Förderung für Start-ups

Für innovative Gründungsprojekte aus Hochschulen

Für Start-ups mit technologieorientierten oder wissensbasierten Gründungsprojekten aus Hochschulen oder Forschungseinrichtungen stehen mehrere Förderprogramme zu Verfügung.

Neben den Programmen der bundesweiten EXIST-Förderung (Gründerstipendium und Forschungstransfer) unterstützt auch das NRW Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ Gründungswillige aus Hochschulen dabei, Forschungsergebnisse beziehungsweise Know-how mit großem Marktpotenzial und einem überzeugenden Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und durch die Gründung eines eigenen Unternehmens als Hochschul-Ausgründung wirtschaftlich umzusetzen.

Studenten sitzen an einem Laptop

Was wird gefördert?

Innovative Ideen und Forschungsergebnisse mit hohem Anwendungspotential, um diese zur Marktreife entwickeln zu können

Wer wird gefördert?

  • Hochschulabsolventen, Hochschulwissenschaftler oder Gründungsteams (Abschluss nicht länger als 3 Jahre her)
  • Vorhaben, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen basieren

Wie wird gefördert?

Zuschuss:

  • Personalpauschalen für direkt dem Projekt zugeordenetes zusätzliches Personal in den antragstellenden Hochschulen
  • Gemeinausgabenpauschalen
  • projektbezogene Sach- und Materialausgaben
  • max. 18 Monate Förderdauer

Antragstellung jeweils zum 31. Mai und 30. November

Während des Förderzeitraumes Entwicklung des Businessplans – Unternehmensgründung möglich!

    Was wird gefördert?

    Innovative Gründung: technologieorientiert im produzierenden Gewerbe oder wissensbasierte Dienstleistungen

    Wer wird gefördert?

    • Hochschulabsolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter (bis zu 5 Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden)
    • Studierende, die mindestens die Hälfte des Studiums absolviert haben

    Wie wird gefördert?

    Persönlicher Lebensunterhalt über ein Stipendium:

    • Promovierte Gründer 3.000€ pro Monat
    • Absolventen mit Hochschulabschluss 2.500€ pro Monat
    • Technischer Mitarbeiter 2.000€ pro Monat
    • Sachausgaben: bis zu 30.000€
    • Coaching: bis zu 5.000€
    • max. 1 Jahr Förderdauer

    Die kooperierende Hochschule bzw. Forschungseinrichtung

    • beantragt und verwaltet die Fördermittel
    • ist in ein Gründernetzwerk eingebunden
    • stellt einen Mentor und Arbeitsplätze zur Verfügung und ermöglicht die kostenfreie Nutzung der Infrastruktur

    Was wird gefördert?

    Besonders anspruchsvolle, technologieorientierte Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen

    Wer wird gefördert?

    • Forscherteams/Gründerteams in zwei Förderphasen für Entwicklungsarbeiten, Feststellung technischer Realisierbarkeit, Prototypenbau, Businessplanerstellung und Unternehmensgründung

    Wie wird gefördert?

    Förderphase I

    • Sachausgaben/Personalausgaben bis zu 250.000€ (inkl. Coachingmaßnahmen)
    • maximal drei Wissenschaftler + ein Betriebswirt

    Förderphase II

    • Gründungszuschuss von maximal 180.000€
    • weitere Entwicklungsarbeiten, Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit im neu gegründeten Technologieunternehmen
    • Stammeinlage von mindestens 25.000€
    • mehr als 50% der Geschäftsanteile müssen sich im Eigentum der Gründer befinden

    Mit der Gründungsoffensive Biotechnologie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gründungsbereite Forscherteams mit lebenswissenschaftlicher Ausrichtung.

    Die geförderten Arbeitsgruppen sollen mit GO-Bio neue Forschungsansätze in den Lebenswissenschaften verfolgen und deren kommerzielle Verwertung zielgerichtet vorbereiten. Das BMBF möchte damit insbesondere wissensbasierte Firmengründungen erleichtern und als wichtigen Beschäftigungsmotor nutzen.

    Die Initiative richtet sich insbesondere an

    • jüngere, in der Forschung bereits erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
    • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in Forschung und Entwicklung in Unternehmen,
    • Medizinerinnen und Mediziner mit mehrjähriger Klinikerfahrung.