Investitionszuschussprogramm „Digital Jetzt“ wird aufgestockt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stockt sein Investitionszuschussprogramm „Digital Jetzt“ deutlich auf: Im laufenden Jahr verdoppelt sich das Budget von 57 Millionen Euro auf 114 Millionen Euro. Um künftig noch mehr kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen, werden die Fördermittel um knapp 250 Millionen Euro bis 2024 ausgeweitet. Noch in diesem Jahr können so deutlich mehr Unternehmen von einer Förderung profitieren, um in digitale Technologien und digitale Kompetenzen ihrer Beschäftigten zu investieren.

„Digital Jetzt“ unterstützt Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten und leistet einen wichtigen Beitrag zur beschleunigten Digitalisierung der mittelständischen Wirtschaft. Es ist 2020 erfolgreich ergänzend zu den kleinteiligeren Länderprogrammen gestartet und wird seitdem stark nachfragt. Das Förderprogramm setzt Anreize zur Investition in digitale Technologien und die Qualifizierung von Beschäftigen. Über die geförderten Projekte schaffen sich kleine und mittlere Unternehmen Zugang zu neuen digitalen Geschäftsmodellen, um ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die Förderung wird bisher hauptsächlich von Unternehmen mit 3 bis 50 Beschäftigten und somit von der Zielgruppe mit größtem Digitalisierungsbedarf in Anspruch genommen.

Die Förderhöhe pro Unternehmen kann bis zu 50.000 Euro betragen. Durchschnittlich werden gut 50 Prozent der Projektkosten durch die Förderung erstattet. Die Fördermittel werden ausgezahlt, wenn das Vorhaben erfolgreich umgesetzt wurde und die notwendigen Mittelnachweise – zum Beispiel für den Kauf einer Software oder den Lehrgang für Beschäftigte – vorgelegt werden.

Antragsverfahren

Die verfügbaren Kontingente für die Antragstellung werden seit Januar 2021 in monatlich durchgeführten, softwaregestützten Losverfahren vergeben.

Zur Teilnahme an der monatlichen Ziehung melden sich Interessenten als registrierte Antragstellerinnen und Antragsteller im Förderportal für Digital Jetzt an und füllen das Formular unter „Losverfahren“ aus.

Die Ziehung erfolgt jeweils am 15. eines Monats. Die aktive Bestätigung, dass der Antragsteller am Losverfahren für das nächste monatliche Kontingent teilnehmen möchten, ist für jeden Ziehungszeitpunkt erneut notwendig.
Quellen: BMWi

Vollständige Presseinformation

Projekt Digiscouts – jetzt auch in Düsseldorf

Wer könnte wohl eine bessere Einschätzung über den Stand der Digitalisierung innerhalb eines Unternehmens geben als Digital Natives? Das Projekt Digiscouts des RKW Kompetenzzentrums macht vom Interesse von Jugendlichen an Digitalem Gebrauch: Zwei bis maximal fünf Azubis finden heraus, wo im Betrieb Potenzial für Digitalisierung steckt, entwickeln Ideen und setzen diese mit Einverständnis der Geschäftsführung um.

Azubis können dabei ihre digitalen Kompetenzen erweitern, ihr Wissen mit E-Learning ausbauen und Erfahrungen im Projektmanagement sammeln. Das macht das Unternehmen zu einem guten Beispiel für moderne Formen der Zusammenarbeit sowie den Erwerb digitaler Kompetenzen – und damit zu einem attraktiven Ausbildungsbetrieb.

Vor einer Bewerbung empfiehlt sich der Besuch einer der überregionalen Infoveranstaltungen, beginnend am 28. Juli 2021.

Mehr Infos zum Projekt gibt es bei der IHK Düsseldorf unter: https://www.duesseldorf.ihk.de/digitalisierung/netzwerke-und-initiativen/digiscouts-3676140

GRÜNDERPREIS NRW 2021 startet in die Bewerbungsphase

Der GRÜNDERPREIS NRW steht wieder in den Startlöchern: Bereits zum zehnten Mal in Folge wird er durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und die NRW.BANK vergeben. Im Mittelpunkt der Preisverleihung steht die innovative Gründerszene des Landes. Ab sofort können sich erfolgreiche Unternehmensgründerinnen und -gründer für den GRÜNDERPREIS NRW 2021 bewerben und insgesamt 60.000 Euro Preisgeld gewinnen. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr zum ersten Mal rein digital.

Unternehmen aller Branchen, die zwischen 2016 und 2019 in Nordrhein-Westfalen gegründet wurden, können am diesjährigen GRÜNDERPREIS NRW teilnehmen. Egal ob klassischer Handwerks- oder Industriebetrieb, Restaurant mit neuartigem Gastronomiekonzept oder hochdigitalisierten Technologie-Start-up: Jede Gründung hat Chancen auf den Sieg.

Aus zehn Nominierten wählt die Fachjury am Ende drei Sieger aus. Die Bewertungskriterien sind vielfältig: Neben dem wirtschaftlichen Erfolg fließen Aspekte wie die Kreativität der Geschäftsidee, das gesellschaftliche Engagement, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Entscheidungsfindung ein.

Über den Wettbewerb

Der GRÜNDERPREIS NRW zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben seiner Art. Das Preisgeld wird von der NRW.BANK gestiftet (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro).

Seit 2012 werden mit dem Preis die erfolgreichsten und kreativsten Gründungen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Preisträger des Vorjahres waren die oculavis GmbH aus Aachen, die WMD Service GmbH aus Dortmund und die Grubenhelden GmbH aus Gladbeck.

Die diesjährige Preisverleihung findet am 29. November 2021 in Düsseldorf statt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Wettbewerb und die elektronischen Teilnahmeunterlagen.

Quelle: Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie geht es hier.

Sonderförderung „MID-Plus“ bis Ende September 2021 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) hat die Sonderförderung „MID-Plus“ des Förderprogramms Mittelstand Innovativ & Digital (MID) bis zum 30. September 2021 verlängert. Ursprünglich war diese bis zum 30. Juni 2021 geplant.

MID-Plus stellt eine inhaltliche und finanzielle Erweiterung der Gutscheinprogramme MID-Digitalisierung und MID-Innovation dar. Diese unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, auch in Pandemie-Zeiten wettbewerbsfähig zu bleiben – und zwar mithilfe digitaler Dienstleistungsangebote, die auch in solch einem schwierigen Umfeld platziert und angeboten werden können. Dank der Förderung sollen die Firmen dazu befähigt werden, innovative und intelligente Produkte und Dienstleistungen sowie zukunftsweisende Produktionsverfahren voranzutreiben.

Mit MID-Plus ist es seit 2020 erstmals möglich, eine Förderung für die Umstellung von bislang physisch stattfindenden Dienstleistungen auf digitale Instrumente zu erhalten. Dazu zählen beispielsweise Beratungsangebote wie Produktschulungen, Prozess-Trainings, Patientenaufklärung, Reklamationsabwicklung, aber auch Weiterbildungsseminare oder Sportkurse. Auch die Neuentwicklung entsprechender digitaler Angebote für Kunden ist seitdem förderbar. Dabei können jedoch ausschließlich Arbeiten des Auftragnehmers im Back-End gefördert werden.

Die Back-End-Entwicklung/Programmierung wird im folgenden Rahmen gefördert:

  • Nicht-öffentlicher Teil der Software/Plattform wie beispielsweise die Systemverwaltung (z.B. Administrationsoberfläche) oder Datenbankstrukturen, die lediglich dem Berater/Betreiber zugänglich sind
  • Entwicklung/Einbindung von Algorithmen zur Auswertung/ Bewertung von Kundeneingaben zur zielgerichteten Kundenberatung
  • Videoerstellung (Content-Erstellung inkl. technischer Umsetzung) für bspw. Online-Kurse
  • Einsatz von Chatbots zur Stärkung der digitalen Abwicklung der Beratung und Minimierung des persönlichen Kontaktes

Hinweise zu nicht-förderfähigen Maßnahmen finden sie in Anlage 1 der Förderbekanntmachung.

Finanzielle Vorteile durch MID-Plus

MID-Plus führt die derzeitig gültige Erhöhung der Förderquoten für die Gutscheine MID-Digitalisierung und MID-Innovation bis zum 30. September 2021 fort:

  • für kleine Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 80 Prozent
  • für mittlere Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 60 Prozent

Damit ergibt sich für diese beiden Gutscheinvarianten eine Reduzierung des Eigenanteils um 30 Prozent.

Nähere Informationen finden sich in der aktuell gültigen Förderbekanntmachung und auf der Internetseite von Mittelstand Innovativ und Digital.

Beratung durch das Service-Desk des Innovationsnetzwerk Düsseldorf-Mettmann

Das Service-Desk des Innovationsnetzwerk Düsseldorf-Mettmann berät Sie in einem kostenlosen Beratungstermin zum Förderprogramm Mittelstand Digital & Innovativ und beantwortet alle Fragen zum Thema MID-Plus. Melden Sie sich gerne bei uns.

digihub Düsseldorf-Rheinland lädt zum A-Summit 2021

Der digihub Düsseldorf-Rheinland veranstaltet am 10. Juni 2021 zum vierten Mal in Folge den Accelerator-Summit, kurz: A-Summit. Über 40 Start-up-Förderprogramme kommen dort zusammen. Gründer und Gründungsinteressierte haben die Möglichkeit, Ansprechpartner und Experten rund um die Themen Start-up-Förderung -und -Finanzierung zu treffen und Fragen zu stellen.

Der A-Summit konzentriert sich im Programmablauf auf die drei Phasen eines wachsenden Start-ups: create, accelerate, grow.

Create: In der Anfangsphase geht es darum, eine Idee zu entwickeln und zu prüfen.

Accelerate: Die Start-up-Idee ist überzeugend und bekommt einen Push. Acceleratoren und Inkubatoren helfen, die Grundlagen für den Erfolg zu legen und ein großes Netzwerk aufzubauen.

Grow: Um möglichst schnell und nachhaltig im Markt zu wachsen, brauchen Start-ups Mitarbeiter, erste Pilotkunden, Mentoren und Investoren.

Agenda des A-Summit:

  • Keynote von Sascha Karimpour // Plug & Play
  • Founder Story von Dr. Sebastian Kreft // MetalsHub
  • Diskussionsrunden zu Finanzierungsstrategien und der Gründerregion NRW u.a. mit Christoph Büth // NRW.BANK, Alissa Prinsloo // STS Ventures, Mathias Haniel // Lakestar und Mario Reis// MONDAY.ROCKS
  • Workshops zu den Themen MVP-Entwicklung, Kundenakquise, Investoren und Employer Branding u.a. mit Lukas Haensch // Pathmonk, Pascal Kremp // Pinetco, Dorothee Grobosch & Manon Barth // KPMG und Simon Zeidler // Campusjäger
  • Networking mit Vertretern der Accelerator-Programme in NRW

Mehr zum A-Summit 2021 und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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