NEU: Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Mit dem IGP startet das BMWi 2019 eine neue Pilotförderung, die Impulse für nichttechnische Innovationen setzt. Das IGP weitet den Fokus über die technologieorientierte FuE-Förderung hinaus auf die Entwicklung von zukunftsweisenden Geschäftsmodellen, Konzepten und Lösungen. Spezifische Ausschreibungsrunden adressieren jeweils bestimmte Themenbereiche wie beispielsweise digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle, kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen sowie Innovationen mit besonderem „social impact“.

Was wird gefördert?

Mit dem IGP fördert das BMWi marktorientierte Innovationsprojekte und Innovationsnetzwerke. In deren Mittelpunkt sollen innovative Geschäftsideen oder Pionierlösung stehen, die auf neuartige Dienstleistungen abzielen, neue Prozesse und Organisationsweisen entwickeln oder innovative Marketingkonzepte und Geschäftsmodelle umsetzen. Dies können z. B. moderne Designansätze, neuartige Lern-Apps sowie neue Formen der Technologienutzung sein. Die Projektideen sind geprägt von einem primär nichttechnischen Entwicklungscharakter, gleichwohl können neue technische Entwicklungen genutzt, adaptiert und in neue Zusammenhänge gebracht werden.

Mit dem IGP möchte das BMWi vor allem junge, kleine und mittelständische Unternehmen erreichen und ihre vielfältigen klugen unternehmerischen Ideen, die unsere Wirtschaft voranbringen, unterstützen.

Das Förderprogramm unterstützt kleine Machbarkeitsprojekte bis hin zu skalierten Umsetzungs- und Netzwerkaktivitäten.

Wer wird gefördert?

Mit den drei Ausschreibungsthemen spricht das Programm ein breites Spektrum unternehmerischer Aktivität an.

Zu den Zielgruppen gehören Startups, Mittelständler und Kleinstunternehmen sowie Selbstständige oder – in der dritten Ausschreibungsrunde – auch gemeinnützige Organisationen und Vereine.

Grundsätzlich sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) antragsberechtigt, die den Anforderungen an die Definition der EU für KMU genügen. In den Projektformen B und C (Ausreifung/Marktpilotierung) sind zudem kooperierende, nichtwirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen, wie (Kunst-) Hochschulen, antragsberechtigt.

Quelle & weitere Informationen unter: www.bmwi.de