Gründerpreis 2018 – Bewerbungen bis 14. September einreichen

Junge Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort für den GRÜNDERPREIS NRW 2018 bewerben. Mit dem hoch dotierten Preis zeichnen das NRW-Wirtschaftsministerium und die NRW.BANK innovative Geschäftsideen, neuartige Produkte und herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus.

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte GRÜNDERPREIS NRW richtet sich an junge Unternehmen sowie Freiberufler aus den Bereichen Handwerk, Industrie sowie Dienstleistung, die zwischen 2013 und 2016 an den Start gingen und ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Bewerbungen können bis 14. September 2018 unter gruenderpreis.startercenter.nrw eingereicht werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir sehen in erfolgreichen Gründerinnen und Gründern wichtige Vorbilder und Botschafter für die neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen. Der GRÜNDERPREIS NRW soll dazu ein Ansporn sein und gleichzeitig zeigen, wie vielseitig und kreativ die Start-up-Szene in unserem Land ist.“

Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury drei Gewinnerteams. Ob Handwerksbetrieb, Technologie-Start-up oder Industrieunternehmen – bei der Bewertung werden alle Facetten unternehmerischen Handelns berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem wirtschaftlichen Erfolg und der Kreativität der Geschäftsidee. Weitere Kriterien sind gesellschaftliches Engagement, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Familienfreundlichkeit. Der Aufruf richtet sich auch an Personen, die eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit oder den beruflichen Wiedereinstieg – sowohl in Form einer Nebenerwerbs- als auch einer Vollzeitgründung – gemeistert haben. Die NRW.BANK und das Wirtschaftsministerium ermuntern besonders Gründerinnen, sich zu bewerben.

Das Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro wird von der NRW.BANK gestiftet (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro). Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK: „NRW ist eines der führenden Gründerländer in Deutschland, das zeigen die Preisträger beim GRÜNDERPREIS NRW immer wieder auf beeindruckende Art und Weise. Wir als Förderbank für NRW unterstützen Existenzgründer auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen, damit keine gute Idee an der Finanzierung scheitert.“

Der GRÜNDERPREIS NRW wird zum siebten Mal vergeben und zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben. Entsprechend erfreut er sich großer Wertschätzung in der Gründerszene und seit Jahren steigender Bewerberzahlen. Alle nominierten jungen Unternehmen können sich auf diese Weise einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Preisträger der Vorjahre waren unter anderem IOX Lab aus Düsseldorf, Urlaubsguru aus Holzwickede und KidzzInForm aus Datteln.

Die Preisverleihung findet am 19. November 2018 in Düsseldorf statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb und die elektronischen Teilnahmeunterlagen finden Sie im Internet unter gruenderpreis.startercenter.nrw.

Gründerstipendium NRW

26 Millionen Euro stellt die Landesregierung bis Ende 2022 für das neue Gründerstipendium.NRW zur Verfügung – bis zu drei Gründer eines Start-ups erhalten dabei ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Damit können sie sich auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren und den Erfolg ihrer Gründung erhöhen. Die Organisation der Förderung erfolgt dezentral und unbürokratisch über die Gründernetzwerke in Nordrhein-Westfalen

Mit dem Gründerstipendium.NRW können sich Start-ups, Gründerinnen und
Gründer auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren und den Erfolg ihrer Gründung erhöhen. Die Organisation der Förderung erfolgt dezentral und unbürokratisch über die Gründernetzwerke in Nordrhein-Westfalen.

Pinkwart: „Ich bin begeistert von der positiven Resonanz, die diese neue Förderung in der Start-up-Szene erfährt“.

Die Empfänger der ersten Gründerstipendien repräsentieren folgende Start-ups:

  • Intab Pro (Software zur Optimierung des Bestellprozesses von Bäckereien), Paderborn
  • Akubu (Vermittlung und Vermarktung von Kursangeboten im Internet), Paderborn
  • azubi-me (Vermittlungsportal für Ausbildungsplätze), Münster
  • LoyJoy (Marketing-Software für die Konsumgüterbranche), Münster
  • Grillmais (Handel und Weiterentwicklung von nachhaltigen Waren der Landwirtschaft), Bonn/Rhein-Sieg
  • CollarCare (Digitales Hundehalsband), BielefeldFlux (App für Mobilitätsdienstleistungen), Köln

Voraussetzungen und Wege zum Gründerstipendium.NRW

  • Zielgruppe des neuen Stipendiums sind angehende Gründerinnen und Gründer und Teams bis zu drei Personen, die zum Antragszeitpunkt noch nicht gegründet haben oder deren Gründung jünger ist als 12 Monate.
  • Entscheidend ist die innovative Geschäftsidee. Sie muss ein im Vergleich zum Stand der Technik verbessertes Produkt oder Verfahren oder eine neue Dienstleistung mit einem deutlichen Kundennutzen und Alleinstellungsmerkmalen enthalten.
  • Die Auswahl und das Coaching der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt durch die landesweiten Gründernetzwerke wie die STARTERCENTER NRW, die Digital Hubs und weitere vom Land Nordrhein-Westfalen zertifizierten Inkubatoren und Akzeleratoren.
  • Eine Bewerbung für das Gründerstipendium.NRW ist bei allen auf der Website www.gruenderstipendium.nrw verzeichneten zertifizierten Gründernetzwerken in der jeweiligen Region des Bewerbers möglich.
  • Informationen, Formulare und Ansprechpartner für Bewerber und Netzwerkpartner gibt es auf www.gruenderstipendium.nrw

,,Seed DUS“ – Start-ups, Pitches und Investoren

Es ist wieder soweit: Fünf Start-up-Teams präsentieren ihre Ideen in sieben Minuten vor einer kompetenten Jury, zahlreichen Angel-Investoren und der Start-up-Community. Die Pitches beginnen am Donnerstag, 30. August, 19 Uhr in der Kartoffelhalle des Super 7000, Rather Straße 25. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Interessierte können sich noch kostenlos zur 3. Investorenrunde anmelden – diese wird gemeinsam von der Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Angel Engine e. V. und den Wirtschaftsjunioren organisiert.

Die Teams wurden aus 25 Bewerbungen aus dem ganzen Bundesgebiet ausgewählt. Teilnehmer, die gut präsentieren und auch der anschließenden Frage- und Gesprächsrunde standhalten, haben eine Chance auf eine ,,Seed“-Finanzierung.

,,Für unsere Start-ups ist es wichtig, Investoren zu finden, mit deren Kapital und Hilfe sie ihre innovativen Produkte oder Services entwickeln und auf den Markt bringen können“, sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. ,,Mit ’seed DUS‘ hat die Start-up-Initiative ein regelmäßiges Event in Düsseldorf aufgebaut, das Start-ups in der ganz frühen Phase hilft, ihr erstes Investment zu bekommen.“

,,seed DUS“ richtet sich an alle Start-ups, Business Angels, Investoren und Interessierte aus der Start-up-Szene. Alle Informationen gibt es unter www.seeddus.de. Das sind die Teams, die am Donnerstag, 30. August, antreten werden:

  • Nannio (Köln/Düsseldorf): Plattform zur Vermittlung von geprüfter und qualifizierter Kinderbetreuung.
  • Bipolymere (Düsseldorf): Bipolymere sind ein neuer Kunststoff, der aus Abwärme Strom gewinnt. Damit kann aus Solarwärme und ungenutzter Abwärme günstiger Strom produziert werden.
  • innoViva UG (Düsseldorf): Nie wieder piksen – Ersatz von Bluttests durch nicht-invasive, schnelle Atemtests, beispielsweise zur Messung von Laktatwerten von Sportlern.
  • Steeron/PLEV Technologies GmbH (Köln): Neuartiger Kurzstrecken-Scooter mit zwei lenkbaren Achsen lässt sich zusammenfalten und kann in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden.
  • Beerio (Münster): Für jede gekaufte Bio-Saftkur in Glasflaschen erfolgt eine Spende an die Organisation Blue Ocean, die sich für saubere Meere engagiert.

Quelle & weitere Informationen: www.duesseldorf.de

Aufruf zur Teilnahme – BioRiver Boost! 2018 – Erfolgskurs für innovative Unternehmen

Düsseldorf. Eine bahnbrechende Idee und fachliches Know-how sind noch keine Garantie für den Erfolgskurs eines Startup-Unternehmens. Der direkte Kontakt zu Entscheidern und möglichst kurze Wege zu den Marktführern zählen, um ein neues Produkt oder eine aufsehenerregende Technologie erfolgreich am Markt zu platzieren.

Genau hier setzt BioRiver Boost! an, der 2018 zum fünften Mal ausgerufene Innovationswettbewerb. Angesprochen sind junge Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences, die mit einer kreativen Idee den Markt erobern möchten.

„Der Wettbewerb bietet die große Chance, bereits in einem frühen Stadium vor Experten zu präsentieren“, erklärt Dr. Frauke Hangen, Geschäftsführerin von BioRiver e.V. in Düsseldorf. „Ausgewählte Teilnehmer stellen ihr Projekt einer hochkarätig besetzten Jury erfahrener Life-Science-Manager aus globalen Konzerne und Business Angeln vor. Das Feedback umfasst fachliche Ratschläge, die den Unternehmen wertvolle Impulse beispielsweise für die weitere Projektentwicklung oder die Vermarktung geben.“

In der diesjährigen Fachjury vertreten sind Repräsentanten von den global agierenden Life Science Konzernen Bayer, Henkel, Lonza, Janssen-Cilag, QIAGEN und UCB Pharma. Weitere Konzernvertreter, Investoren und erfolgreiche Gründer werden zur Präsentation der Finalisten am 17. 10. 2018 erwartet.

Die Einladung zur Bewerbung richtet sich insbesondere an Forscher und Startups im Biocluster Rheinland. Bewerbungen aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern sind möglich. Junge Life Science Unternehmen sollten hierbei maximal vor fünf Jahren gegründet haben und nicht über zehn Mitarbeiter beschäftigen. Zur Teilnahme eingeladen sind ebenfalls Leiter von wissenschaftlichen Projekten mit konkreter Gründungsabsicht.

Fortschritt fördern

„Gründungen aus der Biotechnologie und den Lebenswissenschaften realisieren hochinnovative Forschungsergebnisse, die drängende gesellschaftliche Herausforderungen im Bereich Gesundheit, Ernährung, Rohstoff und Energie lösen können.“ erklärt Dr. Berthold Boedeker, Chief Scientist, Bayer AG, Jury-Mitglied und Geschäftsführender Vorstand des BioRiver e.V.. „BioRiver-Life Science Rheinland e.V. ist ein Zusammenschluss von über 110 Mitgliedsorganisationen und bietet als Expertennetzwerk den Zugang zu führenden Spezialisten in Wissenschaft, Industrie und Wirtschaftsförderung. Mit dem Wettbewerb wollen wir die Fachbranche in der Region weiter stärken und den Markteinstieg vielversprechender Produkte und Verfahren fördern.“

So sieht der Ablauf aus. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2018. Die Jury wählt aus den eingereichten Ideen acht Projekte aus, die zur Präsentation vor der Fachjury und dem interessierten Publikum am 17. Oktober 2018 in Wuppertal eingeladen werden. Ermittelt werden drei Gewinner, die mit einer Auszeichnung geehrt werden. „Der Benefit für die Teilnehmer besteht darin, dass sie ihr Projekt im direkten Austausch mit globalen Playern diskutieren können. Hieraus ergeben sich erfahrungsgemäß konkrete Kooperationen oder auch Finanzierungen durch Sponsoren“, betont Dr. Hangen.

Dr. Oliver Bannach, Gewinner des BioRiver Boost! 2016, kann das nur bestätigen. Die Forscher seines Anfang 2018 gegründeten Unternehmen Attyloid GmbH haben eine Methode entwickelt, mit der winzige Proteinaggregate gemessen werden können und die zum Beispiel zur Frühdiagnostik neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer genutzt werden. „Ohne die Teilnahme am Boost wäre mein Unternehmen nicht so weit, wie es heute ist. Aus den Kontakten hat sich eine Kooperation mit einem Pharmaunternehmen entwickelt, das unser Verfahren in der präklinischen und klinischen Forschung einsetzten möchte. Die fachliche Kritik hat uns enorm weitergebracht. Wir haben Denkanstöße erhalten, wie wir unser Geschäftsmodell weiterentwickeln und wie wir unser Produkt am Markt breiter aufstellen können.“

Weitere Informationen zur Bewerbung unter Telefon 0211 / 316 06 10 oder unter www.bioriver.de

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Frauke Hangen
BioRiver – Life Science im Rheinland e.V., Merowingerplatz 1a, 40225 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211 316 0610
E-Mail: bioriver@bioriver.de

accelerate.nrw ist live

Startup-Gründer dabei unterstützen, ihre Idee in kürzester Zeit in ein marktreifes Produkt zu verwandeln – das machen sogenannte Acceleratoren. Sie bieten ein Förderprogramm mit Workshops, Mentoren, einem Arbeitsplatz, dem Zugang zu einem Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren sowie in einigen Fällen auch Startkapital.

Das Online-Portal accelerate.nrw des digihub Düsseldorf/Rheinland informiert erstmalig über alle Acceleratoren in NRW und erleichtert Gründern die Orientierung.

Startups finden den passenden Accelerator

Im Portal accelerate.nrw finden Gründer eine Übersicht über alle Förderprogramme in NRW. Die Nutzer können die Programme filtern und vergleichen. Außerdem bietet das Portal Interviews mit den Experten der Programme sowie deren Teilnehmern. So können sich Interessierte ein umfassendes Bild machen. Daneben gibt es eine Reihe Hintergrundwissen rund um die Themen Acceleratoren und Startups.

Gefördert wird das Portal von Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW), einer Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 20. Juni 2018 wurde es im Rahmen des Acceleratoren-Summits in Düsseldorf von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft und Digitalisierung NRW eröffnet.

Von Logistik bis Soziales – So unterschiedlich sind die Programme

Mehr als zwanzig Acceleratoren-Programme gibt es in NRW. Für Startups ist es nicht leicht, sich in dem umfassenden Angebot zurecht zu finden und das Programm auszumachen, das sie am besten fördern könnte. Die Hälfte der Programme ist thematisch offen für alle Gründungsideen. Bei den anderen Programmen die die Schwerpunkte bunt gemischt: Logistik, Medizin, Internet of Things, Energy, Games, Soziales – für fast jede Branche ist etwas dabei. Die meisten Programme richten sich an Startups, die ganz am Anfang stehen. Einige fördern auch ältere Jungunternehmen.

Auch in den Leistungen gibt es Unterschiede: Fast alle Programme bieten ihren Schützlingen ein Netzwerk, gefolgt von einem Arbeitsplatz, Mentorings und Workshops. Einen Demo-Day, bei dem die Statups am Ende der Förderzeit ihre Idee vor Investoren vorstellen können, bietet ungefähr die Hälfte der Programme. Nur wenige Acceleratoren verlangen Unternehmensanteile. Startkapital in der Höhe von bis zu 50.000 Euro bieten etwas weniger als 30 Prozent der Förderer.

Die durchschnittliche Länge der Acceleratoren-Programme liegt bei etwas mehr als fünf Monaten. Die meisten Programme haben es mit drei Monaten recht eilig, ein paar lassen sich bis zu einem Jahr Zeit. Andere Programme sind an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.

Quelle: www.digihub.de

Weitere Informationen: accelerate.nrw

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