Innovationspreis der BioRegionen 2018

JETZT BEWERBEN!

Mit dem Innovationspreis der BioRegionen werden innovative Patente aus der modernen Biotechnologie und LifeScience-Forschung ausgezeichnet. Wissenschaftler werden dabei unterstützt, ihre Ideen in marktfähige Produkte umzusetzen und eigene Unternehmen zu gründen.

Bewerben können sich Patentinhaber oder -anwärter aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Patente müssen die moderne Biotechnologie oder Medizintechnik mit Bezug zur Biotechnologie betreffen. Ein hohes Transfer- und Innovationspotential sollte die Erfindungen kennzeichnen.

Die Gewinner erwartet ein mit jeweils € 2.000 dotierter Preis, der im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage 2018 verliehen wird. Bei der Preisverleihung können die Sieger ihre Erfindung einem internationalen Fachpublikum und potentiellen Investoren vorstellen. Als Preisträger profitieren sie von der medialen Aufmerksamkeit und der Berichterstattung in den Fachmedien.

Mit dem Innovationspreis der BioRegionen Deutschlands wird der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gefördert und das öffentliche Interesse an biotechnologischer Forschung gestärkt.

Bewerbung

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an BIO.NRW oder BioRiver. Die Bewerbungsfrist endet am 18.02.2018.

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Die Bewerbungsmappe finden Sie hier:

www.innovationspreis-der-bioregionen.de

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Quelle & weitere Informationen unter:

www.innovationspreis-der-bioregionen.de

Gründerpreis NRW geht an IOX Lab

Digitale Prototypen für die Industrie

2015 gründete Robert Jänisch IOX Lab. Am Mittwoch wurde das Düsseldorfer Start-up mit dem Gründerpreis NRW ausgezeichnet. Von Florian Rinke

Es nervt: Egal ob beim Mineralwasser-Sprudler, dem Grill oder im Campingwagen – bei Gasflaschen weiß man nie genau, wie lange ihre Kapazität noch reicht. Also tüftelten sie bei Vodafone an einer Lösung. Das Ergebnis ist rot, sieht aus wie ein Blumentopf aus Kunststoff, ist aber eine Art digitale Waage. Sie erkennt das Gewicht der Flasche und übermittelt es über das Mobilfunknetz direkt an das System, so dass man immer weiß, wie viel Kohlensäure beispielsweise noch zur Verfügung steht.

„Das Beispiel zeigt gut, was das IOX Lab macht“, sagt Robert Jänisch, dessen Start-up den Prototypen gemeinsam mit Vodafone entwickelt hat: „Wir machen Ideen zu Innovationen.“ 2015 hat er das IOX Lab in Düsseldorf gegründet, das gestern mit dem Gründerpreis NRW ausgezeichnet wurde.

„Beschäftigungs- und Zukunftsperspektive“

Der Preis wird vom Wirtschaftsministerium und der landeseigenen Förderbank NRW.Bank an herausragende Gründer verliehen. In diesem Jahr hatten sich 153 Unternehmen beworben. Auf dem zweiten Platz landete das Dortmunder Unternehmen Green IT, das Kunden dabei hilft, ihre Informationstechnik emissionsfrei zu machen. Den dritten Platz belegte das Landhotel Kallbach aus Hürtgenwald in der Nähe von Aachen. NRW.Bank-Chef Eckhard Forst lobte die Preisträger: „Wir brauchen in NRW ein vielfältiges Gründungsgeschehen – das sorgt dafür, dass NRW dauerhaft zukunftsfähig bleibt.“

„Die Gründer geben vielen anderen in diesem Land eine Beschäftigungs- und Zukunftsperspektive“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Bevor Jänisch zum Gründer wurde, hat er für den IT-Dienstleister der Volksbanken in Münster gearbeitet. „Das war klassische IT. Da ging es darum, Prozesse zu automatisieren und für die Stabilität der Systeme zu sorgen“, erinnert er sich: „Der Umgang mit Technologie war nicht so kreativ und innovativ.“

Warum Prototypen wichtig sind

Nach einer Reise nach Neuseeland beschließt er: Ich will mehr. Er kündigt, ohne einen Plan, was danach kommt. Die ersten Schritte in der Gründerszene macht er mit dem Bruder seiner Freundin, mit dem er an einem elektrischen Skateboard-Antrieb tüftelte. „Damals habe ich gelernt, dass man mit Prototypen viel mehr erreichen kann, weil man dem Kunden bei der Präsentation etwas zeigen kann“, sagt Jänisch.

Die Lektion ist inzwischen zu einer Art Firmenmotto geworden, weshalb an der Wand des Büros im Düsseldorfer Hafen ein großes Transparent mit dem Schriftzug „Make things not slides“ hängt – zeige Dinge statt Powerpoint-Folien.

15 Mitarbeiter hat das Start-up inzwischen, vom Elektrotechniker bis zum Industriedesigner. Zu den Kunden zählen auch Dax-Konzerne, für die das Start-up in seinen Werkstätten mit Lötkolben und 3D-Druckern und Codezeilen Lösungen entwickelt.

Quelle: www.rp-online.de

,,Teste Deine Startup-Idee“ – Wirtschaftsförderung sucht Teilnehmer für neues Förderprogramm

Angehende Gründer aus der gesamten Region mit zündenden Ideen für ein Startup können sich bei der Wirtschaftsförderung melden, denn es heißt ab sofort ,,Teste Deine Startup-Idee!“

Jeder, der eine Idee für ein Startup hat, kann am Fortbildungsprogramm der Startup-Unit des Wirtschaftsförderungsamtes in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk Düsseldorf teilnehmen. Die drei Workshops zu den Themen Strukturierung der Idee, Zielgruppe und Marktforschung finden im November und Dezember statt. Dabei soll allen, die eine grobe Geschäftsidee haben, aber sich nicht sicher sind, wie und ob man darauf ein erfolgreiches Startup aufbauen kann, das notwendige Know-how vermittelt werden, um durchzustarten. Geleitet werden die Seminare von Mak3IT, einem sehr erfolgreichen Beraterteam, das Gründer unter anderem mit dem Innovation Kickbox-Programm erfolgreich Wissen zu mehr unternehmerischem Handeln vermittelt.

Der erste Workshop findet am 22. November 2017 im STARTPLATZ statt. Dabei werden erste Grundkenntnisse zur Strukturierung der eigenen Idee vermittelt. Am 6. Dezember findet im Factory Campus der zweite Workshop statt, bei dem es um die Definition der Zielgruppe geht. Der letzte Workshop am 13. Dezember fokussiert sich inhaltlich auf Auswahl und Anwendung von Marktforschungsmethoden und dem Zuschnitt der eigenen Idee auf die gewünschte Zielgruppe sowie ein Pitchcoaching.

Die Workshops kosten jeweils 29 Euro Teilnahmegebühr beziehungsweise für Teilnehmer aus Unternehmen 149 Euro pro Ticket.

Weitere Informationen und die Anmeldelinks zu den Workshops gibt es unter www.startup-city.de/tdsi

Quelle: www.duesseldorf.de

Evonik beteiligt sich an NUMAFERM

  • NUMAFERM macht Produktion von Peptiden effizienter
  • Investition stärkt die Wachstumskerne Health & Care und Specialty Additives von Evonik
  • Neue technische Anwendungen werden erstmals realistisch

Evonik hat sich über seine Venture-Capital-Einheit an dem Start-up NUMAFERM beteiligt und hält nun einen Minderheitenanteil an dem Spin-off der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Die Investition erfolgte im Rahmen einer Seed-Finanzierung, an der sich außerdem der High-Tech Gründerfonds, die Business Angel und Qiagen-Mitgründer Detlev Riesner und Jürgen Schumacher sowie der European Investment Fund beteiligt haben. Das Volumen der gesamten Finanzierungsrunde liegt im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. „Peptide und ihre Anwendungen sind hoch interessant für unsere Wachstumskerne Health & Care und Specialty Additives. Außerdem verfügt Evonik über eine hohe Kompetenz in der Biotechnologie. Deshalb passt NUMAFERM strategisch hervorragend zu uns“, sagt Bernhard Mohr, Leiter Venture Capital bei Evonik.

Peptide kommen derzeit vor allem als pharmazeutische oder kosmetische Wirkstoffe zum Einsatz.  Neben ihrer Rolle als aktive pharmazeutische Inhaltsstoffe stellen Peptide und Proteine ​​im Allgemeinen eine kommerziell interessante Klasse von Molekülen dar, die in verschiedenen medizinischen, kosmetischen und ernährungsphysiologischen Anwendungen eingesetzt werden. Die entsprechenden Märkte stehen im Fokus des Wachstumskerns Health & Care von Evonik. Besonders hervorzuheben sind Anwendungen wie Inhaltsstoffe von Zellkulturmedien und Nahrungsergänzungsmitteln oder  medizinische Nährstoffe. Die industrielle Anwendung von Peptiden adressiert Evonik im Wachstumskern Specialty Additives.

Die  Produktion von Peptiden, die meist mittels chemischer Synthese hergestellt werden, ist teuer. Gründe dafür sind die erforderlichen hohen Rohstoffmengen, die aufwändigen Prozessschritte und die meist geringen Ausbeuten. NUMAFERM hat nun eine eine Technologieplattform entwickelt,  mit der Peptide planbar, in hoher Ausbeute und zu geringeren Kosten biotechnologisch produziert werden können. Die Technologie kann für die allermeisten Peptide genutzt werden und die Produktion im industriellen Maßstab ermöglichen. Damit können  auch neue technische Anwendungen von Peptiden erstmals realistisch werden.

„Die Technologie kann für die allermeisten Peptide genutzt werden und die Produktion im industriellen Maßstab ermöglichen. Damit werden  auch neue technische Anwendungen von Peptiden erstmals realistisch. Mit dem HTGF III- Fondsinvestor EVONIK hat die NUMAFERM nun einen starken Partner an der Seite, um hier gezielt in die Umsetzung zu gehen “  sagt Dr. Philipp Rittershaus, Investment Manager beim HTGF.

NUMAFERM will mit dem frischen Kapital zunächst die Technologieentwicklung vorantreiben und erste Produkte zur Marktreife bringen. „Mit Evonik haben wir einen strategischen Investor gewonnen, der über umfangreiche Erfahrung im Aufbau innovativer Technologien und in der Erschließung neuer Märkte verfügt“, sagt Christian Schwarz, Mitgründer und Geschäftsführer von NUMAFERM.

Schwarz hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Technologie von NUMAFERM in seiner Promotion an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gelegt. Das Unternehmen wurde dann Anfang 2017 als Spin-off des Instituts für Biochemie gegründet. Zuvor wurde das Projekt unter anderem durch einen EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Quelle: www.high-tech-gruenderfonds.de

Pressekontakt:
NUMAFERM GmbH
Philipp Bürling
Merowingerplatz 1a
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 97532901
info@numaferm.com
www.numaferm.com

Jetzt bewerben! „Ignition“ Förderprogramm für Startups geht in die 2. Runde

Gründerteams, die nicht älter als ein Jahr sind, können sich für die zweite Runde des dreimonatigen Acceleratorprogramms Ignition bewerben. Das Ignition ist ein Förderprogramm für Startups, Hochschul- und Companyteams, initiiert und realisiert vom digihub Düsseldorf/Rheinland.

Gründerteams, die nicht älter als ein Jahr sind, können sich für die zweite Runde des dreimonatigen Acceleratorprogramms Ignition bewerben. Ignition ist ein Förderprogramm für Startups, Hochschul- und Companyteams, initiiert und realisiert vom digihub Düsseldorf/Rheinland.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Runde, die am 9. Oktober startet, ist der 3. September 2017. Der Pitch vor der Expertenjury folgt am 18. September.

Für die laufende Runde, die im Juli Premiere hatte, ist gegenwärtig Halbzeit. Mehr als 40 Gründerteams hatten sich zuvor für das Programm beworben. Eine Expertenjury wählte davon 5 Teams für die Förderung aus. Ein weiteres Team gewann ein Ticket für Ignition im Pen & Paper Hackathon während der Veranstaltung Düsseldorf 2020 – Creating a Smart City. Die Ideen der Bewerber waren vielfältig: von einem Fitnesstracker für Pferde über Revolutionierung der City-Logistik bis zur Big Data Analyse des Stromnetzes.

Die Teams werden bis Oktober weiter am Aufbau und der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle arbeiten – unterstützt und begleitet durch erfahrende „Buddies“, unter anderem aus der Wirtschaftsförderung. Das Ignition Programm beinhaltet sowohl einen Arbeitsplatz in einem Coworking Space in der Region Düsseldorf als auch maßgeschneiderte Workshops und die Erstellung eines ersten Prototyps. Der digihub unterstützt die Teams außerdem durch PR, den Zugang zu exklusiven Veranstaltung sowie Vernetzung mit Investoren und Business Angels. Ein Gründerteam konnte bereits erste Kontakte zu interessierten Investoren knüpfen und Gespräche über eine Weiterfinanzierung führen.

Die Startup-Unit bei der Wirtschaftsförderung Düsseldorf unterstützt das Ignition Programm: Die Bewerber für das Stipendium haben die Möglichkeit, bereits im Vorfeld des Pitches ihre Ideen zu prüfen und mit dem Angebot „Teste deine Startup-Idee“ auf Schwachstellen zu überprüfen.

Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit des Standortes Düsseldorf zu fördern, die Startup-Kultur in Düsseldorf weiter zu entwickeln, innovative Startups zu unterstützen, das Netzwerk von und für Startups auszubauen und sie mit Mentoren und Geldgebern zusammenzubringen.

Der digihub Düsseldorf/Rheinland

Der von der Wirtschaftsförderung federführend ins Leben gerufene und mit Mitteln des Landes NRW geförderte digihub Düsseldorf/Rheinland ist Ansprechpartner für Mittelstand, Startups, Hochschulen und Konzerne zur Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen.

Der digihub hat seit seiner Gründung bereits eine Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen durchgeführt, u.a. Pen & Paper Hackathons zu den Themen „Big Data“ und „Smart City“, eine digitale Unkonferenz sowie eine Ausstellungstag für Startups aus der Region, den „New Year Demo Day“.

Weitere Informationen & Bewerbung unter: https://www.digihub.de/ignition

Quelle: www.duesseldorf.de

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