10 Jahre Unterstützung durch Enterprise Europe Network

„Die Europäische KMU-Woche rückt mittelständische Unternehmen europaweit in die öffentliche Aufmerksamkeit. Zu Recht: Denn die rund 23 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen in Europa sind Lebenselixier und Schwungrad unserer Wirtschaft“, so Oliver Wittke, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. „Mit dem Enterprise Europe Network haben sie seit zehn Jahren einen starken Partner an ihrer Seite, der sie in allen EU-relevanten Fragen unterstützt.“

Seit dem Jahr 2008 sind mehr als 3000 Experten in 600 Mitgliedsorganisationen und über 60 Staaten für das EEN tätig. Gefördert wird dieses Netzwerk zur Unterstützung von KMU von der Europäischen Kommission.

Die 60 deutschen Partnerorganisationen des EEN sind hauptsächlich angesiedelt bei den Förderbanken, bei Handwerks-, Industrie- und Handelskammern, bei Hochschulen, Technologiezentren und Wirtschaftsfördereinrichtungen. Sie wollen Unternehmen dabei unterstützen, internationale Kooperationspartner zu finden, helfen bei öffentlichen Ausschreibungen, bei Zoll- und Entsendevorschriften oder beraten KMU zu europäischen Förderprogrammen, insbesondere in den Bereichen Forschung und Innovation.

Quelle & weitere Informationen: www.maschinenmarkt.vogel.de

Smart City Challenge – Digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle

Am 20. und 21. September kamen im Tanzhaus NRW in Düsseldorf zum inzwischen zweiten Mal 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen, um sich dem Megatrend „Smart City“ zu widmen.

Der Begriff der „Smart City“ ist inzwischen in aller Munde und dennoch haben deutsche Städte weiterhin immensen Nachholbedarf. Um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und auf die Straße zu bringen, spielt die Vernetzung der richtigen Akteure eine wichtige Rolle.

Praxiskonferenz

Der Startschuss wurde am Donnerstag mit der Praxiskonferenz gegeben. Nachdem Peter Adelskamp, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Düsseldorf, seine Begrüßungsworte an die Teilnehmer richtete, zeichnete Oliver Hall von Copenhagen Capacity eine Vision, wie die smarte City von morgen aussehen kann. Die Stadt Kopenhagen hat sich als Ziel gesetzt, 2025 die erste klimaneutrale Stadt der Welt zu werden. Energieproduktion und -konsum sowie Mobilität und Stadtverwaltung sollen hierfür smart werden. Der Head of Tech Investments setzt dafür auf die Zusammenarbeit mit internationalen Startups und Unternehmen und macht Kopenhagen z.B. durch die Sammlung und Bereitstellung großer verwertbarer Datenmengen zu einem Innovationslabor für Smart City-Lösungen.
Im Anschluss pitchten Startups und Hackathonpartner (u.a. SAP, Renesas, die Stadtbücherei uvm.) ihre Herausforderungen für die Smart City und leiteten so in den zweiten Teil der Veranstaltung über.

Pen & Paper Hackathon

Nachdem sich um die zehn Hackathonpartner Teams gebildet hatten, hieß es, „hacken was das Zeug hält“, denn zu gewinnen gab es einiges. Die Preise waren ein Tisch für drei Monate im Coworking Space Startplatz, ein einwöchiges Bootcamp sowie ein Platz im Acceleratorprogramm Ignition im Wert von 25.000 €. Die Stadt Essen, Stadtwerke Düsseldorf und ECBM belegten die ersten drei Plätze und können sich auf spannende Zeiten freuen.
Das Siegerteam von ECBM entwickelte eine digitale Lösung für die Stadtentwässerung, die signifikanten Einfluss auf die Kosten haben wird. Aber auch die anderen beiden Teams, zusammengesetzt aus Teilnehmern mit verschiedensten Backgrounds, haben es zur Freude der Hackathonpartner geschafft, echte Lösungen zu konzipieren. Die zweitplatzierten der Stadtwerke Düsseldorf entwickelten eine zentrale Anlaufstelle mit Servicepoints für Düsseldorfer Stadtteile, während die Stadt Essen ein innovatives Konzept für das BürgerRatHaus auf die Beine stellen konnte.

Das Megathema Smart City wird uns weiterhin begleiten und es wird spannend sein zu sehen, welche Entwicklung die Region Düsseldorf/Rheinland nehmen wird.

Ein besonderer Dank gilt unseren Hackathonpartnern: Vermessungs- und Katasteramt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Arcadis, CGI, ECBM, hystreet.com, Renesas, SAP, Stadt Essen, Stadtwerke Düsseldorf und die Stadtbüchereien der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Quelle & weitere Informationen unter: www.digihub.de

Förderinitiative „Innovationsforen Mittelstand“

Die Förderinitiative fordert Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft dazu auf gemeinsam die Grenzen von Institutionen und Branchen zu durchbrechen. So wirken die „Innovationsforen Mittelstand“ als Initialzündung für neue Bündnisse.

Logo der Förderinitiative Innovationsforen Mittelstand

Mit dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ unterstützt das Bundesforschungsministerium kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, neue Ideen zu entwickeln und aktuelle Forschungsergebnisse für sich zu nutzen. Ein zentraler Baustein des KMU-Programms sind die „Innovationsforen Mittelstand“. Die Förderinitiative verschafft mittelständischen Unternehmen bessere Voraussetzungen dafür, eigene Innovationsaktivitäten sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft

Kleinen und mittleren Unternehmen fehlen häufig die Kapazitäten für eigene Forschung sowie der Zugriff auf aktuelle Forschungsergebnisse. Vitale Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Partnern sind deshalb essentiell für die Entstehung von Innovationen. Mit der Förderinitiative „Innovationsforen Mittelstand“ unterstützt das Bundesforschungsministerium die Bildung von Netzwerken, die weit über die bloße Projektarbeit hinausgehen und in nachhaltige, strategische Bündnisse münden.

Auf regionaler Ebene

Mit seiner themenoffenen Fördermaßnahme regt das Bundesforschungsministerium den Auf- und Ausbau interdisziplinärer Netzwerke auf unterschiedlichsten Innovationsfeldern an. Dazu zählen die Hochtechnologie sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft genauso wie etwa soziale Dienstleistungen. „Innovationsforen Mittelstand“ ermöglichen den mitwirkenden Unternehmen zusammen mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern, Innovationspartnerschaften auf regionaler wie überregionaler Ebene nachhaltig zu entwickeln. Folgende Akteure sind antrags- und förderberechtigt:

  • KMU,
  • staatliche und nicht staatliche Hochschulen,
  • außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen,
  • Verbände, Vereine und sonstige Organisationen, sofern sie sich Forschung und Entwicklung widmen

Was sind KMU?

KMU im Sinne dieser Richtlinie sind kleine und mittlere Unternehmen, die nach EU-Definition weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro aufweisen, sowie mittelständische Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern mit Sitz in Deutschland.

Initialzündung über zwei Tage

Bis zu neun Monate lang positionieren sich die Bündnispartner im überregionalen Wettbewerb, arbeiten an ihrer Strategie, organisieren den Wissenstransfer und suchen nach potenziellen Mitstreitern. Zentrales Element ist ein zweitägiges Innovationsforum, das einem Fachkongress ähnelt und alle relevanten Leistungsträger zusammenbringt. Die Veranstaltung wirkt als Initialzündung für sich formierende Netzwerke und für solche, die ihre Partnerstruktur erheblich erweitern oder dauerhafte enge Kooperationen mit anderen Netzwerken eingehen wollen.

Stichtage

Das Auswahlverfahren ist mehrstufig und wettbewerblich angelegt. Vorhaben fördert das Bundesforschungsministerium dann,

  • wenn sie für KMU besonders relevant sind;
  • wenn sie auf eine zukünftige wirtschaftliche Verwertung ausgerichtet sind;
  • wenn das Netzwerk offen für neue Akteure ist;
  • wenn sich die Ergebnisse primär hierzulande verwerten lassen und so den Standort Deutschland stärken.

Die eingereichten Projektskizzen bewertet das Ministerium unter anderem nach der Neuartigkeit des konzeptionellen Ansatzes, der vorgeschlagenen Partnerstruktur, der Offenheit des Netzwerks und nach ihrem Beitrag zur regionalen Profilbildung. In bisher sechs Auswahlrunden wurden insgesamt 281 Skizzen eingereicht; hiervon konnten 62 überzeugen und wurden für eine Antragstellung empfohlen.

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Auswahlrunden finden mehrmals jährlich statt, nächster Stichtag war der 15. Juli 2018. Die Fristen für die weiteren Auswahlrunden werden jeweils mindestens zwei Monate im Voraus unter folgendem Link bekannt gegeben:

www.unternehmen-region.de

Quelle & weitere Informationen unter:

www.unternehmen-region.de

PD Dr. Hug Aubin und Dr. Jan-Philipp Minol wurden ausgezeichnet

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) verlieh auf ihrer Jahrestagung 2018 in Leipzig gleich zwei wissenschaftliche Preise an Chirurgen der Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Derra-Preis wurde PD Dr. Hug Aubin (l.), den Gefäßchirurgischen Forschungspreis erhielt Dr. Jan-Philipp Minol (re). Foto: UKD

Den nach dem deutschen Herzchirurgen und in Düsseldorf lange Zeit tätigen, legendären Ernst Derra benannte Ernst-Derra-Preis wurde PD Dr. Hug Aubin verliehen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Den Gefäßchirurgischen Forschungspreis der Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, dotiert mit 5.000 Euro, vergab die Fachgesellschaft an Dr. Jan-Philipp Minol.

Die ausgezeichnete Arbeit von PD Dr. Hug Aubins mit dem Titel „Native Tissue-derived ECM Scaffolds for Cardiovascular Applications in Regenerative Medicine“ ist eine kumulative Habilitationsschrift, die sich mit dezellularisierten kardialen Matrix-Gerüsten als Grundlage für Anwendungen innerhalb der kardiovaskulären regenerativen Medizin befasst. Die durch diese Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse behandeln einige der noch nicht gelösten wissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich des kardiovaskulären Tissue Engineerings. Sie könnten helfen, bestehende Therapiebegrenzungen zu überwinden. Mit dieser Habilitationsschrift wurde der Preisträger im vergangenen Jahr von der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit erst 32 Jahren habilitiert.

In Dr. Jan-Philipp Minols Arbeit “Focal induction of ROS-release to trigger local vascular degeneration“ wurde ein Modell etabliert, in dem reaktive Sauerstoffspezies (ROS) aus einer photodynamischen Reaktion isoliert an der Aorta zu einer fokalen Degeneration mit Aspekten im Sinne einer atherosklerotischen Läsion führten. Neben den klassischen Einflussfaktoren der Atherosklerose gelten ROS sowie der oxidative Stress zunehmend als eigenständiger Faktor. Bisherige Versuchsansätze hierzu sind systemischer Natur mit multifaktoriellem Einfluss. Dies erschwert die Analyse des Einflusses von oxidativem Stress als isolierter Faktor. Das vorgestellte Modell konnte wichtige Achsen des atherosklerotischen Remodellings als Folge der fokalen ROS-Applikation nachvollziehen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

Brustkrebs: Doppelte Auszeichnung für die UKD

Gleich doppelt ist die Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) in der neuen Focus-Ärzteliste für den Bereich „Brustkrebs und gynäkologische Tumoren“ vertreten. Neben Klinikdirektorin Prof. Dr. Tanja Fehm wird auch Dr. Jürgen Hoffmann aus dem Brustzentrum der Klinik empfohlen. Die Liste wird durch ein unabhängiges Recherche-Institut für das Nachrichtenmagazin seit 1995 erstellt und in der Ausgabe April/Mai 2018 des Magazins „Focus Gesundheit“ aktuell veröffentlicht.

Prof. Dr. Tanja Fehm, Direktorin der Frauenklinik am Universitätsklinikum Düsseldorf. Foto: UKD

Brustkrebs-Patientinnen werden im spezialisierten Brustzentrum der Düsseldorfer Uniklinik versorgt. Zu den Versorgungsangeboten zählt auch eine genetische Beratung zur Klärung des familiären Brustkrebsrisikos. Die UKD-Frauenklinik ist hier bundesweit eines von 17 universitären Zentren, die sich der Beratung und Betreuung der Frauen und ihrer Familien widmen, wenn es einen Verdacht auf familiär bedingten Brist- oder Eierstockkrebs gibt.

Dafür bietet das Klinikum eine spezielle Tumorrisiko-Sprechstunde an. Hintergrund: Jede zehnte Frau entwickelt im Laufe ihres Lebens einen bösartigen Tumor der Brustdrüse. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, eine betroffene Verwandte in der Familie zu haben, entsprechend groß. Viele Frauen stellen sich daher die Frage, ob sie den Brustkrebs der Mutter, Großmutter oder Tante erben und – wenn sie selbst erkrankt sind – an ihre Töchter weitervererben können. Prof. Fehm: „Fakt ist: In den meisten Fällen tritt Brustkrebs zufällig auf, wird also nicht vererbt. Es gibt aber auch Formen, die an die nächsten Generationen weitergegeben werden können. Dies kann unter Umständen durch eine Genanalyse bestätigt oder widerlegt werden. Und natürlich erläutern wir auch die Früherkennung- und Vorbeugemaßnahmen für Brust- und Eierstockkrebs.“

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

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