Antrags-Stopp bei Digitalisierungsgutscheinen

Der Digitalisierungsgutschein der Landesregierung ist beim Mittelstand dermaßen gut angekommen, dass Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart jetzt einen Antrags-Stopp verkünden musste. Laut Projektträger ptj können Anträge nur noch bis zum 30. September eingereicht werden. Aber es geht weiter. „Die Förderung soll sich ab nächstem Jahr auf Projekte konzentrieren, die den größten Schub in Richtung Digitalisierung bringen und bei denen die Hürde für die kleinen und mittleren Unternehmen am höchsten ist“, so der Minister. Grundlage der Neuausrichtung sollen die Ergebnisse einer Teilnehmerbefragung sowie eines Workshops mit Digitalisierungsexperten sein. Zu den künftigen Förderthemen sollen unter anderem Projekte zu Big Data und künstlicher Intelligenz gehören.

Mit dieser Zahl von Projektanträgen hatte man nicht gerechnet. Mehr als 1.200 Projekte wurden im laufenden Jahr zur Bewilligung vorgelegt. Ein Rekord. Einschließlich der Innovationsgutscheine wurden sogar 1.500 förderfähige Anträge gestellt.

Laut Minister ist die „Digitalisierung eine der größten Herausforderungen für den Mittelstand in Nordrhein-Westfalen. Die große Nachfrage nach dem Gutschein zeigt: Das Thema ist mittlerweile bei den Unternehmen angekommen. Viele Betriebe sind schon einen Schritt weiter: Sie beschäftigen sich immer stärker aus eigenem Antrieb mit dem Thema und haben sich dem Wandel der digitalen Welt geöffnet.“

Um alle vorliegenden und förderfähigen Anträge auf Gutscheine und Assistenten noch positiv bescheiden zu können, wird das Wirtschafts- und Digitalministerium die Mittel für dieses Jahr noch einmal mehr als verdoppeln.

Neue Anträge können erst wieder für das ab dem nächsten Jahr geplante neue Programm gestellt werden. Hierzu findet in den kommenden Monaten eine Evaluierung und Fortentwicklung des Programms statt.

Quelle & weitere Informationen unter: www.zenit.de