26 Gründerhochschulen aus Nordrhein-Westfalen

Minister Pinkwart: Toller Erfolg für die akademische Gründerförderung in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Insgesamt 26 Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen sind beim Förderwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums „EXIST Potenziale“ ausgewählt worden. Eine Experten-Jury hatte aus 220 eingereichten Projekten insgesamt 142 Projekte ausgewählt. Für das Programm stehen in den nächsten vier Jahren mehr als 150 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Etwa 35 Millionen Euro davon sind von Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen beantragt worden. Das Land hatte im Vorfeld des Wettbewerbs mit allen Universitäten und Fachhochschulen Gespräche geführt und diese auf das Antragsverfahren vorbereitet. Die ersten Projekte starten im Frühjahr 2020. Ziel des Programms ist, die Rahmenbedingungen für Start-ups aus Hochschulen zu verbessern.

Minister Pinkwart: „Das ist ein toller Erfolg für die akademische Gründerförderung in unserem Land und ein Signal, dass die Neue Gründerzeit Nordrhein-Westfalen weiter Fahrt aufnimmt. Unser Einsatz hat sich gelohnt: Zusätzlich zu unseren Anstrengungen beim Aufbau von Exzellenz-Start-up Centern im Land fließen nun weitere Mittel in unsere Hochschulen, um ein ideales Umfeld für Ausgründungen zu bieten. Denn wir haben ein großes Potenzial an Ideen, die wir auch in erfolgreiche Produkte und Geschäftsmodelle überführen wollen.“

Aus Nordrhein-Westfalen wurden 33 Projekte eingereicht. Die Erfolgsquote der Hochschulen liegt mit 79 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt.

Die Zahl der Ausgründungen der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen möchte die Landesregierung bis zum Jahr 2024 um 50 Prozent erhöhen. Dazu fördert das Land mit insgesamt bis zu 150 Millionen Euro die RWTH Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund, die Universität zu Köln, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Universität Paderborn. Sie sind die Gewinner des Wettbewerbs Exzellenz Start-up Center.NRW. Mit dem Programm „Start-up Transfer“ unterstützt die Landesregierung außerdem Wissenschaftler, Studierende und Absolventen bei der Vorbereitung von Gründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gründen.nrw.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bio.nrw.de

START-UP TRANSFER.NRW

Das erfolgreiche Förderprogramm Start-up Transfer des Landes Nordrhein-Westfahlen geht in die nächste Runde. Bis zum 30. April 2020 können sich Absolventen, Absolventinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die ein Unternehmen gründen möchten, bewerben. Die besten Gründungsideen werden mit bis zu 240.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW unterstützt. Das Programm richtet sich an Projekte in der Gründungsphase, die beispielsweise auf technologischen oder sozialen Innovationen basieren. Voraussetzung ist, dass noch nicht gegründet worden ist.

NRW hat ein großes Potential an Gründungsideen, die durch dieses Förderprogramm unterstützt werden können. Um dieses Potential zu heben und die zukünftigen Gründer und Gründerinnen zu erreichen, beteiligen wir uns als Projektträger Jülich gerne an Entrepreneurship-Veranstaltungen wie Workshops, Seminare, Vortragsreihen und Gründertage oder kommen zu Ihnen zu Informations- bzw. Beratungsgesprächen. Wir freuen uns auf Sie.

Nähere Informationen über das Förderprogramm erhalten Sie unter https://www.ptj.de/start-up-transfer.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bio.nrw.de

Deutscher Start-up-Monitor:

Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart: Wir bieten Gründerinnen und Gründern das ideale Umfeld für ihre Ideen

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen kann seine bundesweit führende Position bei den Gründungen deutlich ausbauen. Zugleich belegt die Metropolregion Rhein-Ruhr im Vergleich der beliebtesten Standorte Platz zwei und rückt näher an die Hauptstadt Berlin heran. Das zeigt der Deutsche Start-up-Monitor 2019, der heute veröffentlicht wurde.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen ist der beliebteste Standort für Gründer und baut seine Spitzenposition weiter aus. Auch die Metropolregion Rhein-Ruhr holt auf und kommt Berlin immer näher, während Rivalen wie München, Hamburg oder Stuttgart zurückfallen. Denn wir haben die besten Köpfe, exzellente Hochschulen, die Dax-Unternehmen, die führenden Familienunternehmen und den starken Mittelstand und bieten damit den Gründerinnen und Gründern das ideale Umfeld für ihre Ideen.“

Wie 2018 kommen die meisten Start-ups, die teilgenommen haben, aus Nordrhein-Westfalen: Ihr Anteil kletterte von 19,0 auf 20,6 Prozent. Einen Sprung nach vorn macht die Metropolregion Rhein-Ruhr: Hier sind 14,3 Prozent der Start-ups beheimatet, die an der Befragung teilgenommen haben (Vorjahr 11,2 Prozent). Die Steigerung von 3,1 Prozentpunkten sticht im Vergleich zu den anderen Hotspots deutlich hervor.

Auch qualitativ holt Nordrhein-Westfalen auf. Im Vorjahr wurde die Förderung des Gründungsstandorts noch mit der Schulnote 3,8 bewertet, nun geben die Gründerinnen und Gründer der Landesregierung eine 3,1. NRW rangiert damit auf Platz zwei und deutlich über dem Schnitt aller Länder (3,4) und der Bundesregierung (3,9).

Ein überraschendes Ergebnis zeigt sich bei der Frage nach den Finanzierungsquellen: So bevorzugen knapp 40 Prozent der Gründer Venture Capital, tatsächlich nutzen es allerdings nur 14,6 Prozent. Um das Angebot zu verbessern, will die NRW.BANK das investierte Wagniskapital bis 2023 um mehr als 200 Millionen auf eine halbe Milliarde Euro aufstocken.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bio.nrw.de

GRÜNDERPREIS NRW 2019

Insgesamt 60.000 Euro Preisgeld erhalten PHYSEC (Bochum), Ch.Batsch Verfahrenstechnik (Meckenheim), StoneTec (Bocholt)

Düsseldorf. Zum achten Mal haben das Wirtschafts- und Digitalministerium und die NRW.BANK den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten GRÜNDERPREIS NRW 2019 für besonders innovative und kreative Geschäftsideen vergeben. Jetzt stehen die drei Sieger fest: Die Kryptographie-Experten PHYSEC aus Bochum setzen sich gegen starke Konkurrenz durch. Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim belegt den zweiten Platz, der Fliesenlegebetrieb StoneTec aus Bocholt wird Dritter.

Die PHYSEC-Gründer Dr. Heiko Koepke und Dr. Christian Zenger können sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Die IT-Experten entwickeln sichere Lösungen im Internet der Dinge (eng. Internet of Things, IoT) und bieten unter anderem eine Security-Plattform an. Eine echte Erfolgsgeschichte: 2016 gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute bereits mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem starken Wachstum hat die Jury vor allem beeindruckt, dass auch Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen ihre Fähigkeiten in das multikulturelle Team einbringen.

„Die vielen spannenden Bewerbungen zeigen, wie innovativ Nordrhein-Westfalen ist. PHYSEC ist ein würdiger Sieger und ein tolles Beispiel für das aufstrebende Gründerland. Das Unternehmen hat seine Ursprünge in der Ruhr-Universität Bochum. Das zeigt, welches enorme Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft liegt“, sagt Wirtschafts- und Digitalminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Platz zwei und 20.000 Euro Preisgeld sichert sich die Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim. Das Unternehmen um Gründerin Christine Batsch ist spezialisiert auf den Bau und die Entwicklung von Destillationsanlagen für Lösungsmittel. Außerdem werden Reinigungsanlagen für die metallverarbeitende Industrie gefertigt. Diese verbrauchen deutlich weniger Energie als viele vergleichbare Anlagen am Markt und helfen dabei, Ressourcen zu schonen.

Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann: „Die Auswahl fiel uns wirklich schwer. Eigentlich hätten alle zehn nominierten Unternehmen einen Preis verdient. Christine Batsch ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass NRW immer mehr zum Land der Gründerinnen wird – gerade auch in technischen Bereichen. Dazu verfolgt ihr Unternehmen einen nachhaltigen Ansatz, was in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.“

StoneTec aus Bocholt, landete auf Platz drei. Der Fliesenlegebetrieb aus dem Münsterland nutzt Virtual-Reality-Technologie bei der Projektplanung mit seinen Kunden. Gleichzeitig gehen die Gründer Tim Dunkerbeck und Peter Hagdorn neue Wege, was die Bezahlung und Ausstattung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft. Mit Geld- und Sachspenden unterstützt die Firma außerdem örtliche Sportvereine und eine Musikschule. Damit ist StoneTec ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modernes Handwerk heute in Nordrhein-Westfalen aussehen kann.

„Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen stehen wir Unternehmensgründern mit Beratung und Förderung zur Seite. Und wir geben ihnen mit dem GRÜNDERPREIS NRW eine Bühne, um ihre guten Ideen zu präsentieren“, erklärt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „StoneTec zeigt, wie man durch Digitalisierung und moderne Unternehmensführung eine traditionelle Branche wie das Fliesenlegerhandwerk weiterentwickeln kann.“

Die Jury des GRÜNDERPREIS NRW 2019 setzte sich aus Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der NRW.BANK sowie Existenzgründungs- und Wirtschaftsexperten aus Nordrhein-Westfalen zusammen. Aus rund 150 Bewerbungen wurden drei Sieger ausgewählt.
Die weiteren Nominierten: A4VR GmbH The Agency for Virtual Reality (Düsseldorf), Bergstation GmbH & Co. KG (Hilden), FamCare Erziehungshilfe & Reittherapie (Viersen), INperfektion GmbH (Wegberg), (logarithmo GmbH & Co. KG (Dortmund), medmehr GmbH (Dortmund) sowie RIMASYS (Köln).

Hinweis: Steckbriefe und Fotos zu allen zehn Nominierten und der Preisverleihung sowie weitere Informationen zum GRÜNDERPREIS NRW 2019 und der Preisverleihung finden Sie unter www.gruenderpreis.nrw. Ab circa 22 Uhr steht unter www.nrwbank.de/foto-gp2019 Bildmaterial von der Preisverleihung zum Download bereit.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bio.nrw.de

NEU: Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Mit dem IGP startet das BMWi 2019 eine neue Pilotförderung, die Impulse für nichttechnische Innovationen setzt. Das IGP weitet den Fokus über die technologieorientierte FuE-Förderung hinaus auf die Entwicklung von zukunftsweisenden Geschäftsmodellen, Konzepten und Lösungen. Spezifische Ausschreibungsrunden adressieren jeweils bestimmte Themenbereiche wie beispielsweise digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle, kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen sowie Innovationen mit besonderem „social impact“.

Was wird gefördert?

Mit dem IGP fördert das BMWi marktorientierte Innovationsprojekte und Innovationsnetzwerke. In deren Mittelpunkt sollen innovative Geschäftsideen oder Pionierlösung stehen, die auf neuartige Dienstleistungen abzielen, neue Prozesse und Organisationsweisen entwickeln oder innovative Marketingkonzepte und Geschäftsmodelle umsetzen. Dies können z. B. moderne Designansätze, neuartige Lern-Apps sowie neue Formen der Technologienutzung sein. Die Projektideen sind geprägt von einem primär nichttechnischen Entwicklungscharakter, gleichwohl können neue technische Entwicklungen genutzt, adaptiert und in neue Zusammenhänge gebracht werden.

Mit dem IGP möchte das BMWi vor allem junge, kleine und mittelständische Unternehmen erreichen und ihre vielfältigen klugen unternehmerischen Ideen, die unsere Wirtschaft voranbringen, unterstützen.

Das Förderprogramm unterstützt kleine Machbarkeitsprojekte bis hin zu skalierten Umsetzungs- und Netzwerkaktivitäten.

Wer wird gefördert?

Mit den drei Ausschreibungsthemen spricht das Programm ein breites Spektrum unternehmerischer Aktivität an.

Zu den Zielgruppen gehören Startups, Mittelständler und Kleinstunternehmen sowie Selbstständige oder – in der dritten Ausschreibungsrunde – auch gemeinnützige Organisationen und Vereine.

Grundsätzlich sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) antragsberechtigt, die den Anforderungen an die Definition der EU für KMU genügen. In den Projektformen B und C (Ausreifung/Marktpilotierung) sind zudem kooperierende, nichtwirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen, wie (Kunst-) Hochschulen, antragsberechtigt.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bmwi.de

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