,,Teste Deine Startup-Idee“ – Wirtschaftsförderung sucht Teilnehmer für neues Förderprogramm

Angehende Gründer aus der gesamten Region mit zündenden Ideen für ein Startup können sich bei der Wirtschaftsförderung melden, denn es heißt ab sofort ,,Teste Deine Startup-Idee!“

Jeder, der eine Idee für ein Startup hat, kann am Fortbildungsprogramm der Startup-Unit des Wirtschaftsförderungsamtes in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk Düsseldorf teilnehmen. Die drei Workshops zu den Themen Strukturierung der Idee, Zielgruppe und Marktforschung finden im November und Dezember statt. Dabei soll allen, die eine grobe Geschäftsidee haben, aber sich nicht sicher sind, wie und ob man darauf ein erfolgreiches Startup aufbauen kann, das notwendige Know-how vermittelt werden, um durchzustarten. Geleitet werden die Seminare von Mak3IT, einem sehr erfolgreichen Beraterteam, das Gründer unter anderem mit dem Innovation Kickbox-Programm erfolgreich Wissen zu mehr unternehmerischem Handeln vermittelt.

Der erste Workshop findet am 22. November 2017 im STARTPLATZ statt. Dabei werden erste Grundkenntnisse zur Strukturierung der eigenen Idee vermittelt. Am 6. Dezember findet im Factory Campus der zweite Workshop statt, bei dem es um die Definition der Zielgruppe geht. Der letzte Workshop am 13. Dezember fokussiert sich inhaltlich auf Auswahl und Anwendung von Marktforschungsmethoden und dem Zuschnitt der eigenen Idee auf die gewünschte Zielgruppe sowie ein Pitchcoaching.

Die Workshops kosten jeweils 29 Euro Teilnahmegebühr beziehungsweise für Teilnehmer aus Unternehmen 149 Euro pro Ticket.

Weitere Informationen und die Anmeldelinks zu den Workshops gibt es unter www.startup-city.de/tdsi

Quelle: www.duesseldorf.de

Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW gestartet

Als sechster der insgesamt acht Leitmarktwettbewerbe innerhalb der zweiten Runde ist nun „LifeSciences.NRW“ gestartet. Zu zwei Einreichungsterminen können ab sofort Projektskizzen zu den Themenfeldern „Translationale Forschung und Entwicklung für Prävention, Diagnostik und Therapie“, „Forschung und Entwicklung für innovative patienten- und anwenderorientierte Produkte und Dienstleistungen“, sowie „Neue Unterstützungsdienstleistungen durch Digitalisierung im Kontext konkreter Forschungsfragestellungen“ gestellt werden.

Mit dem Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW“ will das Land die Innovationskraft des Leitmarkts LifeSciences stärken, um nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern und die internationale Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens als führenden Standort für die Lebenswissenschaften zu erhöhen.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Die erste Einreichfrist für diesen Call endet am 15.01.2018.

Interessenten wird empfohlen, ein Beratungsgespräch mit der LeitmarktAgentur.NRW in Anspruch zu nehmen.

Quelle & weitere Informationen unter:

www.leitmarktagentur.nrw

Team innoMMT punktet mit modularer Atemsensorik

Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (GFFU) hat am 19. Oktober ihr 2017 erstmalig ausgeschriebenes Startup-Stipendium in Höhe von insgesamt 50.000 Euro im Haus der Universität vergeben. Ausgezeichnet wurde das Team innoMMT für seine innovative Gründungsidee: die Entwicklung und der Vertrieb von modularen Atem­sensorik-Systemen für telemedizinische, nicht invasive Therapie und Gesundheitsüberwachung. Die auf zwölf Monate verteilte Jahresförderung soll die Überführung der Idee in das Anwendungs- bzw. Nachgründungsstadium ermöglichen.

Mit dem Stipendium will die GFFU den Gründergeist an der HHU beflügeln und den Innovations- und Wirtschaftsstandort Düsseldorf stärken. Dazu Eduard H. Dörrenberg, Präsident der Freundesgesellschaft: „Das Gründerstipendium dient in erster Linie der wirtschaftlichen Unterstützung von besonderen „Startup“ Begabungen. Es handelt sich dabei um ein Leuchtturmprojekt des Freundeskreises GFFU. Welchen Stellenwert diese neue Förderung innerhalb der GFFU hat, zeigt folgender Umstand: Allein vier Mitglieder des GFFU Vorstands beteiligen sich mit jeweils 10.000 Euro für zwei Jahre an dieser Förderung.“

Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck ergänzte: „Im Namen der Heinrich-Heine-Universität kann ich nur sagen, ich finde die Initiative der GFFU ganz großartig! Denn an der HHU geben wir uns nicht mit den Erkenntnisgewinnen aus der Forschung zufrieden: Uns ist es ein großes Anliegen, das an der Universität generierte Wissen auch umzusetzen. Das Gründerstipendium trägt dazu bei, indem es Wissenschaftler/innen, Studierende und Absolvent/innen ermutigt, sich selbstständig zu machen und unternehmerisch zu denken.“

Die Entscheidung für innoMMT fiel Ende September in einer Vorstandssitzung der GFFU, bei der die drei besten Teams aus dem vorgeschalteten HHU-Ideenwettbewerb, organisiert vom Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS, www.cedus.hhu.de), ihre Ideen und deren Marktreife präsentiert haben.

Das Siegerteam von „innoMMT“ (innovative, mobile, modulare Telemedizin) um Lena Ehrenpreis, Fabian Meyer und Christiane Schüle haben an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums  Düsseldorf (UKD) ein mobiles Atemtest-Handgerät entwickelt, das durch den „Plug & Pust“ Ansatz für unterschiedliche Krankheiten wie Asthma, Laktoseintoleranz oder Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen bestückt und zur sofortigen Diagnostik in Kliniken oder Arztpraxen genutzt werden kann. Über die telemedizinische Anbindung werden dem Patienten lästige Gänge zum Arzt erspart. Kliniken und Arztpraxen steigern dabei die Effizienz ihres Arbeitsalltags. Durch den modularen Ansatz kann die Palette an detektierbaren Krankheiten in Zukunft erweitert werden.

Die drei Mitglieder des Siegerteams arbeiten erst seit 2016 in dieser Konstellation an ihrer Idee zusammen. Lena Ehrenpreis hat ihren Bachelor und Master in medizinischer Physik an der HHU absolviert und ist nun wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HNO-Klinik des Düsseldorfer Universitätsklinikums (UKD) bei Prof. Dr. Jörg Schipper. Auf die Frage nach ihrem Berufsziel, antwortet sie spontan: „Unternehmerin!“. Ihre Bachelor- und Masterarbeit hat sie bei Prof. Dr. Klaus Schierbaum (Institut für Experimentelle Physik der kondensierten Materie an der HHU) geschrieben und dort bereits mit Christiane Schüle gearbeitet.

Fabian Meyer war mehrere Jahre als Entwickler und Administrator für eine E-Learning-Plattform bei Prof. Dr. Dieter Schumacher (Physikalische Grundpraktika) an der Heinrich-Heine-Universität tätig. Dort hat er Lena Ehrenpreis kennengelernt. Er hat gerade sein Masterstudium in Medieninformatik an der Hochschule Düsseldorf (ehemals Fachhochschule Düsseldorf) aufgenommen.

Christiane Schüle hat in Freiburg und Heidelberg Chemie und an der RWTH Aachen Wirtschaft studiert. Sie war über 10 Jahre Leitende Angestellte für Forschung-, Technologie und Innovationsmanagement sowie Neue Geschäfte bei Henkel in Düsseldorf. Sie ist nunmehr auch wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Schipper an der HNO-Klinik.

Zurzeit wird innoMMMT bis Ende 2017 aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung des Landes NRW (EFRE.NRW) gefördert und konnte in diesem Zeitraum einen ersten Prototypen entwickeln. Dieser Prototyp soll nun mit Hilfe des Stipendiums der GFFU in die klinische Bewertung gehen. Die drei Stipendiaten haben mit ihrem Stipendium gleichzeitig die Verpflichtung übernommen, sechs Monate nach Beginn des Stipendiums einen Zwischenbericht und drei Monate nach Ende des Stipendiums einen Endbericht abzuliefern.

Die interfakultäre Teamzusammensetzung zeigt einmal mehr, dass gute Startup-Ideen aus Wissenschaft und Forschung heutzutage häufig fächerübergreifend sind.

Den hohen Stellenwert der Förderung durch die GFFU zeigte die Anwesenheit des Wirtschafts- und Digitalministers Prof. Dr. Andreas Pinkwart beim Festakt der Vergabe des Stipendiums im Haus der Universität. Der Minister hob die Bedeutung von Startups in NRW hervor: „Exemplarisch spiegelt das Siegerteam des GFFU-Gründerstipendiums gleich zwei Trends aus dem jüngst erschienen Deutschen Startup-Monitor wider. Demnach sind immer mehr Gründer in der Region Rhein-Ruhr weiblich und die Neugründung zeichnet sich durch ihre Nähe zur Wissenschaft aus. Gerade dieser Punkt ist charakteristisch für unseren Gründerstandort. Aber nicht nur das. Auch die Nähe der Jungunternehmen zu etablierten mittelständischen wie auch großen Firmen macht NRW für so viele Startups attraktiv. Mit dem erstmals vergebenen Gründerstipendium setzt der Freundes- und Fördererkreis der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein vorbildliches Zeichen zur Förderung des Innovations-und Wirtschaftsstandorts der Landeshauptstadt und darüber hinaus. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg dem Gewinnerteam innoMMT!“

Der Laudator des Festaktes, Dr. Thorsten Eggert, ist selbst aus der Startup Szene hervorgegangen und heute erfolgreicher Manager der evoxx technologies GmbH, die Enzyme für Bio-Nahrung herstellt. Er machte für eine erfolgreiche Gründung vor allem das günstige Umfeld von Düsseldorf als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort aus und hob dabei die Einrichtungen hervor, die die Startups fördern, wie beispielsweise das Life Science Center, die Technologie Transfergesellschaft und nicht zuletzt CEDUS.

Quelle: www.uni-duesseldorf.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht internationale Chancen für KMUs

Zehn deutsche Cluster und Netzwerke wurden im Zuge der dritten Wettbewerbsrunde der BMBF-Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken” ausgewählt, um ab dem Jahr 2018 Internationalisierungskonzepte zu entwickeln, die mittelfristig der gemeinsamen Umsetzung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben mit internationalen Kooperationspartnern dienen. „Ein Schlüssel zu mehr Innovationen ist die Vernetzung mit strategischen Partnern im eigenen Land ebenso wie im Ausland. Wir müssen die innovativen Fähigkeiten von Wissenschaft und Wirtschaft grenzüberschreitend bündeln. Dies trägt auf allen Seiten zu mehr Innovationspotenzial und Wohlstand bei: eine Win-Win-Situation für deutsche und internationale Innovationsregionen. Und genau das wollen wir mit unserer Förderung erreichen”, sagte Bundesforschungsministerin Wanka.

Weitere zehn Projekte sind nun für die Förderung ausgewählt worden und werden insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen Chancen eröffnen, sich in internationale Innovations- und Wissensprozesse einzuklinken. Der Start der internationalen Kooperationen ist für Anfang 2018 vorgesehen. Hierfür erhalten die ausgewählten Cluster und Zukunftsprojekte jeweils bis zu vier Millionen Euro Förderung über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und Vorsitzende des Auswahlgremiums freute sich über die erneut große Bandbreite in den neu zur Förderung empfohlenen Projekten: „Das reicht von Kooperationen mit finnischen Partnern zu intelligenten technischen Systemen bis hin zum Leichtbau mit Australien. Man spürt auch das große Interesse bei allen Beteiligten.”

In einer umfassenden Begleitforschung zur Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken” werden das Wissen zu internationalen Forschungs- und Innovationskooperationen wie auch die Erfahrungen aus den Projekten wissenschaftlich aufgearbeitet und im Sinne eines „Lernenden Programms” an die Beteiligten rückgekoppelt. Es wird untersucht, wie sich Netzwerke auf den verschiedenen Ebenen von den beteiligten Forscherinnen und Forschern über die Unternehmen und Forschungseinrichtungen bis zu den Managementorganisationen entwickeln und wie diese Ebenen miteinander verknüpft sind. Mit der Begleitforschung wird auch untersucht, wie im Sinne einer virtuellen Clusterakademie Weiterbildungsbedarfe und -angebote verknüpft werden können und wie innovative Bildungskonzepte des „Blended Learning” für Cluster- und Netzwerkmanagement aussehen könnten.

Quelle und weitere Informationen unter: www.clib2021.de

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