Neuer Wettbewerb für digitale Start-ups:

Neuer Wettbewerb für digitale Start-ups: 50.000 Euro Preisgeld beim neuen Landespreis OUT OF THE BOX.NRW

Mit dem neuen Wettbewerb belohnt das nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Digitalministerium kreative Unternehmerinnen und Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen, die „OUT OF THE BOX“ denken. Das Besondere: Jeder kann ein Start-up, das digitale Prozesse, Services und Geschäftsmodelle umsetzt, nominieren und per Online-Voting ins Finale bringen. Die Finalisten werden sich dann beim PIRATE Summit 2020 vor einer Jury aus Investoren und Experten präsentieren, um das Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro zu erhalten.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: Nordrhein-Westfalen will noch attraktiver werden für digitale Start-ups. „Mit neuen Konzepten und frischen Ideen tragen junge Unternehmen zur Innovationskraft unseres Landes bei. Wir wollen der Standort sein, an dem die besten digitalen Geschäftsideen entstehen, wachsen und schnell durchstarten. Mit dem neuen Landespreis OUT OF THE BOX.NRW stellen wir genau das in den Mittelpunkt, was digitale Start-ups ausmacht: kreatives, ungewöhnliches, mutiges Denken und Handeln.“

OUT OF THE BOX.NRW ist aber nicht nur online unterwegs: Der Wettbewerb reist derzeit mit Unterstützung der NRW.BANK durch Nordrhein-Westfalen. An mehreren Stationen macht eine begehbare Box Halt und bietet Besuchern die Möglichkeit, ihre Nominierung direkt vor Ort abzugeben.
Das Ende der Nominierungsphase wird noch bekanntgegeben. Das Voting findet im Frühjahr 2020 statt, der Final-Pitch im Rahmen des Pirate Summit im Juni 2020.

Quelle & weitere Informationen unter: www.zenit.de

Start-up Transfer:

Das erfolgreiche Förderprogramm Start-up Transfer des Landes NRW geht in die nächste Runde. Bis zum 30. April 2020 können sich Absolventen, Absolventinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die ein Unternehmen gründen möchten, bewerben. Die besten Gründungsideen werden mit bis zu 240.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW unterstützt. Das Programm richtet sich an Projekte in der Gründungsphase, die beispielsweise auf technologischen oder sozialen Innovationen basieren. Voraussetzung ist, dass noch nicht gegründet worden ist.

Mit der Förderung werden Gründungswillige aus nordrhein-westfälischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Sitz in NRW unterstützt, um Forschungsergebnisse / Know-how mit großem Marktpotenzial und ein überzeugendes Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und in die Gründung eines eigenen Unternehmens umzusetzen. Durch das Programm werden Vorhaben gefördert, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen beruhen.

Antragsberechtigt sind

  • Hochschulen in staatlicher Trägerschaft,
  • staatlich anerkannte Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen und
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz im Land Nordrhein- Westfalen

Quelle & weitere Informationen unter: www.zenit.de

Gründungsklima bleibt sehr gut

(RP) Das Gründungsklima in Düsseldorf ist weiterhin sehr gut. Das geht aus dem neuesten NRW-Gründerreport der 16 Industrie- und Handelskammern des Landes hervor. „Der Bericht bescheinigt dem Land insgesamt ein leicht nachgelassenes Gründungsklima.

Das gilt aber nicht für den IHK-Bezirk Düsseldorf.“ Mit diesen Worten fasst Mathias Meinke, Gründungsexperte der IHK Düsseldorf, das Ergebnis des jüngsten Gründerreports zusammen.

Denn rund 75 Prozent der befragten Jungunternehmer sind mit dem Gründungsklima in Düsseldorf und im Kreis Mettmann zufrieden. 77 Prozent würden sogar einem guten Freund empfehlen, sich vor Ort selbstständig zu machen.

Auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Unternehmen ist die Mehrheit der Geschäftsführer zufrieden. „Rund 63 Prozent der Befragten konnten in den ersten Jahren eine Tragfähigkeit ihrer Selbstständigkeit erreichen“, freut sich Meinke. Etwa drei Viertel der Befragten entschieden sich für eine Neugründung.

Quelle und weitere Informationen unter: www.rp-online.de

Gründungsoffensive: Angebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits auf Gründer ausgeweitet

Zum 1. Juli 2019 werden die Zugangsbedingungen zum ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit erleichtert. Das Instrument steht nun erstmals auch Gründern und jungen Unternehmen zur Finanzierung ihrer Vorhaben zur Verfügung.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte dazu: „Gründern ein passgenaues Finanzierungsangebot zur Verfügung zu stellen, ist ein wichtiger Baustein der Gründungsoffensive „GO!“, mit der wir die Gründungskultur in Deutschland stärken wollen. Es ist ein gutes Signal, dass auch Gründerinnen und Gründer künftig vom Finanzierungsangebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits profitieren können. Denn immer mehr Gründungen bauen auf innovative und digitale Prozesse und Geschäftsmodelle. Es ist daher richtig, dass sich auch das Finanzierungsangebot weiterentwickelt, um technologieaffine Gründer bereits vom ersten Tag an bei ihrer Digitalisierungs- und Innovationstätigkeit zu unterstützen.“

Bislang stand das Finanzierungsangebot kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) offen, die mindestens zwei Jahre am Markt aktiv sind. Diese Einschränkung wurde nun aufgehoben. Neu ist zudem die Öffnung des Instruments zur Finanzierung „innovativer Unternehmen“. Als innovativ qualifizieren sich u.a. Unternehmen, die in der Vergangenheit eine Venture-Capital-Finanzierung erhalten oder überdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt haben.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird z.B. die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – etwa im Rahmen von Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bmwi.de

IHK begrüßt Initiative „Neue Gründerzeit“

Die IHK Düsseldorf begrüßt die von Minister Pinkwart ausgerufene „Neue Gründerzeit“, mit der sich das Land NRW für ein wettbewerbsfähiges und lebendiges Gründungsgeschehen stark macht. Hierzu haben die IHKs in NRW eine gemeinsame Erklärung mit Minister Pinkwart unterzeichnet. Ziel ist es, das Gründungsklima weiter zu verbessern und in den nächsten fünf Jahren bundesweit die meisten Start-ups hervorzubringen.

„Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssen wir unsere Region international besser sichtbarer machen, weibliche Gründungen stärker unterstützen und die Verwaltung einfacher und digitaler gestalten. Zusätzlich muss mehr Wagniskapital zur Verfügung gestellt und verstärkt in Hochschulausgründungen investiert werden“, erklärt Matthias Meinke, Existenzgründungs-Experte der IHK Düsseldorf.

Wie lebhaft das Gründungsgeschehen im Raum Düsseldorf sei, zeige die IHK-Statistik für das erste Halbjahr 2019: So habe allein das Düsseldorfer IHK-Existenzgründungsteam 1.500 angehende Existenzgründerinnen und -gründer telefonisch und 300 persönlich beraten sowie 1600 Gründungs-Anfragen via E-Mail beantwortet.

„Von einem nachlassenden Gründungsinteresse kann in unserer hochattraktiven Region daher keine Rede sein“, so Meinke abschließend.

Hintergrund: Die IHK unterstützt Existenzgründerinnen und -gründer von den ersten Überlegungen bis hin zu einer Finanzierungs- und Fördermittelberatung über den gesamten Gründungsprozess. Dabei werden insbesondere betriebswirtschaftliche und rechtliche Aspekte des Vorhabens besprochen und erläutert. Zu einem ersten Beratungstermin sollte daher bereits ein Entwurf des Gründungskonzeptes vorliegen. Darüber hinaus bietet die IHK kostenlose Info-Nachmittage rund um das Thema Existenzgründung sowie das Basisseminar „Karriereziel Existenzgründung“ an.

Weitere Infos finden Interessenten unter: www.duesseldorf.ihk.de (Nummer 106).

Quelle & weitere Informationen unter: www.duesseldorf.ihk.de

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