NRW.BANK baut Förderung für Gründende und Mittelständler aus

Zum 1. Januar 2022 hat die NRW.BANK das Förderkreditprogramm „NRW.BANK.Gründung und Wachstum“ aufgelegt. Damit intensiviert sie die Förderung von Gründenden, kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Angehörigen der freien Berufe bei Investitionen.

Das Förderkreditprogramm „NRW.BANK.Gründung und Wachstum“ lässt sich für eine Vielzahl von Förderanlässen flexibel und individuell einsetzen. Es fasst die Ende 2021 ausgelaufenen Darlehen „NRW.BANK.Gründungskredit“ und „NRW.BANK.Mittelstandskredit“ zusammen – und ergänzt sie um zwei Vorteile: Zum einen können von dem Programm nun auch Gründende im Nebenerwerb profitieren. Zum anderen können etablierte kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, die mehr als fünf Jahre am Markt sind, das Programm jetzt auch dann beantragen, wenn sie ihre Wachstumschancen außerhalb Nordrhein-Westfalens oder im Ausland sehen, sofern ihre dortigen Vorhaben nachweisbar einen positiven Effekt für Nordrhein-Westfalen haben.

Das Förderkreditprogramm „NRW.BANK.Gründung und Wachstum“ kann für Kreditsummen bis zu zehn Millionen Euro und Laufzeiten von 5, 10 und 20 Jahren eingesetzt werden. Dabei kann der Finanzierungsanteil bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investition betragen. Optional umfasst das Programm eine 50-prozentige Haftungsfreistellung für die Hausbank, bei der das Darlehen beantragt werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/guw.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung der NRW.Bank.

Scale up your Business: Scale-up.NRW unterstützt Start-ups mit 18-monatigem Programm

Im März 2022 startet das Skalierungsprogramm Scale-up.NRW des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens.

Es bietet jungen Startups, die als Team bereits erfolgreich sind und eine erste Finanzierungsrunde erhalten haben, die Aussicht auf erfolgreiches Wachstum in internationalen Märkten und weitere Finanzierungsrunden.

Das Programm läuft ab dem Frühjahr 2022 und soll die Scale-ups in den darauf folgenden 18 Monaten begleiten. Zentrale Programmbausteine sind Mentorings mit Gründer- und Unternehmenspersönlichkeiten, Peer2Peer-Learningsund Workshops mit Fachexperten. Zudem helfen internationale Anlauf- und Startpunkte, sogenannte Softlanding Pads, beim Eintritt in neue Märkte.

Startups können sich bis  zum 23. Januar 2022, 23:59 Uhr über das Bewerbungsformular anmelden.

Mit Scale-up.NRW vervollständigt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen(kurz MWIDE) sein bereits umfangreiches Förderangebot für Start-ups und fokussiert sich nicht nur auf Gründung, sondern auch auf international ausgerichtetes Wachstum für Start-ups in der späteren Entwicklungsphase.

Umgesetzt wird Scale-up.NRW vom digihub Düsseldorf/Rheinland und German Entrepeneurship.

Förderquote MID-Invest erhöht: NRW erleichtert Kleinstunternehmen Investitionen in Hard- und Software

Es soll den Weg in die digitale Zukunft unterstützen: Das im Juli 2021 gestartete Förderprogramm MID-Invest zielt auf Investitionen in IKT-Hard- und Software ab, um die Wettbewerbsfähigkeit von Kleinst- und mittelständischen Unternehmen zu sichern. Nun gibt es noch mehr Hilfe vom Land NRW: Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) erhöht die Förderquote  von MID-Invest von 50 auf 60 Prozent. Das macht das Programm für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden noch attraktiver.

Zugleich wird die Mindestfördersumme von 4.000 Euro auf 3.000 Euro reduziert. Maximal 25.000 Euro Zuschuss können Unternehmen beantragen. Bis Ende 2022 stellt die Landesregierung NRW für die Erweiterung des Programms Mittelstand Innovativ & Digital 30 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm zur Verfügung. Beide Neuerungen gelten bereits für die Ziehung zum 01.01.2022.

Monatliche Fördermittelvergabe durch Losverfahren

Mittelständische Unternehmen, die sich für die Förderung interessieren, können sich über die Internetseite von Mittelstand Innovativ & Digital registrieren.

In einem monatlichen Losverfahren werden bis zu 180 registrierte Unternehmen zufallsgestützt ausgewählt.

Seit dem Start des Teilprogramms wurden bisher 720 Unternehmen ausgelost. Mehr als 250 Anträge wurden bewilligt – unter anderem für Dokumenten-Management-Systeme, Software für Kundenverwaltung sowie Qualitätsmanagement. Die durchschnittliche Förderhöhe liegt bei 16.000 Euro. 30 Prozent der Betriebe nehmen die maximale Fördersumme von 25.000 Euro in Anspruch.

Das Wirtschaftsministerium hat im Juni 2020 das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital gestartet. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei Digitalisierungsvorhaben mit Zuschüssen für externe Beratungs-, Analyse- und Umsetzungsdienstleistungen (MID-Gutscheine), die projektbezogene Beschäftigung von Hochschulabsolventinnen und –Hochschulabsolventen (MID-Assistent/in). Seit Juli 2021 werden über MID-Invest Investitionen in IKT-Hard- und Software unterstützt.

Förderprogramm „go-digital“ wird fortgesetzt

Tolle Nachrichten für kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft: Das Förderprogramm „go-digital“ wird im Januar 2022 mit neuer Förderrichtlinie fortgeführt. Auch bestehende Autorisierungen von Beratungsunternehmen sind bis zum 31.12.2022 gültig.

„go-digital“ unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und Strukturen mit fünf Modulen: „Digitalisierungsstrategie“, „IT-Sicherheit”, „Digitalisierte Geschäftsprozesse”, „Datenkompetenz“ und „Digitale Markterschließung“.

Die Module „Digitalisierungsstrategie“ und „Datenkompetenz“ sind neu hinzugefügt worden. Sie sollen die bekannten Themen „IT-Sicherheit“, „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ und „Digitale Markterschließung“ ergänzen:

Das neue Modul „Digitalisierungsstrategie“ fördert Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden individuellen Digitalisierungsstrategie.

Das neue Modul „Datenkompetenz“ zielt auf eine aktive Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen an der sich entwickelnden Datenökonomie.

Alle Informationen zur Umsetzung von „go-digital“ finden Sie unter: www.innovation-beratung-foerderung.de.

Startup-Preis des RWTÜV: Geschäftsideen aus dem Bereich Technik und technischer Beratung

Der RWTÜV begeht 2022 seinen 150. Geburtstag – und feiert dies mit einem 150.000 Euro dotierten Startup-Preis, für den sich ab sofort junge Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen bewerben können.

 

Gesucht werden Geschäftsideen aus dem Bereich Technik und der technischen Beratung, die zu den Betätigungsfeldern der RWTÜV Gruppe passen. So können sich die Startups beispielsweise Themen aus den Bereichen Ingenieurwesen, Umwelt (Bau, Luft, Wasser), Digitalisierung, Energie, Automotive, Mess- und Regeltechnik, Versicherungsservices, Telekommunikation oder Nachhaltigkeit widmen.

Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2022. Jedes Unternehmen, das 2020 oder später gegründet wurde sowie seinen Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen hat, kann sich mit seiner Geschäftsidee bewerben.

Prämien und Preisverleihung Die RWTÜV GmbH prämiert dabei das Sieger-Startup mit 70.000 Euro. Platz zwei erhält 50.000 Euro, Platz drei 30.000 Euro. Geehrt werden die Preisträger im Rahmen einer Feier am Siegener Hightech-Standort „The Summit“ am 19. Mai 2022.

Wirtschafts- und Digitalminister Professor Dr. Andreas Pinkwart wird die Veranstaltung als Schirmherr begleiten: „Nordrhein-Westfalen ist eine Top-Adresse für Gründerinnen und Gründer. Damit die Szene weiter an Fahrt aufnimmt, unterstützt das Land den Ausbau des Start-up-Ökosystems mit vielfältigen Maßnahmen. Erfreulicherweise drücken auch private Initiativen immer häufiger ihre Wertschätzung für die Kreativität und den Mut junger Unternehmerinnen und Unternehmer aus. Der großzügig dotierte Startup-Preis der RWTÜV Gruppe ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Als Schirmherr bin ich sehr gespannt auf die innovativen Geschäftsideen der Bewerberinnen und Bewerber und wünsche ihnen viel Erfolg.“

Auf der Internetseite des RWTÜV finden Sie die vollständige Ausschreibung sowie die Vorlage für die Bewerbung.

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