Evonik beteiligt sich an NUMAFERM

  • NUMAFERM macht Produktion von Peptiden effizienter
  • Investition stärkt die Wachstumskerne Health & Care und Specialty Additives von Evonik
  • Neue technische Anwendungen werden erstmals realistisch

Evonik hat sich über seine Venture-Capital-Einheit an dem Start-up NUMAFERM beteiligt und hält nun einen Minderheitenanteil an dem Spin-off der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Die Investition erfolgte im Rahmen einer Seed-Finanzierung, an der sich außerdem der High-Tech Gründerfonds, die Business Angel und Qiagen-Mitgründer Detlev Riesner und Jürgen Schumacher sowie der European Investment Fund beteiligt haben. Das Volumen der gesamten Finanzierungsrunde liegt im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. „Peptide und ihre Anwendungen sind hoch interessant für unsere Wachstumskerne Health & Care und Specialty Additives. Außerdem verfügt Evonik über eine hohe Kompetenz in der Biotechnologie. Deshalb passt NUMAFERM strategisch hervorragend zu uns“, sagt Bernhard Mohr, Leiter Venture Capital bei Evonik.

Peptide kommen derzeit vor allem als pharmazeutische oder kosmetische Wirkstoffe zum Einsatz.  Neben ihrer Rolle als aktive pharmazeutische Inhaltsstoffe stellen Peptide und Proteine ​​im Allgemeinen eine kommerziell interessante Klasse von Molekülen dar, die in verschiedenen medizinischen, kosmetischen und ernährungsphysiologischen Anwendungen eingesetzt werden. Die entsprechenden Märkte stehen im Fokus des Wachstumskerns Health & Care von Evonik. Besonders hervorzuheben sind Anwendungen wie Inhaltsstoffe von Zellkulturmedien und Nahrungsergänzungsmitteln oder  medizinische Nährstoffe. Die industrielle Anwendung von Peptiden adressiert Evonik im Wachstumskern Specialty Additives.

Die  Produktion von Peptiden, die meist mittels chemischer Synthese hergestellt werden, ist teuer. Gründe dafür sind die erforderlichen hohen Rohstoffmengen, die aufwändigen Prozessschritte und die meist geringen Ausbeuten. NUMAFERM hat nun eine eine Technologieplattform entwickelt,  mit der Peptide planbar, in hoher Ausbeute und zu geringeren Kosten biotechnologisch produziert werden können. Die Technologie kann für die allermeisten Peptide genutzt werden und die Produktion im industriellen Maßstab ermöglichen. Damit können  auch neue technische Anwendungen von Peptiden erstmals realistisch werden.

„Die Technologie kann für die allermeisten Peptide genutzt werden und die Produktion im industriellen Maßstab ermöglichen. Damit werden  auch neue technische Anwendungen von Peptiden erstmals realistisch. Mit dem HTGF III- Fondsinvestor EVONIK hat die NUMAFERM nun einen starken Partner an der Seite, um hier gezielt in die Umsetzung zu gehen “  sagt Dr. Philipp Rittershaus, Investment Manager beim HTGF.

NUMAFERM will mit dem frischen Kapital zunächst die Technologieentwicklung vorantreiben und erste Produkte zur Marktreife bringen. „Mit Evonik haben wir einen strategischen Investor gewonnen, der über umfangreiche Erfahrung im Aufbau innovativer Technologien und in der Erschließung neuer Märkte verfügt“, sagt Christian Schwarz, Mitgründer und Geschäftsführer von NUMAFERM.

Schwarz hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Technologie von NUMAFERM in seiner Promotion an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gelegt. Das Unternehmen wurde dann Anfang 2017 als Spin-off des Instituts für Biochemie gegründet. Zuvor wurde das Projekt unter anderem durch einen EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Quelle: www.high-tech-gruenderfonds.de

Pressekontakt:
NUMAFERM GmbH
Philipp Bürling
Merowingerplatz 1a
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 97532901
info@numaferm.com
www.numaferm.com

Jetzt bewerben! „Ignition“ Förderprogramm für Startups geht in die 2. Runde

Gründerteams, die nicht älter als ein Jahr sind, können sich für die zweite Runde des dreimonatigen Acceleratorprogramms Ignition bewerben. Das Ignition ist ein Förderprogramm für Startups, Hochschul- und Companyteams, initiiert und realisiert vom digihub Düsseldorf/Rheinland.

Gründerteams, die nicht älter als ein Jahr sind, können sich für die zweite Runde des dreimonatigen Acceleratorprogramms Ignition bewerben. Ignition ist ein Förderprogramm für Startups, Hochschul- und Companyteams, initiiert und realisiert vom digihub Düsseldorf/Rheinland.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Runde, die am 9. Oktober startet, ist der 3. September 2017. Der Pitch vor der Expertenjury folgt am 18. September.

Für die laufende Runde, die im Juli Premiere hatte, ist gegenwärtig Halbzeit. Mehr als 40 Gründerteams hatten sich zuvor für das Programm beworben. Eine Expertenjury wählte davon 5 Teams für die Förderung aus. Ein weiteres Team gewann ein Ticket für Ignition im Pen & Paper Hackathon während der Veranstaltung Düsseldorf 2020 – Creating a Smart City. Die Ideen der Bewerber waren vielfältig: von einem Fitnesstracker für Pferde über Revolutionierung der City-Logistik bis zur Big Data Analyse des Stromnetzes.

Die Teams werden bis Oktober weiter am Aufbau und der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle arbeiten – unterstützt und begleitet durch erfahrende „Buddies“, unter anderem aus der Wirtschaftsförderung. Das Ignition Programm beinhaltet sowohl einen Arbeitsplatz in einem Coworking Space in der Region Düsseldorf als auch maßgeschneiderte Workshops und die Erstellung eines ersten Prototyps. Der digihub unterstützt die Teams außerdem durch PR, den Zugang zu exklusiven Veranstaltung sowie Vernetzung mit Investoren und Business Angels. Ein Gründerteam konnte bereits erste Kontakte zu interessierten Investoren knüpfen und Gespräche über eine Weiterfinanzierung führen.

Die Startup-Unit bei der Wirtschaftsförderung Düsseldorf unterstützt das Ignition Programm: Die Bewerber für das Stipendium haben die Möglichkeit, bereits im Vorfeld des Pitches ihre Ideen zu prüfen und mit dem Angebot „Teste deine Startup-Idee“ auf Schwachstellen zu überprüfen.

Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit des Standortes Düsseldorf zu fördern, die Startup-Kultur in Düsseldorf weiter zu entwickeln, innovative Startups zu unterstützen, das Netzwerk von und für Startups auszubauen und sie mit Mentoren und Geldgebern zusammenzubringen.

Der digihub Düsseldorf/Rheinland

Der von der Wirtschaftsförderung federführend ins Leben gerufene und mit Mitteln des Landes NRW geförderte digihub Düsseldorf/Rheinland ist Ansprechpartner für Mittelstand, Startups, Hochschulen und Konzerne zur Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen.

Der digihub hat seit seiner Gründung bereits eine Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen durchgeführt, u.a. Pen & Paper Hackathons zu den Themen „Big Data“ und „Smart City“, eine digitale Unkonferenz sowie eine Ausstellungstag für Startups aus der Region, den „New Year Demo Day“.

Weitere Informationen & Bewerbung unter: https://www.digihub.de/ignition

Quelle: www.duesseldorf.de

Sechs Uni-Teams prämiert für Ideenreichtum und Gründergeist

Die Ideen sind vielfältig und die Teams überzeugen mit kreativen Ideen: eine innovative Sonnencreme für die ganze Familie besticht durch Flexibilität, modulare Atemsensorik-Systeme sind schneller als die Feuerwehr und ein neues, funktionelles und überlegenes Material begeistert das Publikum.

Rheinischer Ideenreichtum und Gründergeist im diesjährigen Ideenwettbewerb zeigten sich auf der Prämierungsfeier am 10. Juli 2017 im Haus der Universität Düsseldorf. Auch in diesem Jahr wurden wieder innovative Gründungsideen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gesucht und über 40 spannende Ideenskizzen eingereicht. Auf der Abschlussveranstaltung wurden die von der Fachjury nominierten zehn besten Gründungsideen vor großem Publikum präsentiert. Den feierlichen Höhepunkt bildete die Auszeichnung der drei Preisträger aus den beiden Kategorien I und II.

Preisträger HHU Ideenwettbewerb 2017

Kategorie I / Ideen von Studierenden:

Der 1. Platz ging an „Bipolymere“, der 2. Preis ging an „screen.me – analyse your guise“ und Platz 3 erhielt „Athen@“.

Kategorie II / Ideen von Wissenschaftler/innen, Absolvent/innen oder Mitarbeiter/innen sowie von gemischten Teams:

Hier ging der 1. Platz an „All-In-One Sun Lotion Lichtschutzfaktor 5-50“, der 2. Preis ging an „innoMMT – innovative, mobile, modulare Telemedizin“ und Platz 3 erhielt „easy(asset)“.

Mehr Informationen unter: www.cedus.hhu.de

 

Kontakt:
Simone Rehrmann
Marketing und Public Relations
Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS)
Tel. +49 (0)211 81 10305
simone.rehrmann(at)hhu.de

 

Neue Gründerzeit NRW: Online-Befragung für weniger Bürokratie

Die neue Landesregierung möchte das Gründen einfacher machen und angehende Unternehmerinnen und Unternehmer von unnötiger und komplizierter Bürokratie befreien. Dazu hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine Online-Befragung für Gründerinnen und Gründer gestartet.

Minister Pinkwart: „Wir wollen ein Signal an Gründer senden, Nordrhein-Westfalen als Digitalland mitzugestalten. Dazu müssen wir überflüssige bürokratische Vorschriften streichen. Unsere digitale Anlaufstelle ist ein erster wichtiger Schritt, um eine neue Gründerzeit in NRW auszurufen und so die wirtschaftlichen Kräfte des Landes zu entfesseln.

Laut Gründerreport der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern beklagt fast jeder Zweite den bürokratischen Aufwand auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Und nach einer Erhebung des Branchenverbands BITKOM sprechen sich 72 Prozent der Gründer für einen Abbau der Bürokratie und 63 Prozent für die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen aus.

Den Online-Fragebogen finden Sie ab Montag, 10. Juli 2017, unter www.wirtschaft.nrw/gruenderzeit – oder schicken Sie eine E-Mail an gruenderzeit@mwide.nrw.de. Dorthin können Sie auch Formulare mit Ihren Vorschlägen zur Vereinfachung senden.

[Quelle]

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung

NUMAFERM revolutioniert Peptid-Herstellung und erhält Seed-Finanzierung

Das Spin-Off der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität hat sich auf die biotechnische Herstellung von Peptiden spezialisiert und kann durch seine neu entwickelte Plattformtechnologie die Produktionskosten deutlich reduzieren. Für die technologische Weiterentwicklung und den Markteintritt erhält die NUMAFERM GmbH nun eine Finanzierung im siebenstelligen Bereich. Der High-Tech-Gründerfonds (HTGF), die Qiagen-Mitgründer und heutigen European Business Angels Prof. Detlev Riesner und Dr. Jürgen Schumacher sowie der European Investment Fund beteiligen sich.

Peptide werden von Pharma- und Kosmetikindustrie seit langem geschätzt. Das Potenzial der hochfunktionellen Eiweißfragmente ist längst nicht ausgeschöpft. Aktuell erfolgt die Peptidproduktion in erster Linie durch chemische Synthesen, die teuer, umweltbelastend und langwierig sind und Preise von durchschnittlich 1 Mio. Euro pro kg Peptid zur Folge haben. Biotechnologische Ansätze erforderten bislang einen hohen Entwicklungsaufwand bei einer entsprechend geringen Erfolgswahrscheinlichkeit.

Numaferm will das ändern. Aufbauend auf den Forschungsarbeiten des Mitgründers Dr. Christian Schwarz im Rahmen seiner Promotion an der Universität Düsseldorf, hat Numaferm eine Plattform entwickelt, mit der Peptide mithilfe von Mikroorganismen als Biofabriken hergestellt werden können. Der Clou: im Bioreaktor geben die Bakterien die hergestellten Peptide in das sie umgebende Nährmedium ab. Dort können die Moleküle mit deutlich geringerem Aufwand als bisher geerntet werden. Mit dieser auf einem fermentativen Prozess gestützten Technologie können sich Peptide planbar in hohen Ausbeuten und mit entsprechend geringen Kosten produzieren lassen. Das birgt großes Potential für die Pharmazie, betrachtet man die Pipeline an über 500 peptid-basierten Wirkstoffkandidaten. Zudem können Peptide so auch für gänzlich neue Applikationen wie Spezialklebstoffe, Futterzusätze und Oberflächenbeschichtungen eingesetzt werden.

Der HTGF, die beiden Business Angel und Qiagen-Mitgründer Prof. Riesner und Dr. Schumacher sowie der European Investment Fund sind von dem großen Marktpotenzial überzeugt und investieren nun einen siebenstelligen Betrag in die NUMAFERM. Riesner und Schumacher sprechen von „einem überzeugenden Beispiel, wie echte Innovationen aus hervorragender universitärer Grundlagenforschung entstehen.“

Dr. Philipp Rittershaus, Investment Manager beim HTGF ergänzt: „Mit der einzigartigen Produktionstechnologie von NUMAFERM ist es möglich, verschiedenste Peptide mit neuartigen Funktionalitäten kommerziell verfügbar zu machen. Durch unser Investment kann dieses Potential gehoben werden.“

Die NUMAFERM GmbH wurde 2017 als Spin-Off des Instituts für Biochemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gegründet. Zuvor wurde das Projekt durch einen EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt. Das Unternehmen bietet seine Technologie, dazugehörige F&E-Dienstleistungen sowie einen Peptidkatalog mit Fokus auf adhäsive, antimikrobielle und pharmazeutische Peptide an.

Weitere Informationen

 

Kontakt:

NUMAFERM GmbH
Philipp Bürling
Merowingerplatz 1a
40225 Düsseldorf

Telefon +49 211 – 97532901

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