Innovationsbericht NRW 2022 – Gründungen aus Hochschulen mit dynamischer Entwicklung

Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem modernen, innovativen Produktions- und Dienstleistungsstandort entwickelt: Zu den Stärken des Landes gehören nicht nur ein breiter und innovativer Mittelstand und innovative Großunternehmen, sondern auch eine leistungsfähige Hochschullandschaft mit einer lebendigen Spinoff-Szene und Forschungseinrichtungen in zentralen neuen Technologiefeldern wie Bioökonomie, IKT oder Elektromobilität.

Potenzial gibt es noch bei den FuE- sowie Innovations-Aufwendungen der Wirtschaft sowie der Patentdynamik. Das ist das Ergebnis des Innovationsberichts NRW 2022, den ein Projektteam des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, des Centrums für Entrepreneurship, Innovation und Transformation der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (CEIT), der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes und des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen erstellt hat.

Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch ein lebendiges und vielgestaltiges Innovationsgeschehen aus. Innovationen sind ein zentraler Schlüssel zur Bewältigung von Krisen. Wenn wir die Innovationspolitik weiter gezielt ausbauen, können wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Insbesondere mit der Chemischen Industrie, der Stahlindustrie, dem Maschinenbau und der Logistik verfügen wir bereits über hochinnovative Branchen in NRW. Der Innovationsbericht NRW 2022 hilft uns dabei, diesen Weg konsequent zu beschreiten.“

Zentrale Ergebnisse des Innovationsberichtes NRW 2022:

  • Nordrhein-Westfalen ist durch eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich Gründungen aus Hochschulen stark:  Die Zahl der Gründungen aus Hochschulen hat sich von 205 im Jahr 2017 auf 475 im Jahr 2020 mehr als verdoppelt. Das entspricht 8,3 Gründungen je 10.000 Studierende. Im Jahr 2017 lag dieser Wert noch bei 4,5.
  • Die Innovationsausgaben der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind 2018 und 2019 merklich gestiegen – stärker als für die deutsche Wirtschaft insgesamt. Pandemiebedingt gingen die Ausgaben im Jahr 2020 allerdings um 14 Prozent auf 28,3 Milliarden Euro zurück.
  • Der forschende Mittelstand in NRW profitiert überdurchschnittlich von der Forschungszulage, die seit dem 1.1.2020 deutschlandweit Forschungsausgaben steuerlich begünstigt. Mit knapp 1200 Anträgen liegt Nordrhein-Westfalen bundesweit in der Spitzengruppe.
  • Nordrhein-Westfalen ist in sieben Feldern das patentierungsstärkste Bundesland: Biotechnologie, pharmazeutische Technologien, Polymertechnik, organische Feinchemie, Materialtechnik/Metallurgie, Metallchemie und Bautechnologien. Die Patentanmeldungen in NRW konzentrieren sich räumlich stark auf das Rheinland. Die Kreise mit den höchsten Anmeldezahlen im Zeitraum 2001-2019 waren Düsseldorf, Mettmann, Essen, Köln und Leverkusen.

Der Innovationsbericht NRW 2022 steht ab sofort hier zum Download bereit.

Quelle: Wirtschaft.NRW

Innovationsforum Science meets Industry: Intelligente Effizienzsteigerung in der Industrie

Das Innovationsforum Science meets Industry ist eine gemeinsame Veranstaltung der IHK Düsseldorf und der Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH.

Ziel der Veranstaltung  ist es, dauerhafte und strategische Kooperationen zwischen Unternehmen und der Hochschule sowie gemeinsame Forschungsprojekte anzuregen.

Unternehmen erhalten am 13. Juni 2022 von 16:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, interessante Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und Entwicklungen des FMDauto-Institutes für Produktentwicklung und Innovation an der Hochschule Düsseldorf und der Regelungs- und Fahrzeugtechnik der Hochschule Bochum (Campus Velbert/Heiligenhaus) zu erhalten.

Forschungs- und Entwicklungsleiter, Naturwissenschaftler, Ingenieure und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Teilnahme erfolgt online über Zoom und ist kostenlos.

Hier geht es zur Anmeldung über die IHK Düsseldorf.

 

Programm

Begrüßung
Michael Seher, Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH
Dr. Stefan Schroeter, IHK Düsseldorf

Neue Methoden der Produktentwicklung in der Automatisierungs-, Werkstoff- und Medizintechnik mit Fokus 3D-Druck: Forschungsschwerpunkt des FMDauto-Institutes für Produktentwicklung und Innovation der Hochschule Düsseldorf
Prof. Dr. Andreas Jahr, Vorstand des FMDauto – Institut für Produktentwicklung und Innovation / MBE, Hochschule Düsseldorf

Regelungs- und Fahrzeugsystemtechnik am CVH: Objektive und Subjektive Lenkungsentwicklung – Habe ich eine Schraube locker?
Prof. Dr.-Ing. Markus Lemmen, Lehrstuhl für Regelungs- und Fahrzeugsystemtechnik, Hochschule Bochum Campus Velbert/Heiligenhaus

Präsentation der Studiengänge und des Campus Velbert Heiligenhaus
Prof. Dr.-Ing. Markus Lemmen, Lehrstuhl für Regelungs- und Fahrzeugsystemtechnik, Hochschule Bochum Campus Velbert/Heiligenhaus

Come & Cooperate: Hochschulen und Unternehmen als Partner in Forschung und Entwicklung

Gemeinsam noch besser Neues entwickeln – unter diesem Motto steht die Transfer-Veranstaltung Come & Cooperate, die 2021 nach einer einjährigen Pandemiepause zum dritten Mal stattfinden wird.

Das Format hat zum Ziel, Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region zu Gesprächen mit Hochschulvertreterinnen und -vertretern an einen Tisch zu bringen, um konkrete und ergebnisorientierte Kooperationen anzustoßen. Organisiert wird es von der IHK Düsseldorf in Kooperation mit der Wissensregion Düsseldorf und der Initiative DUS+ME innovativ. Die Einladung zur Teilnahme richtet sich an Verantwortliche aus Unternehmen und Institutionen mit Interesse an Hochschulkooperationen.

Das diesjährige Come & Cooperate findet am 3. November 2021 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf statt.

Kooperationen, Fördermöglichkeiten und mehr

Bereits in den ersten beiden Come & Cooperate-Veranstaltungen 2018 und 2019 konnten mehr als 100 konkrete Gespräche zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie fast 50 Fördermittel- und Innovationsberatungen initiiert werden.

Neben den gemeinsamen Anträgen auf Fördermitteln können sich Unternehmen und Hochschulen auch auf Betreuungen von Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten, Gastvorträge von Hochschul-Dozenten in Unternehmen sowie die Vermittlung von Werkstudenten einigen.

Experten-Pool aus ganz NRW

Im Vorfeld der Veranstaltung werden passende Partnerschaften ermittelt und Gesprächstermine festgelegt. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, aus einem Experten-Pool potenzielle Hochschulpartner auszuwählen. Die Veranstalter kümmern sich um die nötigen Termine am Veranstaltungstag.

Angesagt haben sich mehr als 20 Expertinnen und Experten der Heinrich-Heine-Universität, der Hochschule Düsseldorf, vom Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum, des Forschungszentrums Jülich, der WHU, der FHDW und der Hochschule Rhein-Waal. Die Bandbreite der Institute reicht von Automation, chemischen Synthesemethoden und Lebensmittelchemie über künstliche Intelligenz, Bionik und Sensortechnik bis hin zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Auch wirtschaftswissenschaftliche Themen wie Personalmanagement, Corporate Finance und Unternehmensstrategien können diskutiert werden.

Teilnahme bei Come & Cooperate

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich. Sie erfolgt über die Seite www.comeandcooperate.de. Hier findet sich auch die Liste der teilnehmenden Institute, deren thematische Schwerpunkte sowie ein Anmeldeformular.

Hinweis: Das Haus der Universität erlaubt zum Veranstaltungstermin die Durchführung von Präsenzveranstaltungen für immunisierte Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G-Regelung).

Patent- und Urheberrecht: Kostenloser IP-Führerschein zum Schutz geistigen Eigentums

Das ehemalige ZENIT-Tochterunternehmen PROvendis GmbH hat in Kooperation mit dem Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) einen kostenlosen Online-Grundkurs zum Schutz des geistigen Eigentums, international Intellectual Property (IP), entwickelt. Das Angebot ist bundesweit einzigartig.

Hier erfahren Forscher|innen, Gründer|innen oder Unternehmensvertreter|innen, wie sie technische Erfindungen, eigenes Know-how oder auch Software schützen können. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie ein Zertifikat – den IP-Führerschein. Mit Launch des IP-Führerscheins sind bereits die Module Patentrecht und Urheberrecht verfügbar, weitere Module zu den Schutzrechten Marke und Design folgen im Jahr 2022. Der Kurs „Wirtschaft“ ist speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups konzipiert und bietet Einblicke in die Anwendungsgebiete, Relevanz und Sicherung von Schutzrechten.

Schutzrechte als Schlüsselfaktor im Innovationsprozess

Die schutzrechtliche Sicherung vielversprechender Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung sind ein entscheidender Erfolgsfaktor, damit Erfindungen Anwendung in neuen Produkten und Verfahren finden. Schutzrechte ermöglichen Hochschulen, Start-ups und etablierten Unternehmen, ihre Innovationen exklusiv am Markt zu positionieren und sichern entscheidende Wettbewerbsvorteile. Der IP-Führerschein zielt darauf ab, möglichst früh den Weg in die Arbeit mit geistigem Eigentum zu ebnen, Alltagsbezüge herzustellen und in der Praxis Fehler beim Erstkontakt mit Schutzrechten zu vermeiden.

Der IP-Führerschein wird durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Verbundes „NRW Hochschul-IP“ realisiert. Geldgeber ist das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Der Verbund von 28 nordrhein-westfälischen Hochschulen setzt einen Schwerpunkt auf die Qualifizierung und Weiterbildung im Bereich Schutzrechte.

Mehr erfahren Sie auf der Webseite IP-Führerschein.

Quelle: ZENIT GmbH

Rundumschlag zum Thema Schutzrechte

Passend zum Thema Schutzrechte an neu erfundenen Technologien gibt es bei uns am 12. Oktober 2021 einen 2-stündigen Rundumschlag: Dr. Sebastian Tegethoff von Fortmann Tegethoff Patent- & Rechtsanwälte wird anhand von Praxisbeispielen erläutern, welche Strategien KMU verfolgen können, um Schutzrechte anzumelden – und warum es je nach erfundener Technologie wichtig für die Vermarktung sein kann, flankierend zu einem Patent auch Marken und Designs mitzusichern.

Zur Anmeldung geht es hier.

Founders‘ Dialogue – der Gründungstreff der Düsseldorfer Hochschulen am 28. September

Erfahrungsaustausch und Vernetzung – das steht im Fokus beim Founders‘ Dialogue, dem Gründungstreff der Düsseldorfer Hochschulen. Startups sowie Gründerinnen und Gründer berichten von ihren Erfahrungen und Herausforderungen. Coaches, Moderatoren und Experten liefern spannende Impulse rund um das Thema Gründung.

Das Projekt Gründerzeit der Hochschule Düsseldorf richtet die Veranstaltung gemeinsam mit der Gründungsförderung der Universitätsmedizin Düsseldorf Startup4MED sowie dem Center for Entrepreneurship der Heinrich-​Heine-Universität aus.

Mitmachen können alle Gründungsinteressierte und Gründerinnen und Gründer aus der Region Düsseldorf. Der nächste Founders‘ Dialogue findet am 28. September – dieses Mal vor Ort am Factory Campus Düsseldorf – von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Dieses Mal wird ein Blick auf die LEAN Startup Methode gewagt – und wie man sie für die eigene Gründungsidee, die Selbstständigkeit oder ein Startup sinnvoll und zielführend einsetzen kann. Mit dabei sind Dr. Jan Holzapfel, Co-Gründer des Startups Dr. Sam sowie Lennard, Nils und Marco von Viser.me – eine Vermittlungsplattform für häusliche Dienstleistungen.

Hier geht’s zur Anmeldung und zu weiteren Informationen.

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