Unverpackt mobil: Neugründung GLASBOTE geht in Düsseldorf an den Start

Von der Gründungsidee bis zum Verkaufsstart: Acht Monate dauerte es, ehe Florin Kutten, Julia Riensche und Carolin Heuser vor den gefüllten Regalen im Lager ihres Online-Unverpacktladens GLASBOTE standen. Seit Anfang November dieses Jahres warten hunderte von befüllten Gläsern darauf, zu ihren Konsumenten zu kommen – und zwar über eine Online-Bestellung noch am selben Tag, per Elektro-Lastenfahrrad.

Umweltfreundich unverpackt

Die Gründungsidee ist gleichermaßen neu wie umweltfreundlich: GLASBOTE möchte es allen ermöglichen, unverpackt und somit vor allem plastikfrei einkaufen zu können. Dem Namen entsprechend liefert GLASBOTE sein Angebot – vorerst trockene Produkte wie Reis, Nudeln und Nüsse – in Gläsern. Durch die Wiederverwendbarkeit der Gläser entsteht ein grüner Kreislauf: GLASBOTE nimmt die Gläser bei der nächsten Bestellung wieder mit, um sie im Lager zu reinigen und dann wieder neu zu befüllen. Damit bietet das Unternehmen eine nachhaltige Alternative zu klassischen Supermärkten oder Lieferdiensten.

Nachhaltigkeit im Fokus

Mit ihrer umweltfreundlichen Vision „Verpackungsfrei vom Produzenten zum Konsumenten“ stieß GLASBOTE bei diversen Unterstützern auf positive Resonanz.  So ist das Unternehmen im Impact Accelerator vom Hafven in Hannover vertreten. Beim KUER NRW Businessplan Wettbewerb sind sie nicht nur dabei, sondern erhalten dort auch Support. Daneben ist GLASBOTE auch bei Senkrechtstarter und Startplatz vertreten und war Teil des Project Together, heute von Circular Futures.

Die Welt mit nur einem Mausklick von noch mehr Plastik zu befreien – das ist die Mission von GLASBOTE. Eine Erweiterung des Liefergebiets, wie auch eine Expansion in andere Städte sind geplant.

Wurzeln in Düsseldorf

Trotz der wachsenden überregionalen Bekanntheit bleibt GLASBOTE Düsseldorf treu – und das nicht nur in Bezug auf das Liefergebiet, sondern auch, was seine Wurzeln angeht. Das Unternehmen wurde von Beginn an vom Center for Entrepeneurship Düsseldorf (CEDUS) von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf betreut und ist Teil des dortigen Startup Inkubator Programms Cube. Finanziell gestützt wird das Gründerteam zudem durch das Gründerstipendium NRW, das durch den Startplatz angestoßen wurde.

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Veranstaltungsreihe: Nachhaltig in die Zukunft mit der NRW.BANK

Die NRW.Bank lädt zur zweiten Veranstaltung „Gesellschaftlichen Mehrwert in wirtschaftlichen Erfolg ummünzen“ in der Reihe „Nachhaltig in die Zukunft mit der NRW.BANK“ ein. Die Veranstaltung findet in digitaler Form am 9. November von 16:00 bis 17:30 Uhr statt.

Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Unternehmen durch ihr Handeln gezielt positive gesellschaftliche Effekte erzeugen können, die zugleich zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Expertinnen und Experten erläutern Strategien und konkrete Ansätze, die über ein klassisches Corporate Social Responsibility hinausgehen. Mehr Informationen und zur Anmeldung

In der digitalen Veranstaltungsreihe „Nachhaltig in die Zukunft“ mit der NRW.BANK greift die NRW.BANK aktuelle Themen für den Mittelstand rund um das Themenfeld Green Economy auf. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich informieren, welche Chancen sich Unternehmen in den sich verändernden Märkten rund um das Thema Nachhaltigkeit bieten und wie sie diese nutzen können. In allen Veranstaltungen beleuchten ausgewiesene Expertinnen und Experten die aus Wissenschaft und Praxis unternehmerischen Potenziale. Ergänzend dazu erhalten Teilnehmende in jeder Veranstaltung einen Überblick über passgenaue Förder- und Finanzierungsinstrumente für Nachhaltigkeitsprojekte.

Den Abschluss der Reihe bildet die Veranstaltung „Klimabilanzierung für mittelständische Unternehmen“ am 6. Dezember 2021 von 16:00 bis 17:30 Uhr.

Hier erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer erste Antworten auf die Fragen nach der eigenen Klimabilanz und lernen Gestaltungmöglichkeiten im Zusammenhang mit einem steigenden CO2-Preis kennen. Expertinnen und Experten zeigen unterschiedliche Ansätze für die Erstellung der eigenen Klimabilanz sowie Wege zur erfolgreichen Verringerung von Emissionen. Mehr Informationen und zur Anmeldung

BMWi erweitert Effizienzförderung: Bessere Förderbedingungen für KMU und neuer Schwerpunkt Ressourceneffizienz

Am 1. November 2021 treten zwei neue Förderrichtlinien des Bundeswirtschaftsministeriums in Kraft. Beide verbessern und erweitern die Effizienzförderung für die Wirtschaft und passen so die Förderung an die gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung an. Neben Energieeffizienz wird künftig auch Ressourceneffizienz gefördert. Zudem werden die Förderbedingungen vor allem für Klein- und Mittelständler verbessert. Konkret geht es um die Förderrichtlinien „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ sowie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“.

Die aktuelle „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (kurz: EEW) ist das zentrale Förderprogramm des BMWi zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie. Aufgrund des gestiegenen Ambitionsniveaus, insbesondere im Rahmen des Klimaschutzgesetztes, wurde die EEW jetzt novelliert und erweitert. Erstmals werden auch Maßnahmen im Bereich Ressourceneffizienz gefördert – weshalb das Programm in „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) umbenannt wird.

Zur Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Klimaneutralität, wird als weiterer neuer Fördergegenstand die Erstellung von Transformationskonzepten gefördert. Darüber können sich Unternehmen auch eine CO2-Bilanzierung und -zertifizierung fördern lassen.

Verbessert wurden auch die Förderbedingungen in anderen Bereichen des Programms. So wird die Förderquote für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung um 10 Prozentpunkte erhöht.

Auch die zweite Förderrichtlinie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ wird erweitert. Die maximale Förderquote wird von 50% auf 60% angehoben und auch das Rundenbudget deutlich erhöht.

Weitere Verbesserungen, wie ein erleichterter Zugang zur Förderung im Bereich Digitalisierung, Energie- und Ressourceneffizienz und bessere Förderbedingungen für Projekte zur Reduktion des Stromverbrauchs ermöglichen zusätzliche CO2-Einsparungen.

Anträge auf Förderung können seit dem 1. November beim BAFA für die Zuschussvariante bzw. der KfW für die Kreditvariante mit Tilgungszuschuss gestellt werden. Anträge auf Förderung im Förderwettbewerb und für Transformationskonzepte können ebenfalls ab dem 1. November beim VDI/VDE IT gestellt werden.

Quelle: BMWi

Vollständige Presseinformation

Scale-up-Programm: NRW unterstützt schnell wachsende Start-ups

Nordrhein-Westfalen verfügt über ein aktives Start-up-Ökosystem, das im vergangenen Jahr stärker wuchs als im Bund. Das geht aus den Ergebnissen des NRW Start-up-Reports 2020 hervor, die Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am 11. Oktober vorstellte. Bekannt gab er auch den Start eines deutschlandweit einzigartigen Scale-up-Programms.

Von den rund 2.500 Start-ups in NRW kommen als Zielgruppe rund 50 bis 100 Unternehmen in Frage. Zehn bis 15 davon sollen gefördert werden. Das Scale-up-Programm richtet sich an Gründerinnen und Gründer sowie deren Management-Teams, die sich kurz vor oder bereits in einer Phase rapiden Wachstums und Wandels befinden. Im Fokus stehen typische Herausforderungen wie die Internationalisierung, die Erweiterung des Management-Teams, der Aufbau und die Führung neuer Teams sowie deren erheblich steigender Finanzbedarf.

Kernelemente des Programms sind:

  • Mentoring: Den teilnehmenden Gründerinnen und Gründern werden erfahrene und international erfolgreiche Mentoren an die Seite gestellt;
  • Peer-2-Peer-Lernen: Innerhalb der Kohorte findet ein regelmäßiger, Austausch statt, um Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen und voneinander zu lernen;
  • Soft-Landing: Das Programm bietet ein internationales Netzwerk mit Ansprechpartnern in relevanten Zielmärkten an, um den skalierenden Start-ups vor Ort zu helfen. Das umfasst auch Auslandsaufenthalte.

Verantwortlich für die Programmumsetzung ist ein Konsortium aus der Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH und der German Entrepreneurship GmbH.

Ab März 2022 startet die erste Kohorte mit zehn bis 15 Start-ups, die im Laufe eines 18-monatigen Programms die wesentlichen Schritte hin zu einem Scale-up-Unternehmen meistern sollen.

NRW Start-up-Report 2020

Während der Pressekonferenz zum Start des neuen Programms wurde auch der NRW Start-up-Report 2020 vorgestellt, nach dem sich die Start-up-Gründungsaktivität in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2020 trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie im bundesweiten Vergleich positiv entwickelt hat. Mit einem Anteil von rund 17 Prozent an der Gesamtzahl aller Start-up-Gründungen in Deutschland belegt NRW damit nach Berlin und Bayern den 3. Platz. Die Anzahl der Start-up-Gründungen in NRW steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 15,2 Prozent und somit stärker als im bundesweiten Durchschnitt (12,5 Prozent).

Die Ergebnisse des NRW Start-up-Report 2020 zum Download

Presseinformation zum Start des Programms Scale-up und des Start-up-Reports

 

Quelle: ZENIT GmbH

Cluster Medizin.NRW “Information & Partnering”: Fördermöglichkeiten für KMU in Horizon Europe

Am 25. Oktober 2021 gibt Cluster Medizin.NRW zusammen mit NKS EIC Accelerator von 14:00 bis 15:00 Uhr ein kompaktes Online-Seminar zu Fördermöglichkeiten für Startups und KMU im EIC Accelerator des neuen Rahmenprogrammes für Forschung und Innovation von Horizon Europe.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Oktober 2021 um 10:00 Uhr über die Veranstaltungsseite von Cluster Medizin.NRW erforderlich.

Der European Innovation Council (EIC)

Der EIC bietet Unterstützung über das gesamte Innovationsspektrum – von der Frühphase der Forschung bis hin zum Scale-up. Er identifiziert und unterstützt bahnbrechende Technologien und Innovationen von Startups und KMU mit dem Potential international marktführend zu werden. Der EIC ist Teil von Horizont Europa, dem neunten Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union. Die Förderinstrumente des EIC sind der EIC Pathfinder, EIC Transition, der EIC Accelerator sowie die EIC Preise.

Der EIC Accelerator

Der EIC Accelerator bietet Unterstützung für Unternehmen mit bahnbrechenden, hochrisikoreichen Innovationen und großem internationalen Marktpotential sowie europäischen und globalen Ambitionen. Startups und KMU können mit dem Accelerator konkrete Innovationen zur Marktreife und darüber hinaus entwickeln. Das Instrument bietet dafür neben Zuschüssen auch Beteiligungskapital (Mischfinanzierung).

Der EIC Accelerator richtet sich an Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

  • mit einem innovativen Produkt, einer Dienstleistung oder einem Geschäftsmodell,
  • mit dem Potential, neue Märkte zu schaffen oder bestehende Märkte zu stören,
  • mit der Ambition, europaweit und global zu skalieren.

Der EIC Accelerator ist themenoffen. Es gibt jedoch auch jährlich wechselnde thematische Ausschreibungen zu gesellschaftlichen Herausforderungen. Der EIC Accelerator bietet eine umfangreiche Finanzierung in Fällen, die für private Investoren und Banken zu risikoreich sind, um alleine zu investieren. Das Programm ist sehr selektiv. Nur die besten Anträge haben eine Chance auf Förderung.

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