Ergebnisse im Leitmarkt NeueWerkstoffe.NRW

In der ersten Einreichrunde des zweiten Wettbewerbsaufrufs im Leitmarkt NeueWerkstoffe.NRW konnten 18 Wettbewerbsbeiträge registriert werden. Diese Vielzahl an neuen und innovativen Projektideen zeigt, mit welchem Interesse der Leitmarkt Neue Werkstoffe in Nordrhein-Westfalen verbunden ist.

Die Evaluierung und die Begutachtung aller eingegangenen Wettbewerbsbeiträge konnte nun abgeschlossen werden. Im Rahmen der Gutachtersitzung im Dezember 2017 beeindruckten 10 Wettbewerbsbeiträge besonders und wurden von den Gutachterinnen und Gutachtern zur Förderung vorgeschlagen. Alle Teilnehmenden sind schriftlich informiert worden und die Gewinnerinnen und Gewinner sind zur Antragstellung aufgefordert.

Insgesamt 10 Verbundvorhaben mit Gesamtausgaben von über 14 Mio. € wurden zur Förderung vorgeschlagen. Die Fördersumme beläuft sich dabei auf 10,5 Mio. € mit 7 Mio. € EFRE- Mitteln und ungefähr 3,5 Mio. € Kofinanzierung.

Zur Förderung empfohlene Beiträge der ersten Einreichrunde des zweiten Wettbewerbsaufrufs im Leitmarkt NeueWerkstoffe.NRW:

  • HybridSMC – Entwicklung einer ganzheitlichen Methodik zur Nutzung innovativer Hybridwerkstoffe für die kosteneffiziente Serienfertigung funktionsintegrierter Composite-Leichtbauteile auf Basis von Sheet Moulding Compounds (SMC) und duroplastischen Spritzgießmassen
  • ABGEL – Entwicklung eines neuen Abstandhalters zur Verminderung von Nebenwirkungen bei der Strahlentherapie von Prostatakarzinomen
  • Hybrid-Roll – Neuartige hybride Hochleistungswalze zur Substitution hartverchromter Schichten
  • LaMeta – Laserfunktionalisierung von Nano-/Mikrosuspensionen zur Metallisierung von schwer benetzbaren keramischen und metallischen Oberflächen zum spannungsreduzierten Fügen von Hybrid-Werkstoffen
  • AddSteel – Entwicklung neuer funktionsangepasster Stahlwerkstoffe für die Additive Fertigung
  • HyTraM – Entwicklung eines hochfesten und temperaturwechselbeständigen Hybridwerkstoffverbunds aus transparenten Materialien für innovative Funktions- und Designbauteile
  • AKTiV – Mit Aluminium, Kunststoff und Tapes zum innovativen Verbund – Ein neuartiger Aluminium-FVK-Werkstoffverbund für den Karosserieleichtbau
  • Detox NH³ – Dekontamination von produktionsbedingten Ammoniakbelastungen mit Hilfe von funktionellen Adsorbertextilien
  • EOCENE – Effiziente OrganisChe Halbleitermaterialien für ENergieautarke Elektronik
  • C³ – ColdCureComposites – Strahlenhärtende Matrixwerkstoffe zur energieeffizienten Herstellung von FVK-Leichtbaustrukturen

Quelle & weitere Informationen unter: www.leitmarktagentur.nrw

Was Mittelständler von Start-ups wollen

Über 70 Prozent der Mittelständler können sich Kooperationen mit Start-ups vorstellen – aber nur 38 Prozent setzen diese auch um. Was erwarten die Mittelständler von Start-ups? Wie kann die Zusammenarbeit funktionieren? Das zeigt die Studie „Mittelstand meets Start-ups 2018“, die vom RKW Kompetenzzentrum in Berlin vorgestellt wurde.

Fast 65 Prozent der befragten Mittelständler wollen mit der Zusammenarbeit neue Technologien erschließen, 61 Prozent Produktinnovationen entwickeln und 55 Prozent den Einstieg in neue Märkte erreichen. Die Anbahnung für eine solche Partnerschaft entsteht überwiegend über Empfehlungen (60 Prozent).

Für Start-ups heißt es also: Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Bei der Auswahl ihres Kooperationspartners legen die Mittelständler neben einer persönlichen Beziehung zum Gründerteam (51 Prozent) auch Wert auf einen Firmensitz in Deutschland (35 Prozent). Als weiteres Auswahlkriterien wurde von rund einem Viertel der Befragten genannt, dass die Start-ups mindestens einen externen Geldgeber mit an Bord haben sollten. Langjährige Branchenerfahrung, räumliche Nähe und das Alter der Gründerinnen und Gründer spielen hingegen eine untergeordnete Rolle bei der Auswahl. Für die Studie „Mittelstand meets Start-ups 2018“ wurden 250 kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau, Information und Kommunikation sowie Chemie und Pharma im März 2018 telefonisch befragt.

Quelle & weitere Informationen unter www.exist.de & www.rkw-kompetenzzentrum.de

„Start me up!“ 2018: Numaferm gewinnt Gründerwettbewerb von BILANZ

Biotechnologie Start-up erhält für ersten kostengünstigen Bioprozess zur Herstellung von Peptiden den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis

Am Donnerstag, 7. Juni 2018, zeichnete das Wirtschaftsmagazin BILANZ den Sieger des diesjährigen Gründerwettbewerbs „Start me up!“ aus: Das junge Düsseldorfer Biotechnologieunternehmen Numaferm überzeugte die Jury mit der Entwicklung eines kosteneffizienten Bioprozesses zur Herstellung von Peptiden. Peptide sind Eiweißmoleküle, die bei der Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen und Kosmetika zum Einsatz kommen.

Das Team um die Gründer Philipp Bürling und Dr. Christian Schwarz setzte sich mit ihrer „Peptidschmiede“ gegen neun Wettbewerber aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen durch und erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis, professionelles Business Coaching und Zugang zu einem breiten Geschäftsnetzwerk. BILANZ begleitet Numaferm ein Jahr lang redaktionell und berichtet über alle Entwicklungsschritte. Insgesamt 292 Start-ups waren dem Aufruf des Gründerwettbewerbs „Start me up!“ gefolgt und hatten sich um die renommierte Auszeichnung und begehrte Anschubfinanzierung beworben.

Der Vorsitzende der Jury, Multi-Gründer und Silicon-Valley-Investor Andreas von Bechtolsheim, begründete die Entscheidung mit den Worten: „Aus der Perspektive eines Venture Kapitalisten geht es um drei Dinge: Erstens das Team, zweitens die Technologien und drittens der mögliche Markterfolg. Alle Faktoren sind wichtig, aber der wichtigste ist der potentielle Markterfolg. Numaferm kann mit ihren ‚Biomed Peptides‘ die Pipeline von über 600 Medikamenten beschleunigen. Die ‚Biopeptides‘ sind nicht nur kostengünstiger als die bisherigen Methoden, sondern auch viel umweltfreundlicher. Ich hoffe, dass die Firma damit einen großen Erfolg erzielen kann.“

Im Jahr 2017 wurde Numaferm als Ausgliederung des Instituts für Biochemie der Heinrich-Heine-Universiät in Düsseldorf gegründet. Das junge Biotechnologieunternehmen hat einen Prozess entwickelt, durch den Peptide mithilfe von Bakterien als „Biofabriken“ hergestellt werden können. In diesem Bioreaktor kommt der Mikroorganismus E. Coli zum Einsatz, der einfache Nährstoffe in Peptide umwandelt. Dieses Herstellungsverfahren reduziert die Herstellungskosten von Peptiden um ein Vielfaches, ermöglicht die beschleunigte Markteinführung von mehr als 600 Medikamenten und eröffnet darüber hinaus zahlreiche neue Einsatzbereiche.

BILANZ-Chefredakteur Klaus Boldt: „Numaferm ist eine echte Innovation gelungen ist: Als erstes Unternehmen hat es einen kostengünstigen Herstellungsprozess für Biomoleküle entwickelt und daraus ein Geschäftsmodell entwickelt – dies bietet herausragendes Marktpotential und viele neue Anwendungsbereiche in Pharmazie, Medizin und Technik.“

Die Top 10-Finalisten Apium Additive Technologies GmbH, Breeze Technologies UG, BRI.Tech GmbH, covexo GmbH, inveox GmbH, IPT – Insight Perspective Technologies GmbH, Nect GmbH, Numaferm GmbH, Picum MT GmbH und Volabo GmbH hatten bei zweiminütigen Live-Präsentationen die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee einem hochkarätigen Publikum vorzustellen.

Die Jury 

  • Andreas von Bechtolsheim, Multigründer und Großinvestor (Vorsitz)
  • Klaus Boldt, Chefredakteur BILANZ
  • Karlheinz Brandenburg, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medienforschung
  • Eric Bussert, Vorstand Vertrieb und Marketing der HanseMerkur Versicherungsgruppe
  • Sabine Eckhardt, Vorstand Vertrieb und Marketing ProSiebenSat.1 Media SE
  • Deepak Krishnamurthy, Chief Strategy Officer und Executive Vice President der SAP AG
  • Thorsten Lubinski, Geschäftsführer von Diamontech, dem „Start me up!“-Sieger 2017
  • Carsten Maschmeyer, Unternehmer, Finanzinvestor und Berater
  • Sven Schmidt-Rohr, Mitgründer von Artiminds, dem „Start me up!“-Sieger 2016
  • Helmut Schönenberger, Geschäftsführer der Unternehmertum GmbH an der TU München
  • Christian Sewig, Vorstandsvorsitzender des Dax-Konzerns Deutsche Bank

Start me up! Gründerwettbewerb

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutschen Bank AG, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, der Daimler AG, der Maschmeyer Group und der ProSiebenSat.1 Media SE hat BILANZ 2015 mit dem Gründerwettbewerb „Start me up!“ eine Initiative für innovatives Unternehmertum ins Leben gerufen, um Jungunternehmer und Start-ups mit vielversprechenden Geschäftsideen aus allen Wirtschaftsbereichen zu fördern. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Gruppen und Gesellschaften in Deutschland, die kurz vor einer Gründung stehen oder deren Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist. In der ersten Runde 2015/16 überzeugte das Siegerteam von ArtiMinds Robotics mit „ArtiMinds Robot Programming Suite“ die Jury: Die Software generiert Programmcodes für eine intuitive und teilautomatische Ausführung komplexer Roboteraufgaben. Im Jahr 2017 wurde das Team von DiaMonTech ausgezeichnet, das ein innovatives und schmerzfreies Verfahren zur nicht-invasiven Blutzuckermessung bei Diabetes-Patienten entwickelte.

Quellen & weitere Informationen unter: www.axelspringer.de & www.welt.de

50 eingegangene Skizzen im Leitmarkt EnergieUmweltwirtschaft.NRW

Innerhalb der 2. Einreichungsrunde des 2. Wettbewerbsaufrufes im Leitmarkt EnergieUmweltwirtschaft.NRW, die am 17.05.2018 endete, wurden insgesamt 50 Skizzenbewerbungen von 147 Partnern eingereicht. Die Skizzen werden nun ausführlich durch die LeitmarktAgentur.NRW und das für den Leitmarkt EnergieUmweltwirtschaft.NRW zuständige Gutachtergremium geprüft. Nach der Entscheidung des Gutachtergremiums erhalten alle Bewerber voraussichtlich Ende Oktober 2018 eine schriftliche Rückmeldung zu den Auswahlergebnissen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.leitmarktagentur.nrw

Leitmarkt CreateMedia.NRW: 46 eingegangene Skizzen!

Innerhalb der 2. Einreichungsrunde des 2. Wettbewerbsaufrufes im Leitmarkt CreateMedia.NRW wurden insgesamt 46 Skizzenbewerbungen von 111 Partnern eingereicht. Die Einreichungen stammen aus allen vier Themenbereichen des Leitmarktes CreateMedia.NRW. Die Skizzen werden nun ausführlich durch die Leitmarktagentur.NRW und das für den Leitmarkt CreateMedia.NRW zuständige Gutachtergremium geprüft. Nach der Entscheidung der Jury erhalten alle Bewerber voraussichtlich Ende Juli 2018 eine schriftliche Rückmeldung zu den Auswahlergebnissen

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