BioRiver Boost! 2021 – der Start-up Wettbewerb für Life Sciences: Jetzt bewerben!

Für den Erfolgskurs eines Start-up-Unternehmens braucht es nicht nur eine gute Idee und fachliches Know-how – der direkte Kontakt zu Entscheidern und möglichst kurze Wege zu den Marktführern zählen, um ein neues Produkt oder eine aufsehenerregende Technologie erfolgreich am Markt zu platzieren.

Genau hier setzt BioRiver Boost! an, der 2021 zum achten Mal ausgerufene Life Science Start-up Wettbewerb. Junge Unternehmen und Gründungsprojekte aus den Life Sciences, die mit einer kreativen Idee den Markt erobern möchten, gewinnen beste Geschäftskontakte.

Mittels BioRiver Boost! haben ausgewählte Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Projekt einer hochkarätig besetzten Jury erfahrener Life-Science-Manager aus globalen Konzernen und Investoren vorzustellen. Alle Finalisten profitieren von dem direkten und unkomplizierten Austausch mit führenden Industrievertretern und Investoren sowie vom fachlichen Feedback der Jury, beispielsweise für die weitere Geschäftsentwicklung oder zur Marketingstrategie. Das beste Life Science Start-up 2021 wird mit dem begehrten BioRiver Boost! Award ausgezeichnet, der mit einem individuellen Coaching durch Manager aus dem BioRiver-Netzwerk verbunden ist.

Online bewerben

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Portal, mit dem ein Kurzprofil zusammen mit wichtigen Kenngrößen des Start-ups beziehungsweise Gründungsprojektes eingereicht wird.

Bewerbungsschluss ist der 24. August 2021. Die Fachjury wählt dann im ersten Schritt aus den eingereichten Bewerbungen acht Projekte aus, die zur Präsentation vor der Jury und dem interessierten Publikum am 1. Oktober 2021 eingeladen werden.

Die Einladung zur Bewerbung richtet sich an alle Gründer und Gründungsprojekte der Life Science Branche. Dabei ist es unwichtig, ob die Gründung eine Ausgründung aus der Universität, ein Spin-Off oder eine unabhängige Gründung ist. Zu einem Kern von Bewerbungen aus dem Rheinland sind außerdem in den vergangenen Jahren zunehmend mehr nationale und europäische Bewerbungen hinzugekommen.

Zur Onlinebewerbung geht es hier.

Diesjährige Jury des BioRiver Boost!

In der diesjährigen Fachjury vertreten sind Repräsentanten von den global agierenden Life Science Konzernen Bayer, Johnson&Johnson, Lonza, Miltenyi Biotec, Qiagen, und UCB Pharma, sowie Investoren, darunter die NRW.BANK und der High-Tech Gründerfonds sowie das Lead Discovery Center.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 1. Oktober 2021 sind weitere Life Science Konzerne wie Evotec und Scientific Bioprocessing eingeladen. Sie stellen ihre Innovationsfelder im Reverse Pitch Format und als Success Stories dem Publikum aus Start-ups und vielen Branchenvertretern vor. Wie 2020 wird auch in diesem Jahr die Abschlussveranstaltung in hybrider Form geplant, wobei sich mindestens alle Start-ups, Juroren und Reverse Pitch-Sprecher vor Ort treffen sollen.

Die Teilnahme im Publikum in der Hybrid-Veranstaltung am 1. Oktober 2021, live und im Live-Stream steht allen Interessierten offen. Je nach den dann geltenden Corona-Beschränkungen wird die Teilnehmerzahl begrenzt. Ein kleiner Unkostenbeitrag wird erhoben. Zur Anmeldung

Fortschritt fördern

Die Förderung von Gründungsprojekten und Start-ups steht im BioRiver-Life Science im Rheinland e.V. in einer langen Tradition und damit in einem besonderen Fokus. Die große Mehrheit der über 60 Life Science Unternehmen im Verband, zu denen auch die Branchengrößen Bayer, Lonza, Miltenyi Biotec, Qiagen und Grünenthal gehören, geht auf Gründungen aus Universitäten des Rheinlandes zurück. Geschäftsführer und die Führungsebene der Firmen engagieren sich als Vorsitzender, im Vorstand und in den Arbeitsgruppen des BioRiver e.V. Insgesamt zählt BioRiver über 110 Mitgliedsorganisationen. Seit 2014 zielt der BioRiver e.V. mit dem Wettbewerb BioRiver Boost! darauf ab, die Fachbranche in der Region weiter zu stärken. Seit dem Start fördert BioRiver durch BioRiver Boost!  den Zugang für Start-ups zu führenden Spezialisten in Wissenschaft, Industrie und Wirtschaftsförderung und den Markteinstieg vielversprechender Produkte und Verfahren.

BIO.NRW und ZENIT GmbH: Neue Broschüre zu ausgewählten Förderinstrumenten für die Lebenswissenschaften

Ende April 2021 markierte das Finale: Das Europäische Parlament stimmte den Gesetzestexten zum neuen Forschungsrahmenprogramm der EU „Horizont Europa“ zu. Nach und nach wurden und werden nun die Arbeitsprogramme in den einzelnen Förderbereichen veröffentlicht. BIO.NRW bietet bereits seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der ZENIT GmbH eine Übersicht zu ausgewählten Förderinstrumenten für die Life Sciences an. Die Verabschiedung von Horizont Europa und auch die zusätzlichen Fördermöglichen durch den Bund (Forschungszulagengesetz, neue ZIM-Richtlinie) und das Land NRW (Ergänzungen Mittelstand Innovativ und Digital, neues Angebot MID.Invest) waren ein idealer Anlass, die Fördermittelübersicht zu überarbeiten.

Über die Homepage der BIO.NRW haben Interessierte ab sofort die Möglichkeit, die „Übersicht ausgewählter Förderinstrumente für die Life Sciences“ in Deutsch und in Englisch einzusehen und herunterzuladen.

Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt keinesfalls das persönliche Gespräch mit einer Beratungsstelle. Sie bietet allen an Fördermitteln Interessierten eine sehr gute Übersicht zu den bestehenden Förderprogrammen, zu deren Fristen und zu den wesentlichen Kontaktstellen, um weiterführenden Informationen zu erhalten.

Founders‘ Dialogue – der Gründungstreff in Düsseldorf

Der neue Founders‘ Dialogue bietet eine Plattform für den Austausch und den Wissenstransfer von Gründungsinteressierten und Gründerinnen und Gründern im Raum Düsseldorf: Welche Erfahrungen haben Startups oder Gründer gemacht? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Welche neuen Ideen sind am Start? Daneben geben Coaches, Speaker und Gäste aus der Düsseldorfer Startup-Szene in kurzen Impulsvorträgen Einblicke in alle wichtigen Aspekte rund um das Thema Gründung. Die Plattform bietet ausreichend Gelegenheit für Diskussionen, Fragen, Austausch und Networking.

Die erste Founders‘ Dialogue findet am 25. Mai 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Eine Voranmeldung kann hier online erfolgen.

Der Founders‘ Dialogue richtet sich an Gründungsinteressierte und Gründerinnen und Gründer aus der Region Düsseldorf. Ausrichter sind das Center for Entrepreneurship der Heinrich-Heine-Universität, das Projekt Gründerzeit der Hochschule Düsseldorf und Startup4MED, die Gründungsförderung der Universitätsmedizin Düsseldorf.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet zurzeit digital statt.

Künstliche Intelligenz für eine bessere Arbeitswelt:

Am 01. Oktober wurde im Rahmen des Spitzenclusters it‘s OWL das Kompetenzzentrum „KI für die Arbeitswelt des industriellen Mittelstandes“ (KIAM) eröffnent. „Wie wird künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern?“, oder „wie können kleine und mittlere Unternehmen neue Technologien einsetzen, um ihre Beschäftigten zu entlasten?“ und auch, „wie können Unternehmen mit KI ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern?“, sind Fragstellung mit denen sich das neue Kompetenzzentrum KIAM beschäftigt. Fünf Hochschulen, darunter die Universität Paderborn, zwei Fraunhofer-Einrichtungen, elf Unternehmen sowie weitere Einrichtungen entwickeln gemeinsam mit der IG Metall konkrete Ansätze für die Arbeitsplatzgestaltung und Qualifizierung von Beschäftigten.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/94439

Produktion von Schutzausrüstung:

Die Bundesregierung hat am 9. April 2020 die Errichtung eines Arbeitsstabs zum Aufbau und Ausbau der Produktion von persönlichen Schutzausrüstungen, Testausstattungen und Wirkstoffen in Deutschland und der EU beschlossen. Die Federführung liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Arbeitsstab Produktion ist mit der Aufgabe betraut, den zeitnahen Aufbau von Wertschöpfungsketten für medizinische Schutzausrüstungen, Testausstattungen und Wirkstoffen in Deutschland und der europäischen Union zu unterstützen.

Der Arbeitsstab hat ein Förderprogramm entwickelt, das am 1. Mai 2020 in Kraft getreten ist und Investitionen in die Produktion von Filtervliesstoff fördert. Die Förderung erfolgt über einen Investitionskostenzuschuss von 30 Prozent. Die Förderrichtlinie finden Sie hier (PDF, 458 KB). Anträge können ab 1. Mai 2020 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Das Corona-Kabinett hat den Arbeitsstab Produktion mit Beschluss vom 30. April. beauftragt, zwei weitere Förderprogramme zu erarbeiten:

Ein Förderprogramm soll dazu beitragen, kurzfristig die Produktionskapazität von Maschinen zur Maskenkonfektionierung zu erhöhen. Geplant ist ein Investitionskostenzuschuss von 30 Prozent. Das andere Förderprogramm soll den Aufbau einer nachhaltigen nationalen und europäischen Produktionskapazität für zertifizierte Schutzmasken unterstützen. Geplant ist ein Investitionskostenzuschuss von bis zu 40 Prozent. Beide Programme zur Förderung der Schutzmaskenproduktion sollen Ende Mai fertiggestellt sein und in Kraft treten.

Sollten Sie kurzfristig eine Produktion von zertifizierten Atemschutzmasken (OP-Masken oder FFP2/3-Masken) erweitern oder neu aufbauen wollen und hierfür staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte, falls nicht bereits erfolgt, an AS-Produktion@bmwi.bund.de. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf Grund des sehr hohen E-Mailaufkommens derzeit nicht jede eingehende E-Mail unmittelbar oder individuell beantwortet werden kann.

Soweit Sie Informationen zu den Programmen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) für die Beschaffung von Schutzausrüstungen wünschen, wenden Sie sich bitte an das Bundesgesundheitsministerium.

Gemeinsam mit der Germany Trade & Invest (GTAI) bietet das BMWi Unternehmen der Gesundheitswirtschaft weitere Informationen und Orientierung in der Coronakrise – von A wie Auslandsmärkte bis Z wie Zulassungsverfahren.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bmwi.de

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