Ergebnisse zum Leitmarktwettbewerb EnergieUmweltwirtschaft.NRW 2. Einreichrunde

Mit dem Leitmarktwettbewerb EnergieUmweltwirtschaft.NRW verfolgt das Land Nordrhein-Westfalen das Ziel, den Standort NRW für eine moderne Energiewirtschaft sowie für Effizienz- und Umwelttechnologien zu stärken, aber auch die entsprechenden Forschungspotentiale auszubauen. Ziel ist es, eine leistungsfähige heimische Klimaschutz- und Umweltwirtschaft zu unterstützen.

Im Fokus der Förderung stehen Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus den Themenbereichen

  • Nachhaltige Energieumwandlung, Energietransport und Energiespeicherung
  • Rohstoff-, Material- und Energieeffizienz
  • Umwelttechnologien

Im Rahmen der Gutachtersitzung im September 2018 wurden folgende insgesamt alle 50 Wettbewerbsbeiträge diskutiert aus denen letztendlich 19 Beiträge, bestehend aus insgesamt 70 Partnerinnen und Partnern mit einer Gesamtfördersumme von 20,8 Mio. € zur Förderung empfohlen. Folgend die Wettbewerbsbeiträge die ausgewählt wurden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über den Ausgang informiert.

Themenschwerpunkt: Nachhaltige Energieumwandlung, Energietransport und Energiespeicherung

  • DYNA-GET: Verbesserte Auslegung von WEA-Getrieben unter Berücksichtigung dynamischer Lasten aus unterschiedlichen Triebstrangkonzepten (RTWH Aachen, Renk AG, Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V., Siemens AG, Flender GmbH)
  • NovAgent: Innovative Planung und multikriterielle Optimierung für Verteilnetz zur Einbettung von Elektromobilität und dezentralen elektrischen Speicherlösungen auf Basis Agentenbasierter Multiskalensimulation (eF Ruhr GmbH, TU Dortmund, enerVance Solutions GmbH, FH Dortmund)
  • ReStrock: Reduktion der Stromgestehungskosten unter Nutzung von historischen und aktuellen Betriebs- und Servicedaten van Onshore-Windenergieanlagen (RWTH Aachen, psm Windservice GmbH & Co.KG, aeos energy Gesellschaft für Kapitalbeteiligungen mbH, psm Nature Power Service Management GmbH, Bürgerwindräder Rheinberg GmbH)
  • HyHeatStore: Entwicklung und Demmonstratorbetrieb eines anwendungsnahen wasserstoffbasierten HAT-Wäremspeichersystems (IUTA, Martin Busch und Sohn Behälter- und Apparatebau GmbH, MPI für Kohleforschung, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen)
  • Solardachpfanne: Entscheidungsunterstützung zur flexiblen Gestaltung des Energiesystems unter Unsicherheit (paXos Consulting & Engineering GmbH, TU Köln)
  • EnSys/Wärmenetze: (Universität Duisburg-Essen, Stadtwerge Lemgo, medl GmbH)
  • MoLu HGÜ: Modellbildung von Luftstrecken zur Isolationskoordination bei Hochspannungsgleichstromübertragungen (TU Dortmund)
  • GIS-MS: Gesicherte Industrielle Stromversorgungssysteme in Micro- und Smart Grids (AEG Power Solutions GmbH, Next Kraftwerke GmbH, BatterieIngenieure GmbH, Universität Paderborn)
  • NH3toH2: ZBT Duisburg, Universität Duisburg-Essen
  • Effilayers: Prozessoptimierung der Rolle-zu-Rolle-Herstellung von neuartigen hocheffizienten organischen Photovoltaikzellen (FhG für Lasertechnik, Coatema Coating Machinery GmbH, Ruhr Universität Bochum, Ortmann Digitaltechnik GmbH, LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH)
  • Flexible WLF-Rohre für Wärmetauschersysteme (ZBT Duisburg, Universität Duisburg-Essen)

Themenschwerpunkt: Rohstoff-, Material- und Energieeffizien

  • sustain KMU: Mitarbeiterzentrierte Qualifizierung und digitale Assistenz zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienzeffizienz in KMU (Universität Siegen, Slawinski & Co. GmbH, Statmath GmbH, ASEW, si-automation GmbH)
  • InnKubaTubes Innovative Kubaturen von Dämmen und Deichen mit erdstoffgefüllten Geotextilschläuchen für einen verbesserten Hochwasserschutz (Topocare GmbH, HS Ostwestfalen-Lippe, RWTH Aachen)
  • LogSaw 4.0-EffProRonde (TKM GmbH, Bergische Universität Wuppertal, Ruhr Universität Bochum)
  • CarBioAb- Carbonsäuren aus biologischen Abfällen (Universität Duisburg-Essen, Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe GmbH, Jager GmbH)
  • Tankcycling (FHG IPT)

Themenschwerpunkt: Umwelttechnologien

  • BallaTon: On-Board-Kontrolle der Ballastwasserbehandlung durch Messsonden auf Basis der Photoakustikspektroskopie (IUTA e.V., Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, DIGITRONIC GmbH, Boll und Kirch Filterbau GmbH)
  • Enz4Water: Enzymatische Filtration für die 4. Reinigungsstufe (HS Niederrhein, Nordic Water GmbH, Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West gGmbH)
  • NUAGE: Nachhaltige und umweltorientierte aktive Geo-Verbundstoffe zur Verkehrsflächenentwässerung (FH Münster, HUESKER Synthetic GmbH)

Quelle & weitere Informationen: www.leitmarktagentur.nrw

Ergebnisse zum 2. Call des Projektaufrufes KommunalerKlimaschutz.NRW

Bis zur Einreichungsfrist am 28. Juni 2018 wurden im 2. Call des Projektaufrufs KommunalerKlimaschutz.NRW 25 Umsetzungsstrategien eingereicht. Das unabhängige Gutachtergremium hat am 10. Oktober 2018 aus den eingegangenen Beiträgen 13 Strategien zur Förderung vorgeschlagen, an denen insgesamt 17 Kommunen beteiligt sind. Von den 13 Strategien befinden sich zwei im besonderen Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ und elf im allgemeinen Förderbereich.

Weitergehende Informationen zu den ausgewählten Projekten finden Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW.

Für die Umsetzung der 13 Projekte des 2. Calls stehen insgesamt rund 60 Millionen Euro aus Landesmitteln und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung, hinzu kommt der Eigenanteil der Kommunen.

Quelle: www.leitmarktagentur.nrw

mehr Informationen

Leitmarktwettbewerb IKT.NRW – Ideenwerkstatt als Partnerbörse

Haben Sie spannende IKT-Projektideen, die Sie gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft weiterentwickeln möchten? Oder suchen Sie bereits für konkrete Vorhaben noch die passenden Partner? Oder möchten Sie sich über die Modalitäten des Wettbewerbs informieren? Dann laden wir Sie ganz herzlich ein zur Veranstaltung „Leitmarktwettbewerb IKT.NRW – Ideenwerkstatt als Partnerbörse“ am 27.11.2018 in Bochum.

Experten von der Leitmarktagentur NRW und CPS.HUB NRW informieren über konkrete Themen und Schwerpunkte des Wettbewerbs sowie über Rahmenbedingungen, die zu berücksichtigen sind. Ein Erfahrungsbericht einer erfolgreichen Antragstellung zeigt Fallstricke in der Bewerbungsphase auf und gibt Tipps, diese zu vermeiden. World Cafés bieten in entspannter Atmosphäre viel Raum, um erste Projektideen weiterzudenken, interessante Partner für konkrete Projekte zu finden oder sich mit den Themen des Wettbewerbs vertraut zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://cps-hub-nrw.de/termine/2018-10-01-leitmarktwettbewerb-iktnrw-ideenwerkstatt-und-partnerboerse

Quelle: www.leitmarktagentur.nrw

Happy Birthday

110.000 Informationen und 16.000 Beratungen:
Happy Birthday zu zehn Jahren Startercenter NRW beim Kreis Mettmann

Die Startercenter NRW beim Kreis Mettmann mit den Partnern IHK Düsseldorf und Handwerkskammer Düsseldorf können in diesem Herbst auf zehn erfolgreiche Jahre individueller Beratung, Weiterbildung und Begleitung von Gründungsinteressierten, Jungunternehmern und Betriebsnachfolgern zurückschauen.
Gratulanten bei der Feierstunde zum 10-jährigen Bestehen des Startercenters NRW am 12. November in der IHK DüsseldorfI: (von links) HK-Präsident Andreas Schmitz, Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer
Erster und prominentester Gratulant bei der Feierstunde am 12. November in der IHK Düsseldorf war Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen:
„Ich gratuliere den regionalen Startercentern NRW beim Kreis Mettmann zu ihrem zehnjährigen Jubiläum. Seit 2008 haben die Startercenter des Kreises, der IHK und der HWK Düsseldorf Gründerinnen und Gründer kompetent und erfolgreich auf ihrem Weg von der Idee bis zur unternehmerischen Umsetzung begleitet. Als akkreditiertes Netzwerk bringen sie ihre Erfahrung und Kompetenzen bei der Beratung und Auswahl der Gründerinnen und Gründer für das Gründerstipendium.NRW ein. Damit leisten sie einen herausragenden Beitrag für die neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen“.
Und IHK-Präsident Andreas Schmitz ergänzte:
„Wir wissen von Studien, dass die Gründungszahlen für Unternehmen seit mehreren Jahren bundesweit rückläufig sind. Unsere Region ist da die Ausnahme und darauf können wir stolz sein. Denn dass unsere Region von diesem Rückgang kaum betroffen ist, dies spricht für ihre wirtschaftliche Attraktivität, aber auch für ein gutes Gründungsklima vor Ort“.
Neben dem guten Gründungsklima in der Region hob Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, hervor:
„Wir stellen fest, dass es bei vielen Gründern und Unternehmen einen zunehmenden Informationsbedarf zu den Megathemen ‚Digitalisierung‘ und ‚Innovationen‘ gibt. Hier sind wir mit unseren Kooperationspartnern zum Beispiel der IHK Düsseldorf, der Handwerkskammer Düsseldorf und anderen Akteuren im ständigen Austausch, um auch in Zukunft den aktuellen Bedürfnissen unserer Zielgruppe gerecht zu werden.“
Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer, lobte die gute Zusammenarbeit, die alle beteiligten Institutionen stärke und Gründungswilligen zu Gute komme.
„Dank der Startercenter bekommen Gründerinnen und Gründer immer unmittelbare qualifizierte und bedarfsgerechte Unterstützung“.
Rund 110.000 Erstinformationen haben die drei Startercenter-Partner Kreis Mettmann, Handwerkskammer und IHK in den letzten zehn Jahren insgesamt an Gründungsinteressierte abgegeben und rund 16.000 Existenzgründerinnen und -gründer beraten. Dass, so IHK-Präsident Andreas Schmitz, sei nicht nur eine beeindruckende Bilanz, sondern auch Ansporn, auf dem eigeschlagenen Weg weiter zu machen. Dass, so IHK-Präsident Andreas Schmitz, sei nicht nur eine beeindruckende Bilanz, sondern auch Ansporn, auf dem eigeschlagenen Weg weiter zu machen. „Wenn wir uns in unserer Region weiterhin stabile Gründungszahlen wünschen, benötigen wir eine Gründungskultur, in der der Aufbau eines eigenen Unternehmens eine attraktive Alternative zu einer Festanstellung als Arbeitnehmer darstellt“, so Schmitz abschließend.
Hintergrund: In ganz NRW bieten 75 Startercenter als erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte aller Branchen Informationen, individuelle Beratung und vielseitige Schulungsangebote nach einheitlichen, anhand von 31 Qualitätskriterien extern zertifizierten Standards. Träger der Startercenter NRW sind Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und kommunale Wirtschaftsförderungen.

Quelle & weitere Informationen unte: www.duesseldorf.ihk.de

Landesregierung gibt 150 Millionen Euro für Förderprogramm

Minister Pinkwart: „Wir unterstützen die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, damit aus guten Ideen schneller neue Unternehmen werden.“

Start-ups haben eine herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Hochschulen übernehmen dabei eine wesentliche Rolle als Brutstätte für neue spannende Ideen als Grundlage einer Gründung. Deshalb unterstützt die Landesregierung mit dem Förderwettbewerb „Exzellenz Start-up Center.NRW“ strategische Konzepte, die die Start-up-Kultur stärken. Bis zu sieben Universitäten können hierfür gemeinsam mit ihrem regionalen Eco-System über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Förderung in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro erhalten. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. November 2018.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen ist eine führende Wissenschafts- und Innovationsregion in Europa. Diese Forschungspower wollen wir künftig noch besser auf die Straße bringen. Der Besuch der Eliteuniversität Stanford hat gezeigt, wie wichtig dafür ein hochprofessionelles gründerfreundliches Umfeld ist. Damit die Exzellenz in der Forschung schneller den Weg in den Markt findet und aus spannenden Ideen neue Unternehmen entstehen, müssen die Universitäten den Gründungsinteressierten eine kompakte Unterstützung anbieten, die eng mit bestehenden Netzwerken verzahnt ist. Deshalb starten wir heute den Wettbewerb für bis zu sieben ‚Exzellenz Start-up Center.NRW‘, die wir mit 150 Millionen Euro fördern wollen.“

Nach dem Gründerstipendium.NRW und dem Bürokratieabbau für Gründer ist dieses neue Förderprogramm der dritte Meilenstein auf dem Weg zur „Neuen Gründerzeit“ in Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden der Ausbau und die Weiterentwicklung erfolgreicher Gründungsinitiativen an den transfer- und forschungsstarken Universitäten. Die daraus hervorgehenden ‚Exzellenz Start-up Center‘ sollen sich mit Partnern in der regionalen Wirtschaft, Akzeleratoren, benachbarten Hochschulen, Technologiezentren und den Digital Hubs vernetzen. Die teilnehmenden Universitäten haben die Aufgabe, eine gelebte Gründungskultur zu etablieren und Gründungsvorhaben zu unterstützen.

Beiträge zum Wettbewerb können ab sofort beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Über die Auswahl der zu fördernden Projekte entscheidet eine hochkarätige Fachjury. Der Start der Projekte ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle

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