt die Förderquote maximal 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Antragsberechtigt sind KMU in Europa und assoziierten Partnernländern wie Israel. Auch Spin-Offs in der Gründungsphase können Anträge stellen. Der Technologiereifegrad der zu entwickelten Innovation muss mindestens die Stufe 5-6 von maximal neun erreicht haben.

Das Antragsverfahren ist dreistufig: Ideenskizze, Vollantrag und abschließender Pitch vor einer Expertenjury. Vollanträge in Phase II sind bis 23. März, 15. Juni und 5. Oktober dieses Jahres möglich. Mehr Informationen auf https://eic.ec.europa.eu/index_en.

Die nationale Kontaktstelle NKS des Projektträgers DLR des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz informiert über Details des Programms, berät Antragsteller und koordiniert auch Workshops für interessierte Unternehmen: https://www.nks-eic-accelerator.de

Quelle: NRW.IP

Come & Cooperate: Hochschulen und Unternehmen als Partner in Forschung und Entwicklung

Gemeinsam noch besser Neues entwickeln – unter diesem Motto steht die Transfer-Veranstaltung Come & Cooperate, die 2021 nach einer einjährigen Pandemiepause zum dritten Mal stattfinden wird.

Das Format hat zum Ziel, Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region zu Gesprächen mit Hochschulvertreterinnen und -vertretern an einen Tisch zu bringen, um konkrete und ergebnisorientierte Kooperationen anzustoßen. Organisiert wird es von der IHK Düsseldorf in Kooperation mit der Wissensregion Düsseldorf und der Initiative DUS+ME innovativ. Die Einladung zur Teilnahme richtet sich an Verantwortliche aus Unternehmen und Institutionen mit Interesse an Hochschulkooperationen.

Das diesjährige Come & Cooperate findet am 3. November 2021 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf statt.

Kooperationen, Fördermöglichkeiten und mehr

Bereits in den ersten beiden Come & Cooperate-Veranstaltungen 2018 und 2019 konnten mehr als 100 konkrete Gespräche zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie fast 50 Fördermittel- und Innovationsberatungen initiiert werden.

Neben den gemeinsamen Anträgen auf Fördermitteln können sich Unternehmen und Hochschulen auch auf Betreuungen von Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten, Gastvorträge von Hochschul-Dozenten in Unternehmen sowie die Vermittlung von Werkstudenten einigen.

Experten-Pool aus ganz NRW

Im Vorfeld der Veranstaltung werden passende Partnerschaften ermittelt und Gesprächstermine festgelegt. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, aus einem Experten-Pool potenzielle Hochschulpartner auszuwählen. Die Veranstalter kümmern sich um die nötigen Termine am Veranstaltungstag.

Angesagt haben sich mehr als 20 Expertinnen und Experten der Heinrich-Heine-Universität, der Hochschule Düsseldorf, vom Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum, des Forschungszentrums Jülich, der WHU, der FHDW und der Hochschule Rhein-Waal. Die Bandbreite der Institute reicht von Automation, chemischen Synthesemethoden und Lebensmittelchemie über künstliche Intelligenz, Bionik und Sensortechnik bis hin zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Auch wirtschaftswissenschaftliche Themen wie Personalmanagement, Corporate Finance und Unternehmensstrategien können diskutiert werden.

Teilnahme bei Come & Cooperate

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich. Sie erfolgt über die Seite www.comeandcooperate.de. Hier findet sich auch die Liste der teilnehmenden Institute, deren thematische Schwerpunkte sowie ein Anmeldeformular.

Hinweis: Das Haus der Universität erlaubt zum Veranstaltungstermin die Durchführung von Präsenzveranstaltungen für immunisierte Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G-Regelung).