Wettbewerbsaufruf: Innovatives Netzwerk 2020

Auch 2020 prämiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Netzwerke, die wirksame Projekte und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung initiieren und umsetzen. Das beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag angesiedelte Innovationsbüro „Fachkräfte für die Region“ organisiert den Wettbewerb.

Bachelor-Traineeprogramm, Internationaler Club, Talente-Pool, Vermittlungsstelle Senioren-Job, …: In der Praxisdatenbank des Innovationsbüros finden sich viele Dutzend nachahmenswerte Beispiele für Maßnahmen, mit denen Netzwerke zur Fachkräftesicherung dazu beitragen, dass qualifizierte Mitarbeiter in ihrer Region bleiben.

Haben Sie ähnliche Ideen umgesetzt, die sich in der Praxis bewährt haben und nun als Vorbild für andere Regionen dienen können? Dann nutzen Sie die Chance, der Öffentlichkeit ein kreatives und nachhaltig erfolgreiches Projekt Ihrer Netzwerkarbeit vorzustellen!

Um die Auszeichnung „Innovatives Netzwerk 2020“ bewerben können Sie sich bis zum 13. März. Die Sieger werden im Rahmen des 8. Innovationstages Fachkräfte für die Region am 18. Juni in Berlin ausgezeichnet.

Weitere Einzelheiten und einen Link zum Online-Bewerbungsbogen gibt es unter www.fachkraeftebuero.de

Quelle: www.dihk.de

Leitmarktwettbewerb IKT.NRW

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat Förderbescheide an insgesamt 41 beteiligte Partner von elf Projektvorhaben überreicht. Ein unabhängiges Gutachtergremium mit Branchenexpertinnen und -experten aus ganz Deutschland hatte der Landesregierung diese Projekte zuvor aus 44 Einreichungen beim Leitmarktwettbewerb IKT.NRW zur Förderung empfohlen.

Dafür stehen insgesamt 16 Millionen Euro Mittel des Landes und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bereit.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart:

“Elf herausragende Projekte gehen nun an den Start und zeigen, dass starke Konsortien aus Wirtschaft und Wissenschaft aktiv die Weichen für die Zukunft stellen. Informations- und Kommunikationstechnologien sind der Treiber für die digitale Transformation, insbesondere für den Standort Nordrhein-Westfalen. Das unterstreichen die geförderten Vorhaben aus den Bereichen Energie, Produktion, Mobilität, Logistik, Gesundheit oder Arbeit der Zukunft. Ich bin auf die Umsetzung der Ideen gespannt und wünsche allen Innovatoren viel Erfolg!“

Informations- und Kommunikationstechnologien sind für die gesamte Wirtschaft von großer Bedeutung. Im Jahr 2017 haben die rund 24.300 IKT-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 228.200 Beschäftigten einen Umsatz von rund 105,9 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Mit dem Leitmarktwettbewerb IKT.NRW stärkt das Land Nordrhein-Westfalen die Innovationskraft dieser Schlüsselbranche. Die Fördersumme für die ausgewählten Projekte setzt sich aus rund zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und rund sechs Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen, die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/leitmarktwettbewerb-iktnrw-land-und-eu-foerdern-elf-innovationsprojekte-mit-rund-16

Quelle & weitere Informationen unter: www.nrw-innovationspartner.de

Neues ZIM-Programm mit höheren Fördersummen!

Die ab 2020 geltende neue BMWi-Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) sieht sowohl höhere Fördersummen bei allen Fördermodulen sowie bessere Zugangsbedingungen für kleine und junge Unternehmen oder Erstantragsteller vor.

Im Wesentlichen wurde die bewährte Struktur des branchen- und technologieoffenen ZIM-Programmes beibehalten. ZIM fördert kleine und mittelständische Unternehmen in Einzelprojekten oder in Kooperationsprojekten mit anderen Unternehmen und/oder Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen. Einige Module wurden neu in die Richtlinie integriert, um z. B. jungen Unternehmen und Erstinnovatoren den Zugang zur Förderung zu erleichtern oder Unternehmen in strukturschwachen Gebieten besser zu unterstützen.

NEU: Jetzt auch Förderung von

  • Durchführbarkeitsstudien von jungen Unternehmen (bis 10 Jahre nach Gründung), Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter) und Erstantragsteller
  • mittelständischen Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern, wenn sie mit einem KMU kooperieren

NEU: Erhöhung der förderfähigen Kosten

  • Einzelprojekte bis zu 550.000 Euro
  • Kooperationsprojekte bis zu 450.000 Euro bei Unternehmen und 220.000 Euro bei kooperierenden Forschungseinrichtungen
  • Innovationsnetzwerke bis zu 420.000 Euro (national) und 520.000 Euro (international)
  • Leistungen zur Markteinführung bis zu 60.000 Euro

Eine Antragstellung in der neuen ZIM-Förderrichtlinie, die die am 31.12.2019 ausgelaufene Fördermaßnahme ersetzt, wird voraussichtlich ab dem Ende des 1. Quartals 2020 möglich sein, nachdem die Projektträgerschaft für das neue Programm bekannt ist.

Formulieren Sie bereits jetzt Ihre Projektidee. Wir beraten und unterstützen Sie und Ihre Kooperationspartner bei der Erstellung und Einreichung der Antragsunterlagen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.consultech.de

Technologieförderprogramm WIPANO geht 2020 in die nächste Runde

Das Technologieförderprogramm „WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geht 2020 in die nächste Runde. Es enthält neue Förderelemente speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Außerdem wird die Teilnahme an der Patent- und Normungsförderung erleichtert, um zukünftig noch mehr KMU zu erreichen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Standards in der Künstlichen Intelligenz, bei der Industrie 4.0 oder beim autonomen Fahren werden schon jetzt weitgehend international erzeugt. Deshalb ist es wichtig, dass insbesondere junge innovative Unternehmen und Entwickler zusammen mit der deutschen Normung so intensiv wie möglich daran teilnehmen und ihre Positionen einbringen. Denn wer den Standard setzt, kann auch den Markt besetzen. Daher unterstützen wir KMU ab sofort finanziell, wenn sie aktiv an der Normung und Standardisierung mitarbeiten.“

Mit dem neuen Förderschwerpunkt „Unternehmen – Normung“ setzt das BMWi eine weitere Maßnahme aus der Industriestrategie 2030 um. KMU und Freiberufler sollen für die Bedeutung von Normung und Standardisierung sensibilisiert und für eine Mitarbeit gewonnen werden. Daher wird das BMWi sie zukünftig mit bis zu 35.000 Euro unterstützen, wenn sie aktiv an Normungs- und Standardisierungsausschüssen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) oder in nationalen und internationalen Gremien teilnehmen. Das Angebot richtet sich an KMU und Freiberufler, die noch nie oder nicht innerhalb der letzten drei Jahre an Normungs- oder Standardisierungsgremien anerkannter technischer Regelsetzer teilgenommen haben.

Normung ist immer mehr eine Aufgabe internationaler Organisationen. Sie dient dem Abbau technischer Handelshemmnisse, der schnelleren Verbreitung von Innovationen und der Konkretisierung der technischen Gesetzgebung. Für die innovative deutsche Wirtschaft ist es von großer Bedeutung, international Normen und Standards mit zu setzen. Mit WIPANO fördert das BMWi seit 2016 insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen sowie öffentliche Forschungseinrichtungen mit rund 23 Millionen Euro jährlich. Die neue Förderperiode beginnt am 01.01.2020 und läuft bis Ende 2023.

Weitere Informationen zum Programm und die Förderrichtlinie finden Sie unter www.wipano.de

Quelle: www.bmwi.de

26 Gründerhochschulen aus Nordrhein-Westfalen

Minister Pinkwart: Toller Erfolg für die akademische Gründerförderung in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Insgesamt 26 Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen sind beim Förderwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums „EXIST Potenziale“ ausgewählt worden. Eine Experten-Jury hatte aus 220 eingereichten Projekten insgesamt 142 Projekte ausgewählt. Für das Programm stehen in den nächsten vier Jahren mehr als 150 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Etwa 35 Millionen Euro davon sind von Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen beantragt worden. Das Land hatte im Vorfeld des Wettbewerbs mit allen Universitäten und Fachhochschulen Gespräche geführt und diese auf das Antragsverfahren vorbereitet. Die ersten Projekte starten im Frühjahr 2020. Ziel des Programms ist, die Rahmenbedingungen für Start-ups aus Hochschulen zu verbessern.

Minister Pinkwart: „Das ist ein toller Erfolg für die akademische Gründerförderung in unserem Land und ein Signal, dass die Neue Gründerzeit Nordrhein-Westfalen weiter Fahrt aufnimmt. Unser Einsatz hat sich gelohnt: Zusätzlich zu unseren Anstrengungen beim Aufbau von Exzellenz-Start-up Centern im Land fließen nun weitere Mittel in unsere Hochschulen, um ein ideales Umfeld für Ausgründungen zu bieten. Denn wir haben ein großes Potenzial an Ideen, die wir auch in erfolgreiche Produkte und Geschäftsmodelle überführen wollen.“

Aus Nordrhein-Westfalen wurden 33 Projekte eingereicht. Die Erfolgsquote der Hochschulen liegt mit 79 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt.

Die Zahl der Ausgründungen der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen möchte die Landesregierung bis zum Jahr 2024 um 50 Prozent erhöhen. Dazu fördert das Land mit insgesamt bis zu 150 Millionen Euro die RWTH Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund, die Universität zu Köln, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Universität Paderborn. Sie sind die Gewinner des Wettbewerbs Exzellenz Start-up Center.NRW. Mit dem Programm „Start-up Transfer“ unterstützt die Landesregierung außerdem Wissenschaftler, Studierende und Absolventen bei der Vorbereitung von Gründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gründen.nrw.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bio.nrw.de

1 2 3 16