Neue Förderaufrufe des mFUND – digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat am 12. Februar dieses Jahres den ingesamt achten Förderauf der Förderlinie 2 des „mFUND“, sowie einen ersten Förderaufruf für das neue mFUND-Programmmodul „Digitalisierung und datenbasierte Innovationen für Mobilität 4.0 und Daseinsvorsorge in den Braunkohlerevieren“ veröffentlicht.

Der „mFUND“ fördert seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Ministerium unterstützt digitale Geschäftsideen, die auf Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten basieren. In der Förderlinie 2 werden Projekte mit bis zu drei Millionen Euro bezuschusst.

Im Rahmen des achten Förderaufrufs der Förderlinie 2 sind in der Kategorie A wieder Einreichungen zur Weiterentwicklung erfolgreich durchgeführter Projekte aus der Förderlinie 1 möglich. Die Einreichungsfrist hierfür ist der 15. März 2021. Des Weiteren sind bis zum 05. April 2021 und 31. Mai 2021 Einsendungen in weiteren Prioritätsthemen möglich. Dazu gehören zum Beispiel „Dateninnovation für die Bewältigung der Corona-Krise in Mobilität und Logistik“.

Der erste Förderaufruf zur Mobilität 4.0 und Daseinsvorsorge in den Braunkohlerevieren richtet sich an Vorhaben, die zum Strukturwandel in den Revieren beitragen. Projektvorschläge können bis zum 30.06.2021 kontinuierlich eingereicht werden.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen können innerhalb des „mFUND“ eine Förderung von bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben erhalten. Bei Projekten gewerblicher Unternehmen, darunter auch Startups, liegt die Förderquote zwischen 40 und 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die Förderaufrufe und weitergehende Informationen stehen auf der Webseite des BMVI zur Verfügung: www.mfund.de

Bei Fragen und Anregungen steht das „mFUND-Team“ unter der E-Mailadresse mfund@bmvi.bund.de bereit.

BMWi verlängert Zuschussprogramm BAFA-Unternehmensberatung bis Ende 2022

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Richtlinie „Förderung unternehmerisches Know-how“ (BAFA-Unternehmensberatung) um zwei Jahre bis Ende 2022 verlängert.

Das Programm ist co-finanziert durch den Europäischen Sozialfonds ESF und wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) koordiniert und bearbeitet. Es fördert die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Deutschland. Diese können sich durch qualifizierte und BAFA-akkreditierte Beraterinnen und Beratern zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Allgemeine Fragen der Rechts- und Steuerberatung sind nicht förderfähig.

Auch Unternehmen, die sich in Schwierigkeiten befinden, sind antragsberechtigt. Im Zuge der Verlängerung des Programms wurden die Bedingungen des Programms leicht verändert und die Anforderungen an die Beratung und den Beratungsbericht erweitert. In dem neuen Zeitraum bis Ende 2022 können etwa Jungunternehmen < 2 Jahre einmal einen Antrag auf Förderung stellen.

Die Förderquoten wurden nicht verändert. KMU erhalten einen Zuschuss von 50% zur Beratung, in den neuen Bundesländern bis zu 80 %. Die förderfähigen Kosten betragen bis zu 4.000 Euro, bei Bestandsunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten höchstens 3.000 Euro.

 

Weitere Informationen, Antragsunterlagen etc. finden Kandidaten auf der Seite des BAFA auf  https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Förderaufruf zu Ressourceneffizienz und zirkulärer Wirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi)

Mit dem Förderaufruf unterstützt das BMWi Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, welche den in der Gesamtwirtschaft entstehenden Rohstoff- und Ressourcenbedarf mindern und besonders in den Energiewende-Technologien zu einer effizienteren Ressourcennutzung beitragen. Hierfür sollen die Vorhaben einen system- und technologieübergreifenden Charakter haben und sich nicht auf einen einzelnen Technologiebereich begrenzen.

Gefördert werden ausschließlich Verbundhaben von mehreren Projektpartnern, wobei eine Zusammenarbeit aus Wirtschaft und Wissenschaft erwünscht ist. Unternehmen sind unabhängig von ihrer Größe antragsberechtigt.

Ausgehend vom Gesamtbudget eines Vorhabens werden die Zuwendungen als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderquote bezogen auf die jeweils zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten beträgt für KMU bis zu 80 %.

Das Gesamtbudget eines derartigen Vorhabens liegt üblicherweise zwischen 500.000 und 1.000.000 Euro. Hieraus ergeben sich die anteiligen Zuschüsse für die Projektpartner. Die Laufzeit eines Vorhabens liegt üblicherweise bei mindestens zwei und nicht mehr als drei Jahren.

Förderanträge in Form einer Projektskizze können bis zum 28. März 2021 21:00 Uhr über das Easy-Online-System des Bundes eingereicht werden.

Der Förderaufruf erfolgt innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung.

Weitere Informationen:
https://www.energieforschung.de/antragsteller/foerderangebote/foerderaufruf_ressourceneffizienz

 

Neue Runde des Förderwettbewerbes „Start-up Transfer.NRW“ für Gründungen aus Hochschulen

Die Landesregierung hat am 8. Februar 2021 eine weitere Runde des Förderwettbewerbes „Start-up Transfer.NRW“ bekanntgegeben. Bis zum 30. April 2021 können Gründerinnen und Gründer aus Hochschulen Anträge auf Förderung stellen.

Die Laufzeit beträgt maximal 18 Monate. Die Gewinner werden mit bis zu 240.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Anträge stellen nicht die Gründerinnen und Gründer selbst, sondern die Hochschule, die Startups auch mit Mentoren und ihrer Infrastruktur unterstützt. Hochschulen erhalten eine Förderquote von bis zu 90 % für die Gründungsvorhaben.

Das Programm ist branchenoffen und dient der Vorbereitung einer Unternehmensgründung durch die Weiterentwicklung eines Geschäftsplanes, die Weiterentwicklung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen, sowie die projektbegleitende Beratung durch einen Coach.

 

Die Antragsunterlagen, weitere Informationen des Projektträgers Jülich, sowie die Anmeldung zu Online-Informationsveranstaltungen, die Ende Februar 2021 stattfinden, sind unter https://www.ptj.de/projektfoerderung/wettbewerbe-nrw/start-up-transfer erhältlich.

Die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ist abrufbar unter https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/landesregierung-foerdert-start-ups-aus-hochschulen-mit-jeweils-bis-zu-240000-euro

Neuauflegung Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“

Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreung“ bietet eine Anschubfinanzierung für Unternehmen, die neue Plätze in der betrieblichen Kinderbetreuung schaffen und somit zur Gestaltung einer familienbewussten Lebens- und Arbeitswelt beitragen. Auf diese Weise unterstützt es insbesondere KMU dabei, sich der Herausforderung beim Thema Fachkräftesicherung zu stellen und beim Wettbewerb um Fachkräfte im Rahmen einer familienfreundlichen Unternehmenskultur mit Großunternehmen mithalten zu können.

Das Förderprogramm richtet sich an Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland und regt zudem die Kooperation von kleinen und mittelständischen Unternehmen an. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen, gemeinnützigen oder privat-gewerblichen Trägern von Kinderbetreuungsangeboten ist möglich und entlastet Unternehmen bei der Organisation ihrer betrieblichen Kinderbetreuung.

 

Mithilfe der vier Module des Förderprogramms können die Unternehmen ein passendes Betreuungsangebot für ihre Beschäftigten entwickeln:

Modul 1: Förderung betrieblich unterstützter Betreuungsplätze in der Kindertagesbetreuung

Modul 2: Förderung betrieblich unterstützter Betreuungsplätze in der Kindertagespflege

Modul 3: Förderung von betrieblich unterstützten Plätzen zur Betreuung in Ausnahmefällen

Modul 4: Förderung von Plätzen in betrieblich unterstützter Ferienbetreuung.

 

In den Modulen 1 bis 3 können neu zu schaffende betriebliche Betreuungsplätze unter Beteiligung der Arbeitgeber mit bis zu 400 € pro Platz und Monat gefördert werden. Im Modul 4 ist die Förderung mit bis zu 25 € pro Platz und Tag möglich. Die Förderrichtlinie und weitere Dokumente zum Programm finden Sie auf der Website www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung.

Die Aufzeichnungen von Online-Seminaren zum Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ bieten weitere Informationen – hier finden Sie auch Beispiele aus der Praxis: https://www.erfolgsfaktor-familie.de/noch-fragen-hier-koennen-sie-sich-beraten-lassen.html.

Die Servicestelle berät Sie gern zu Ihren Fragen zur betrieblichen Kinderbetreuung und zum Förderprogramm und unterstützt Sie bei der Beantragung von Fördermitteln.

 

Sie erreichen die Servicestelle:

telefonisch: 0800-0009838 (kostenlos) am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr

per E-Mail unter kinderbetreuung@erfolgsfaktor-familie.de.

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