Wettbewerbsaufruf: Innovatives Netzwerk 2020

Auch 2020 prämiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Netzwerke, die wirksame Projekte und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung initiieren und umsetzen. Das beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag angesiedelte Innovationsbüro „Fachkräfte für die Region“ organisiert den Wettbewerb.

Bachelor-Traineeprogramm, Internationaler Club, Talente-Pool, Vermittlungsstelle Senioren-Job, …: In der Praxisdatenbank des Innovationsbüros finden sich viele Dutzend nachahmenswerte Beispiele für Maßnahmen, mit denen Netzwerke zur Fachkräftesicherung dazu beitragen, dass qualifizierte Mitarbeiter in ihrer Region bleiben.

Haben Sie ähnliche Ideen umgesetzt, die sich in der Praxis bewährt haben und nun als Vorbild für andere Regionen dienen können? Dann nutzen Sie die Chance, der Öffentlichkeit ein kreatives und nachhaltig erfolgreiches Projekt Ihrer Netzwerkarbeit vorzustellen!

Um die Auszeichnung „Innovatives Netzwerk 2020“ bewerben können Sie sich bis zum 13. März. Die Sieger werden im Rahmen des 8. Innovationstages Fachkräfte für die Region am 18. Juni in Berlin ausgezeichnet.

Weitere Einzelheiten und einen Link zum Online-Bewerbungsbogen gibt es unter www.fachkraeftebuero.de

Quelle: www.dihk.de

Neues ZIM-Programm mit höheren Fördersummen!

Die ab 2020 geltende neue BMWi-Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) sieht sowohl höhere Fördersummen bei allen Fördermodulen sowie bessere Zugangsbedingungen für kleine und junge Unternehmen oder Erstantragsteller vor.

Im Wesentlichen wurde die bewährte Struktur des branchen- und technologieoffenen ZIM-Programmes beibehalten. ZIM fördert kleine und mittelständische Unternehmen in Einzelprojekten oder in Kooperationsprojekten mit anderen Unternehmen und/oder Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen. Einige Module wurden neu in die Richtlinie integriert, um z. B. jungen Unternehmen und Erstinnovatoren den Zugang zur Förderung zu erleichtern oder Unternehmen in strukturschwachen Gebieten besser zu unterstützen.

NEU: Jetzt auch Förderung von

  • Durchführbarkeitsstudien von jungen Unternehmen (bis 10 Jahre nach Gründung), Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter) und Erstantragsteller
  • mittelständischen Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern, wenn sie mit einem KMU kooperieren

NEU: Erhöhung der förderfähigen Kosten

  • Einzelprojekte bis zu 550.000 Euro
  • Kooperationsprojekte bis zu 450.000 Euro bei Unternehmen und 220.000 Euro bei kooperierenden Forschungseinrichtungen
  • Innovationsnetzwerke bis zu 420.000 Euro (national) und 520.000 Euro (international)
  • Leistungen zur Markteinführung bis zu 60.000 Euro

Eine Antragstellung in der neuen ZIM-Förderrichtlinie, die die am 31.12.2019 ausgelaufene Fördermaßnahme ersetzt, wird voraussichtlich ab dem Ende des 1. Quartals 2020 möglich sein, nachdem die Projektträgerschaft für das neue Programm bekannt ist.

Formulieren Sie bereits jetzt Ihre Projektidee. Wir beraten und unterstützen Sie und Ihre Kooperationspartner bei der Erstellung und Einreichung der Antragsunterlagen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.consultech.de

Digitalisierungsprojekte: Wirtschaft trifft Start-up

Mit gleich zwei Angeboten honoriert bzw. fördert ZENIT digitale Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups. So sucht das Netzwerk ZENIT im Rahmen seiner Ausschreibung zum Innovationspreis Kooperationsprojekte für digitale Zukunftsthemen. Zum anderen bringen ZENIT und ruhr:HUB mittelständische Unternehmen mit Start-ups zusammen, die gemeinsam digitale Fragestellungen lösen wollen. Die Kooperationsoffensive will dazu beitragen, Berührungsängste auf der KMU-Seite abzubauen und den Start-ups mit konkreten Einsatzmöglichkeiten dabei zu helfen, durchzustarten.

Noch bis zum 15. November können sich unter der Überschrift „Technology Challenge“ mittelständische Unternehmen aus NRW mit einer konkreten digitalen Fragestellung und einem kurzen Unternehmensportrait beim ZENIT-Digitalisierungsexperten Benno Weißner melden. In Mülheim wird analysiert, ob die Fragestellung im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit einem Start-up relevant ist oder sich andere Lösungen anbieten. Im Anschluss daran startet der ruhr:HUB mit der Ansprache geeigneter nationaler wie internationaler Start-ups. Diese werden bis Mitte Januar ausgewählt und stellen ihre Lösungsansätze für die beschriebenen Fragestellungen am 27. Februar in einem Pitch vor.

Netzwerk zeichnet Kooperationen mit Start-ups aus
Kooperationen, die bereits einen Schritt weiter und erfolgreich sind, sucht das Netzwerk ZENIT mit dem diesjährigen Wettbewerbsthema des bereits zum neunten Mal ausgeschriebenen Innovationspreises. Gesucht werden technologisch ausgerichtete Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Start-ups (nicht älter als fünf Jahre) oder zwischen Unternehmen, Start-ups und Hochschulen / Forschungseinrichtungen zu digitalen Zukunftsthemen. Die Kooperationsprojekte müssen zum Bewerbungszeitpunkt bereits begonnen, aber nicht abgeschlossen sein. Zentrales Bewertungskriterium ist der innovative Charakter der eingereichten Projekte, sei es im Hinblick auf die gemeinsame Entwicklung von digitalen Technologien, Produkten, Prozessen und / oder Dienstleistungen bis hin zur Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle.
Einreichungsschluss ist der 15. Dezember.

Weitere Informationen & Quelle unter: www.zenit.de

IHK Düsseldorf wirbt für Inklusion und Vielfalt

Anlässlich des bundesweiten Diversity-Tages (28. Mai) informierte die IHK Düsseldorf gemeinsam mit der Kadomo GmbH in Hilden für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung.
„Wir wollen für Inklusion und Vielfalt in der Wirtschaft werben, und wo könnten wir das besser tun als in einem Unternehmen, das sich hier bereits seit vielen Jahren vorbildlich verhält“, fragte zu Beginn IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich Biedendorf.
Mehr als ein Drittel der Kadomo-Mitarbeiter haben ein Handicap, Frauen in Führungspositionen werden gefördert und Menschen verschiedenster Nationalitäten beschäftigt.
„Wir sehen eine Behinderung nicht als Herausforderung, sondern als Zusatzqualifikation“, erklärt dazu Geschäftsführer Frank Rösner.
Kadomo baut erfolgreich Fahrzeuge behindertengerecht um. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Beeinträchtigung können Kunden auf Augenhöhe beraten. Der barrierefrei gestaltete Betrieb erfüllt die Kriterien für ein anerkanntes Integrationsprojekt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).
Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist in der IHK Düsseldorf seit Juni 
Inklusionsberater André Lutz Overrath,
Telefon 0211 3557-431,
E-Mail: overrath@duesseldorf.ihk.de
Während der Veranstaltung konnten zwei weitere Unternehmen für eine Selbstverpflichtung zur Vielfalt gewonnen werden:
IHK-Vollversammlungsmitglied Vera Calasan, Vorstandsvorsitzende der von ihr gegründeten Excellence AG – German Engineering, Düsseldorf, unterzeichnete noch am selben Tag die „Charta der Vielfalt“, ein weiteres Unternehmen wird dies in den nächsten Tagen nachholen.
Charta der Vielfalt
© Ingo Musial
Vera Calasan, Vorstandsvorsitzende der von ihr gegründeten Excellence AG – German Engineering, Düsseldorf, und Stephan Jäger, IHK Düsseldorf.
„Wir hoffen, dass noch viele weitere Betriebe sich der Charta der Vielfalt anschließen, denn gelebte Diversity sorgt für ein gutes Betriebsklima und unterstützt die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diversity trägt in Zeiten zunehmenden Fachkräftebedarfs zu einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur bei und wird damit zu einem echten Wettbewerbsvorteil“, so Biedendorf abschließend.
Hintergrund:
Die Charta der Vielfalt setzt sich für die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in die Unternehmenskultur in Deutschland ein, frei von Vorurteilen. Unternehmen und Organisationen profitieren, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Betriebe, die die Charta der Vielfalt beitreten, profitieren vom großen Netzwerk der Charta der Vielfalt in Deutschland: 3.000 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 10,4 Millionen Beschäftigten haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.
Aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf haben bisher 106 Unternehmen und Organisationen die Charta der Vielfalt unterzeichnet, davon 88 aus Düsseldorf und 18 aus dem Kreis Mettmann.

Quelle & weitere Informationen unter www.duesseldorf.ihk.de

Expat Service Desk mit erfolgreicher Bilanz

Die Erfolgsstory des „Expat Service Desk ME &DUS“ geht weiter und daher setzen die Landeshauptstadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf ihre Zusammenarbeit fort.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen erklärt das IHK-Engagement wie folgt:
„Der Expat Service Desk ME & DUS ist gelebte Willkommenskultur und eine Hilfestellung gerade auch für mittelständische Unternehmen, die nicht auf große eigene Personalabteilung zurückgreifen können. Die IHK bringt sich in dieses Gemeinschaftsprojekt gern mit ihrem Know-how in der Weiterbildung, bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und bei ausländerrechtlichen Verfahren ein.“
Die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann ist eine der internationalsten Regionen Deutschlands.
Eine wichtige Basis hierfür ist das internationale Angebot an Fach- und Führungskräften.
Unternehmen beim Einsatz internationaler Angestellter zu unterstützen, ist Aufgabe des vor drei Jahren gegründeten „Expat Service Desk ME &DUS“, der seinen Sitz in der IHK Düsseldorf hat.
Die Servicestelle berät Unternehmen und Expats in allen Themen, die das Leben und Arbeiten in der Region betreffen, wie aufenthaltsrechtliche und behördliche Verfahren, Weiterbildung, internationale und lokale Netzwerke, Einschulung und Kinderbetreuung etc.
Beraten hat das zweiköpfige Projektteam in den letzten drei Jahren 800 Unternehmen und mehr als 1.600 Einzelpersonen.
Darüber hinaus bot der Expat Service desk 30 Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an.
Nach Auslaufen der bisherigen EU-Förderung setzen die drei Träger das Projekt seit 1. Juli 2019 in eigener Trägerschaft fort.

Quelle & weitere Informationen unter: www.duesseldorf.ihk.de

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