Startup-Woche Düsseldorf 2018: NKF-Summit bringt Startups und etablierte Unternehmen zusammen

Vom 13. bis 20. April findet die 3. Startup-Woche Düsseldorf mit rund 170 Veranstaltungen statt. Ein Höhepunkt ist sicher der NKF Summit am 20. April in der Classic Remise.

Das Angebot auf der Startup-Woche Düsseldorf reicht von Vorträgen über Workshops und Hackathons bis zu großen Pitch-Events wie dem Rheinland-Pitch. Die Wirtschaftsförderung ist mit einer Reihe von eigenen Events vertreten wie „Startups meet Investors“ oder das englischsprachige Seminar „Setting up a new Business“.

Ein Höhepunkt ist aber sicher, wenn NKF in der Classic Remise in Düsseldorf am 20. April zum ersten Summit außerhalb Berlins lädt. Motto: „Startups meet Corporates“ – also etablierte Unternehmen treffen mit visionären Startups zusammen. Bei insgesamt 20 Sessions zeigen 30 Sprecher, wie die digitale Transformation gelingen kann und welche Innovationen den Markt bestimmen. Neben der Ausstellungsfläche bieten schnelle Speed Networking Sessions den Besuchern die Möglichkeit, Strategien und Visionen der Digitalisierung auszutauschen. Es werden bis zu 600 Gäste erwartet, die Informationen und Erfahrungen u.a. zu Digitalisierung, Industrie 4.0, Business Modellen und Startup-Hubs austauschen.

Die Veranstalter haben Düsseldorf als zweiten Standort neben Berlin ausgewählt, um die starke und spannende Wirtschaftsregion an Rhein und Ruhr mit der bundesweiten Startup-Szene zu verbinden. Das Format NKF-Summit gilt als die Top-Konferenz zum Thema Digitale Transformation.

Uwe Kerkmann, Leiter der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung: „Der NKF Summit passt gut nach Düsseldorf und in die Rhein-Ruhr Region. Hier fördern wir die starke Verbindung zwischen jungen Startups und großen Unternehmen, die für beide Seiten produktiv ist. Hier trifft Kreativität auf Umsetzungskompetenz und die notwendigen starken Partner. Die Startup-Szene ist bei uns sehr lebendig, und das Interesse der Corporates an Austausch und Kooperation ist groß. Die Dynamik der Startup-Szene zeigt auch im Erfolg unserer Startup-Woche: wir sehen ein zunehmende Zahl von Partnern, Veranstaltern, Teilnehmenden und Sponsoren. In diesem Jahr bündelt die Startup-Woche 170 Events von 80 verschiedenen Veranstaltern. Der NKF Summit ergänzt dieses Angebot perfekt.“

„Düsseldorf ist Teil einer spannenden Wirtschaftsregion, die nicht nur wegen der Ansiedlung von Startups wie Trivago beeindruckt. Seit 2015 ist die Zahl der Startups von 135 auf rund 300 Startups gestiegen. Ein Trend, der erahnen lässt, welche Rolle die Stadt für die Digitalisierung Deutschlands einnehmen könnte. Wir freuen uns, hier mit Henkel, der HypoVereinsbank und der städtischen Wirtschaftsförderung starke Partner gefunden zu haben, um die Kollaboration von Startups und etablierter Wirtschaft weiter voranzubringen“, erklärt Jan Thomas, CEO NKF Media Verlag.

Bei diesem innovativem Format machen auch etablierte Unternehmen gerne mit. „Seit mehr als 140 Jahren steht Henkel für Erfolg, Unternehmergeist und Innovationen. Wir sind auch deshalb seit vielen Jahrzehnten erfolgreich, weil wir uns stetig verändern, hinterfragen und weiterentwickeln. Eine der großen Herausforderungen – und Chancen – ist es, die digitale Transformation von Henkel zu gestalten und voranzutreiben. Dazu wollen wir ein offenes Ökosystem für Innovationen aufbauen, mit einem Netzwerk starker Partner Wissen und Erfahrung austauschen und gemeinsam neue Projekte starten. Zu diesem Netzwerk gehören auch Startups, die durch ihre Geschäftsideen, Agilität und neue Arbeitsweisen mit uns gemeinsam Großes bewegen können. Der NKF Summit bietet eine ideale Plattform, um den sogenannten „Collaborative Commerce“, den Austausch und digitalen Zusammenschluss verschiedener Unternehmen bei Projekten, voranzutreiben und unsere Beziehungen mit Startups zu vertiefen beziehungsweise zu starten,“ so Andrea Teichmann, Innovation Manager bei Henkel.

Und Tino Franzen, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank im Rheinland ergänzt: „Mittelständler und Start-ups verbindet viel: Innovationskraft, Kundenorientierung sowie starke Unternehmerpersönlichkeiten. Die Chancen von Kooperationen werden aber noch zu oft liegen gelassen. Der NKF Summit ermöglicht den direkten Austausch und legt damit den Grundstein für echte Partnerschaften für Wachstum und Innovationen.“

Weitere Informationen sind im Internet veröffentlicht unter www.nkf-summit.de.

Sonderheft zur 3. Startup-Woche über Startup-Metropole Düsseldorf

NKF Media (2013 in Berlin gegründet) bringt unter anderem die Magazine Berlin Valley und The Hundert, der NKF Summit, die NKF Journey, der Newsletter Venture Daily sowie die Online-Plattform HEET.IO heraus. Zur 3. Startup-Woche Düsseldorf erscheint am 22. März in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf das Sonderheft „Berlin Valley – Sonderheft Düsseldorf“. Im Heft kommen nicht nur relevante Vertreter der Szene zu Wort. Es wird zudem eine Übersicht zu Coworkings, Starthelfern und innovativen Startups, die von einer Expertenjury ausgewählt wurden, gegeben. Das Magazin wird kostenlos über das NKF-Partnernetzwerk und die wichtigsten Startup-Events in Deutschland verteilt. Die Online-Ausgabe kann ab dem 22. März auch auf berlinvalley.com heruntergeladen werden.

Quelle: www.duesseldorf.de

Start-up-Förderung in Düsseldorf

Jugendliche, die ihr Talent als Jungunternehmer austesten wollen, haben am Samstag, 17. März, Gelegenheit dazu: Im Terminal B des Flughafens Düsseldorf findet die Kick-off-Veranstaltung der „Start-up-Teens“ statt.

Im Vorfeld der Start-up-Woche, die von der Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf vom 13. bis zum 20. April veranstaltet wird, richtet die „Startup Teens GmbH“ einen halbjährigen Businessplan-Wettbewerb für 14- bis 19-Jährige aus verschiedenen Städten aus. In sieben Kategorien treten die Teams „gegeneinander“ an, werden dabei durch Workshops, Events, Mentoring und Online-Videos unterstützt. Im Sommer 2019 ist das Finale in Berlin. In den sieben Kategorien können Teilnehmer Preisgelder von jeweils 10.000 gewinnen.

Ziel ist es, bereits bei Schülerinnen und Schülern den „Geist“ für innovative Ideen zu wecken. Sie sollen angeregt werden, Ideen zu entwickeln, voranzutreiben und für sie zu werben und auch mal mit Rückschlägen umzugehen. Dazu steht durch den Veranstalter Startup Teens ein hochwertiges Netzwerk bereit. Zuletzt haben die Startup Teens als eine von sieben Initiativen den Startsocial Award der Kanzlerin überreicht bekommen.

Die Wirtschaftsförderung unterstützt die Aktion, so wie sie Start-ups in allen Phasen der Gründung und Entwicklung unterstützt. „Wir wollen junge Leute für das Thema Start-up begeistern und ihnen durch die verschiedenen Angebote die Möglichkeit geben, mal in die Welt eines Start-ups einzutauchen“, sagt Uwe Kerkmann, Leiter der Wirtschaftsförderung. „Und vielleicht legt man damit ja einen Keim für eine Idee, aus der in einigen Jahren mal ein neues Trivago oder Auxmoney wächst.“

Weitere Informationen zu den Startup Teens gibt es unter www.startupteens.de.

Technik der Zukunft: Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler drucken menschlichen Roboter
Ein weiteres Beispiel ist das Kooperationsprojekt zwischen dem Competence Center Begabtenförderung (CCB/seit Januar 2018 in die Stiftung Haus der Talente übergegangen) und dem IOX-Lab im Düsseldorfer Hafen. Die Wirtschaftsförderung unterstützt das Projekt finanziell und brachte auch die beiden Kooperationspartner zusammen. Start war im Oktober 2017.

Ziel des Projekts ist, dass Schüler aus unterschiedlichen Düsseldorfer Schulen in einem Team einzelne Roboterteile bauen, zusammensetzen und anschließend programmieren. Das IOX-Lab, ein innovatives Düsseldorfer Start-up-Unternehmen der IT-Branche, stellt dafür sein Labor mit 3D-Druckern zur Verfügung und begleitet die Schüler fachkundig gemeinsam mit CCB-Robotikdozenten über die gesamte Projektlaufzeit.

Unterstützung des MINT-Netzwerkes Düsseldorf – „Zukunft durch Innovation“
Seit rund sechs Jahren gibt es das MINT-Netzwerk Düsseldorf mit dem Ziel, einen Beitrag für die Zukunft des technischen Nachwuchses, der regional ansässigen Unternehmen und der Region Düsseldorf zu leisten. Seit Januar ist das MINT-Netzwerk Bestandteil des „Zukunft durch Innovation“-Netzwerkes (zdi). Schulen, Unternehmen und Hochschulen sollen vernetzt, naturwissenschaftliche und technische Bildung zu gefördert und Schülern Berufs- und Studienorientierung gegeben werden. Die Wirtschaftsförderung ist Partner des MINT-Netzwerkes und bringt die verschiedenen Akteure in Düsseldorf zusammen.

Neben der Talentförderung steht dabei auch die Vorstellung von Berufsbilder sowie die Ergänzung des Unterrichts im Vordergrund. Letztendlich bedeutet das, frühzeitig für MINT-Berufe zu werben, damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Düsseldorf und zur Innovationsfähigkeit des Standortes zu leisten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter: www.mint-duesseldorf.de

Hintergrund: Start-up-City Düsseldorf
Die Zahl der Start-ups ist seit 2015 stetig gestiegen. Waren der Wirtschaftsförderung 2015 noch 135 Start-ups bekannt, waren es 2016 bereits 251 und 2017 rund 300 Start-ups. Dabei sind noch neun Start-ups-Alumbis, also ehemalige Start-ups, die seit mehr als 10 Jahren erfolgreich am Markt sind, hinzuzurechnen. Sie fallen durch ihre langjährig erfolgreiche Tätigkeit aus der seit 2015 geführten Statistik heraus. Dazu gehören beispielsweise trivago, auxmoney oder secusmart. Ältere Zahlen stehen nicht zur Verfügung, da vor der Start-up-Initiative in der Statistik der Wirtschaftsförderung nicht zwischen Gründern und Start-ups im engeren Sinne unterschieden wurde.

Insgesamt gibt es 2.115 Arbeitsplätze bei aktuellen Start-ups (Stand Ende 2017). Rechnet man die 1.645 Arbeitsplätze bei den Start-up-Alumnis hinzu, sind es insgesamt 3.760 Arbeitsplätze. Ende 2016 waren es 3.008 Arbeitsplätze. Zudem sind 2017 mindestens 48 Millionen Euro Venture Capital in Düsseldorfer Start-ups investiert worden. Der Börsengang im Dezember 2016 brachte Trivago 287 Millionen US-Dollar.

Die Start-up-Woche, die vom 13. bis 20. April stattfindet, bietet mit 80 Veranstaltern rund 170 Vorträge, Workshops und Pitches an. Erwartet werden 5.000 Teilnehmer.

Quelle & weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de

EU-Forschungsförderung: Projekte an HHU und UKD unter den Gewinnern

Das Land Nordrhein-Westfalen will Hochschulen und Uniklinika im Rahmen der europäischen Forschungs- und Innovationsförderung stärken und stellt dafür in der dritten Runde des Wettbewerbs PROMISE 1,5 Millionen Euro bereit.

PROMISE steht für „PROjektManagement und Innovative Strukturen zur Stärkung der Beteiligung an Europäischen Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation an Hochschulen und Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen“. In der aktuellen Runde des Wettbewerbs hat die Jury elf Anträge mit 14 beteiligten Hochschulen und Uniklinika ausgewählt. Dabei sind auch zwei Projekte aus Düsseldorf: ProHorizon2020, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und EUProMed, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Düsseldorf.

Mit den 1,5 Millionen Euro können die Wettbewerbsgewinner Projektmanagementstrukturen aufbauen, weiterentwickeln und umsetzen. Damit soll die Beantragung von EU-Mitteln und eine stärkere Vernetzung auf europäischer Ebene unterstützt werden. Das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ leistet als europäisches Förderprogramm einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer wissens- und innovationsgestützten Gesellschaft und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft in Europa.

Die Düsseldorfer Projekte

ProHorizon2020

Die Heinrich-Heine-Universität weitet Maßnahmen aus, die das Potenzial für EU-Projekte an der HHU identifizieren und die Wahrnehmung von Horizon 2020 erhöhen: Dabei geht es u.a. um ein systematisches Matching von EU-Förderprogrammen mit der Forschungslandschaft in der HHU und ihren Schwerpunkten. Strategisches Fördercoaching sowie ein spezifisches Informationsangebot, z.B. mit neuen Veranstaltungsformaten, sowie die Einrichtung spezifischer Förder-Fonds für EU-Aktivitäten ergänzen das Konzept. Das Projekt führt Expertisen der Abteilung Forschung und Transfer, dem Junior Scientist and International Researcher Center (JUNO) sowie dem Gleichstellungsbüro der HHU zusammen.

EUProMed

Die Horizon2020-Projekte stellen aufgrund hoher Komplexität in der Beantragung und Durchführung besondere Anforderungen an Wissenschaft und Verwaltung. Daher werden Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät eine spezialisierte Servicelinie für Beratung und Management schaffen. Sie ist integriert in das Servicecenter Forschung. Es besteht dann erstmals aus einem Projektteam, das die Kernkompetenzen zur EU-Forschungsförderung institutionsübergreifend bündelt. Teil des Projektes ist auch eine Erhebung bisheriger Beteiligungshemmnisse sowie intensive Information über Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Wissenschaftler.

Im Wettbewerb PROMISE werden Projekte unterstützt, die vorrangig auf die nachstehenden sechs Module ausgerichtet sind:

  1. Erhöhung des absoluten und prozentualen Anteils der Horizont 2020-Fördermittel an den von der Einrichtung eingeworbenen Drittmitteln,
  2. Erhöhung der Anzahl der Koordinationen von Horizont 2020-Projekten,
  3. Erhöhung der Anzahl der eingeworbenen ERC-Grants,
  4. Erhöhung des Frauenanteils in allen Fördervorhaben,
  5. Erhöhung der Beteiligung in EU-Gremien,
  6. Ausbau der internationalen Kooperationen mit den EU-13-Länder.

Die Beteiligung nordrhein-westfälischer Akteure an der europäischen Forschungs- und Innovationsförderung und auch an den dadurch entstehenden Wissens- und Innovationsnetzwerken ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung Nordrhein-Westfalens.

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

CreateMedia.NRW – höhere Förderquoten möglich

Höhere Förderquote auch für Vorhaben im Themenbereich „Digitale Technologien“ im Leitmarktwettbewerb CreateMedia.NRW möglich

Im Themenbereich „Digitale Technologien“ (3.1) war die Förderquote bislang auf maximal 50 Prozent begrenzt. Die in diesem Themenbereich möglichen Förderquoten wurden nun an das Niveau der anderen Themenbereiche angeglichen. Für Vorhaben, die innerhalb der 2. Einreichungsrunde bis zum 09.04.2018 eingereicht werden, können nun in allen vier Themenbereichen des Calls bis zu 80 Prozent* der Gesamtausgaben von Unternehmen und bei Hochschulen 90 Prozent der Gesamtausgaben gefördert werden.

Quelle & weitere Informationen: www.leitmarktagentur.nrw

KMU-innovativ: Einstiegsmodul

Anfang September gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt, dass die Förderinitiative KMU-innovativ um die Pilotmaßnahme KMU-innovativ: Einstiegsmodul ergänzt wird.
Die auf drei Stichtage (15. Januar 2018, 15. Juli 2018, 15. Januar 2019) begrenzte Pilotmaßnahme ist auf die frühe Phase im Innovationsprozess gerichtet, in der neue Ideen und Forschungsergebnisse auf ihre Relevanz für die Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsentwicklung in den Unternehmen bewertet und die Konzeption und Planung für spätere FuE-Arbeiten vorgenommen werden.

Ziel ist es, KMU, die bisher noch wenig oder keine Erfahrung mit der Forschungsförderung des BMBF haben, den Zugang insbesondere zu den Technologiefeldern der Förderinitiative KMU-innovativ zu erleichtern und sie bei der Erarbeitung von wettbewerbsfähigen Projektvorschlägen zu unterstützen.

Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Mit dem Programm können Unternehmen bei einem maximalen Zuschuss von 50.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten bis zu 100 Prozent ihrer förderfähigen Projektkosten erstattet bekommen. Dies umfasst beispielsweise Ausgaben für Personal sowie für externe Analyse- und Beratungsleistungen.

Quelle: www.bio.nrw.de

weitere Informationen: www.bmbf.de

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