Gemeinsam für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz

Die „Energieeffizienz-Netzwerke„, in denen bis zu 15 Betriebe Know-how aufbauen, sowie Effizienzmaßnahmen entwickeln und umsetzen, werden fortgeführt. Seit der Enstehung 2014 ist die Initiative ein hervorragendes Beispiel für Energieeffizienz und Klimaschutz auf freiwilliger Basis. Am 14. September unterzeichneten der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks und Vertreter weiterer Verbände eine Vereinbarung über die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit.

Die Idee ist einfach: Unternehmen gehen gemeinsam mit Experten in den gezielten Austausch zur Steigerung der Energieeffizienz – und erhalten so praxistaugliche Maßnahmen, um den eigenen Betrieb voranzubringen. Im Ergebnis steigern die teilnehmenden Unternehmen dauerhaft ihre Energieeffizienz und können so potenziell ihre Energiekosten senken. Ein durchschnittliches Energieeffizienz-Netzwerk spart 31.000 Megawattstunden Endenergie und 12.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht in etwa dem jährlichen Endenergieverbrauch von 1.900 deutschen Haushalten.

Ab 2021 wird das Angebot um die Themen Energiewende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit erweitert und läuft ab dann unter dem neuen Namen „Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke“.

weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.effizienznetzwerke.org/

Sparkassen sehen hohe Flexibilität bei mittelständischen Betrieben

Die 376 deutschen Sparkassen rechnen zurzeit nicht mit einer Welle von Unternehmensinsolvenzen. Einer aktuellen Umfrage zufolge gehen drei Viertel der Firmenkundenberater der Sparkassen davon aus, dass in den kommenden sechs Monaten weniger als zwei Prozent ihrer mittelständischen Firmenkunden Insolvenz anmelden müssen – und dies unabhängig von der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht.

„Dies ist ein ermutigendes Ergebnis, auch wenn es deutlich macht, dass nicht alle Unternehmen die Krise überstehen werden“, so Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), anlässlich der Vorstellung des S-Mittelstands-Fitnessindex.

Positiv bewertete der DSGV-Präsident auch, dass 86 Prozent der Firmenkundenberater der Sparkassen davon ausgehen, dass ihre Kunden an langfristigen Investitionsvorhaben festhalten, wenn auch mit einer kurzfristigen Unterbrechung. Von einer unveränderten Investitionsbereitschaft im Mittelstand berichten elf Prozent der Firmenkundenberater, lediglich drei Prozent gehen davon aus, dass ihre Kunden geplante Investitionsvorhaben aufgegeben hätten.

Ein entscheidender Faktor im Umgang mit der Krise sei, so Schleweis, die Fähigkeit der Unternehmen, sich an Veränderungen anzupassen. „Die Ergebnisse zeigen, dass man die Flexibilität des Mittelstands nicht unterschätzen darf“, so Schleweis. 83 Prozent der Sparkassenberater berichteten von einer hohen Anpassungsbereitschaft.
So hätten zum Beispiel Bekleidungshersteller auf die Herstellung medizinischer Schutzausrüstung umgerüstet oder stationäre Händler sich digitale Absatzwege erschlossen. Lediglich 14 Prozent der Sparkassen-Berater hätten demnach mitgeteilt, dass ihre Firmenkunden die jeweiligen Geschäftsmodelle nicht verändert hätten.

Die Umfrage belegt zudem die unterschiedliche Betroffenheit der einzelnen Branchen von der Corona-Pandemie. So erwarte die Mehrheit der Firmenkundenberater der Sparkassen für das Gastgewerbe, Teile des Einzelhandels und insbesondere die Reisebranche keine schnelle Erholung von den derzeitigen Schwierigkeiten. In den Industriebranchen wie zum Beispiel dem Maschinenbau dominierten mit 64 Prozent zwar die positiven Erwartungen, gut ein Drittel rechne aber mit längerfristigen Schwierigkeiten. Eine unverändert positive Entwicklung bzw. schnelle Erholung wird in den Bereichen Bau, Immobilien, Dienstleistungen, Landwirtschaft und Logistik erwartet.

„Die Sparkassen werden auch weiter eng an der Seite ihrer Kunden stehen und sie durch die Krise begleiten. Auch wenn es in den ersten Monaten dieses Jahres mit der Wirtschaft steil bergab gegangen ist, hat der Mittelstand die Kraft zur Genesung – sie hat in manchen Teilen bereits eingesetzt“, so Schleweis.

Quelle & weitere Informationen unter: www.dsgv.de

Neuer Digi­ta­li­sie­rungs­leit­faden

Neuer Digi­ta­li­sie­rungs­leit­faden führt durch die digitale Trans­for­ma­tion

Seit vier Jahren unter­stützt Digital in NRW kleine und mittlere Unter­nehmen bereits bei der digitalen Trans­for­ma­tion. In dieser Zeit hat das Kompe­tenz­zen­trum in Gesprä­chen, Netz­werk­ver­an­stal­tungen, Gestal­tungs­work­shops, Poten­zi­al­ana­lysen und Trans­fer­pro­jekte Heraus­for­de­rungen und Hand­lungs­felder iden­ti­fi­ziert, die insbe­son­dere KMU bei der Etablie­rung von digitalen Maßnahmen und Prozessen betreffen. Welche das sind und wie diesen begegnet werden kann, zeigt der neue Digi­ta­li­sie­rungs­leit­faden, der zum kosten­losen Download bereit­steht.

Konkrete Lösungs­wege

Die Broschüre ergänzt das viel­sei­tige Service­port­folio des Kompe­tenz­zen­trums, das KMU Methoden und Maßnahmen an die Hand gibt, um sich auch in Zukunft wett­be­werbs­fähig aufzu­stellen und die Chancen der Digi­ta­li­sie­rung für sich zu nutzen. „Maßnahmen, Modelle und Praxis­bei­spiele: Die digitale Trans­for­ma­tion erfolg­reich gestalten“ ist der Titel des insgesamt 56-seitigen Leit­fa­dens, der Geschäfts­führer*innen und Digi­ta­li­sie­rungs­ver­ant­wort­liche kleiner und mittlerer Unter­nehmen Schritt für Schritt durch die Digi­ta­li­sie­rung lotst. In 5 Kapiteln werden mögliche Heraus­for­de­rungen beschrieben, die damit verbun­denen orga­ni­sa­to­ri­schen, tech­ni­schen und kultu­rellen Maßnahmen erläutert sowie auf konkrete Problem­stel­lungen ausge­rich­tete Lösungs­bau­steine von Digital in NRW vorge­stellt.

Methoden mit Praxis­bezug

Anhand erfolg­rei­cher Best-Practice-Beispiele erhalten die Leser*innen zudem noch Infor­ma­tionen mit Praxis­bezug: Die bereits mit KMU entwi­ckelten und etablierten Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekte zeigen, wie inno­va­tive Prozesse und Methoden umgesetzt werden können. „Dabei sind oftmals nicht einmal enorme Inves­ti­tionen notwendig“, erklärt Ricarda Huyeng von Digital in NRW. „Digi­ta­li­sie­rung gelingt auch in kleinen Schritten, wenn diese indi­vi­duell und passgenau auf die Unter­nehmen und ihren Bedarf ausge­richtet sind.“ Diesen zu erkennen und Poten­ziale in Unter­nehmen zu iden­ti­fi­zieren, ist die Grundlage für darauf aufbau­ende Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekte.  „Der Digi­ta­li­sie­rungs­leit­faden hilft dabei und zeigt Unter­nehmen, wie gängige Stol­per­steine vermieden, Heraus­for­de­rungen bewältigt und ziel­füh­rende Lösungen entwi­ckelt werden können“, so Ricarda Huyeng.

Hier direkt down­loaden.

Quelle & weitere Informationen unter: www.digital-in-nrw.de

Innovationsanzeiger 2020

Deutschland gehört zur Gruppe der Länder mit starker Innovationsleistung über oder nahe dem EU-Durchschnitt, allerdings nicht zur Gruppe der bei Innovation führenden Ländern. Das sind Schweden, Finnland, Dänemark, die Niederlande und Luxemburg. Spitzenreiter ist Deutschland bei Unternehmensinvestitionen, schwach schneidet es u.a. beim lebenslangem Lernen und Ausgaben für Risikokapital ab. Das zeigt der heute (Dienstag) veröffentlichte Europäische Innovationsanzeiger der Europäischen Kommission für 2020.

23/06/2020

Demnach hat sich die Innovationsleistung Europas in der gesamten EU weiter verbessert. Sie übertrifft die Vereinigten Staaten bereits im zweiten Jahr. Es muss jedoch noch mehr getan werden, um zu globalen Innovationsführern wie Südkorea aufzuschließen. Australien, China, Japan und die Vereinigten Staaten sind starke Innovatoren, Brasilien ein moderater Innovator und Russland, Indien und Südafrika mäßige Innovatoren.

Thierry Breton, Kommissar für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, sagte: „Der diesjährige Anzeiger zeigt, dass die EU bereits ein guter Platz für Innovationen ist, aber wir müssen unsere Initiativen in der gesamten EU weiter verstärken, um globale Lösungen zur Eindämmung des Virus zu finden und gleichzeitig die Erholung Europas von der Krise zu unterstützen. Mehr denn je ist Innovation wichtig, da sie im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht, die Coronavirus-Pandemie zu besiegen.“

Auf der Grundlage von Bewertungen für 27 separate Indikatoren werden die EU-Länder in vier Leistungsgruppen eingeteilt:

  • Innovationsführer – Dänemark, Finnland, Luxemburg, die Niederlande und Schweden liegen deutlich über dem EU-Durchschnitt;
  • Starke Innovatoren – Die Innovationsleistung Österreichs, Belgiens, Estlands, Frankreichs, Deutschlands, Irlands und Portugals liegt über oder nahe dem EU-Durchschnitt;
  • Moderate Innovatoren – Kroatien, Zypern, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien und Spanien weisen eine Innovationsleistung unter dem EU-Durchschnitt auf;
  • Mäßige Innovatoren – Die Innovationsleistung Bulgariens und Rumäniens liegt unter 50 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Für die EU insgesamt ist die Innovationsleistung zwischen 2012 und 2019 um 8,9 Prozentpunkte gestiegen. Im gleichen Zeitraum verbesserte sich die Leistung in 24 Mitgliedstaaten, insbesondere in Litauen, Malta, Lettland, Portugal und Griechenland, hier nahm die Innovationsleistung um mehr als 20 Prozentpunkte zu.

Hintergrund

Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt in beispielloser Weise erschüttert und die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaften, Volkswirtschaften, Gesundheits- und Sozialsysteme auf die Probe gestellt. Die EU hat ihr Möglichstes getan, um die vorhandenen Instrumente zum Schutz von Leben zu nutzen und gleichzeitig den Binnenmarkt zu erhalten und die europäische Wirtschaft zu unterstützen. Forschung und Innovation haben sich als ein wesentlicher Teil der koordinierten EU-Reaktion auf die Krise erwiesen und werden entscheidend dazu beitragen, Europas nachhaltige und integrative Erholung zu unterstützen. Die Messung der Innovationsleistung ist ein Schlüsselelement zur Erreichung dieses Ziels.

Der Europäische Innovationsanzeiger zeigt das Engagement der EU und der Mitgliedstaaten für Forschung und Innovation. Er unterstützt auch die Entwicklung von Politiken zur Förderung der Innovation in Europa und zur Information der politischen Entscheidungsträger in einem sich rasch verändernden globalen Kontext.

Etwa zwei Drittel des europäischen Wirtschaftswachstums der letzten Jahrzehnte wurden durch Innovation vorangetrieben. Forschung und Innovation stärken die Widerstandsfähigkeit unserer Produktionssektoren, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaften und den digitalen und ökologischen Wandel unserer Gesellschaften. Sie sind entscheidend für die Einhaltung des europäischen Green Deal Diesen Link in einer anderen Sprache aufrufen . Horizont Europa, das Forschungs- und Innovationsprogramm der EU für die Jahre 2021-27 mit einem vorgeschlagenen Budget von 94,4 Milliarden Euro, wird dazu beitragen, den ökologischen und digitalen Wandel Europas zu beschleunigen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.ec.europa.eu

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