Bund fördert Erprobung und Umsetzung

Bis zu 100.000 Euro Zuschuss können kleine und mittlere Unternehmen für Projekte im Rahmen des Programms “Industrie 4.0-Testumgebungen“ erhalten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert damit das Innovationspotenzial von KMU, um digitalisierte Prozesse und Produkte zu erproben und umzusetzen. In den Testumgebungen sollen die Unternehmen in enger Begleitung kompetenter Partner eigene Projekte zur Evaluierung innovativer Ansätze an einer bereits bestehenden Infrastruktur durchführen können.

Die Fördermittel sollen einerseits einen Teil der Kosten abdecken, die dem Unternehmen zum Erreichen seiner Projektziele entstehen, andererseits soll der Auftrag an eine I 4.0-Testumgebung hieraus finanziert werden. Konkret gefördert wird die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, neu entwickelte digitalisierte Prozesse und Produkte, innovative Systemansätze und damit zusammenhängende vernetzte Geschäftsmodelle unter realistischen Bedingungen zu testen.

Förderfähig sind Einzelvorhaben in den Themenfeldern Industrie 4.0, Cyber-Physische Systeme (CPS) oder Internet der Dinge, die die Entwicklung, Erprobung oder Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen oder digitaler Dienstleistungen zum Gegenstand haben.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe können interessierte Unternehmen noch bis zum 15. November 2019 Projektskizzen einreichen.

Ansprechpartner ist die Nationale Kontakt- und Koordinierungsstelle „I 4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU“. Sie unterstützt die Unternehmen durch alle Phasen der Fördermaßnahme: von der Einordung einer Projektidee über die bundesweite neutrale Vermittlung zu passenden I 4.0-Testumgebungen und die Gestaltung des Antrags bis zur Durchführung des Projektes.

Quelle & weitere Informationen unter: www.zenit.de