„Start me up!“ 2018: Numaferm gewinnt Gründerwettbewerb von BILANZ

Biotechnologie Start-up erhält für ersten kostengünstigen Bioprozess zur Herstellung von Peptiden den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis

Am Donnerstag, 7. Juni 2018, zeichnete das Wirtschaftsmagazin BILANZ den Sieger des diesjährigen Gründerwettbewerbs „Start me up!“ aus: Das junge Düsseldorfer Biotechnologieunternehmen Numaferm überzeugte die Jury mit der Entwicklung eines kosteneffizienten Bioprozesses zur Herstellung von Peptiden. Peptide sind Eiweißmoleküle, die bei der Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen und Kosmetika zum Einsatz kommen.

Das Team um die Gründer Philipp Bürling und Dr. Christian Schwarz setzte sich mit ihrer „Peptidschmiede“ gegen neun Wettbewerber aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen durch und erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis, professionelles Business Coaching und Zugang zu einem breiten Geschäftsnetzwerk. BILANZ begleitet Numaferm ein Jahr lang redaktionell und berichtet über alle Entwicklungsschritte. Insgesamt 292 Start-ups waren dem Aufruf des Gründerwettbewerbs „Start me up!“ gefolgt und hatten sich um die renommierte Auszeichnung und begehrte Anschubfinanzierung beworben.

Der Vorsitzende der Jury, Multi-Gründer und Silicon-Valley-Investor Andreas von Bechtolsheim, begründete die Entscheidung mit den Worten: „Aus der Perspektive eines Venture Kapitalisten geht es um drei Dinge: Erstens das Team, zweitens die Technologien und drittens der mögliche Markterfolg. Alle Faktoren sind wichtig, aber der wichtigste ist der potentielle Markterfolg. Numaferm kann mit ihren ‚Biomed Peptides‘ die Pipeline von über 600 Medikamenten beschleunigen. Die ‚Biopeptides‘ sind nicht nur kostengünstiger als die bisherigen Methoden, sondern auch viel umweltfreundlicher. Ich hoffe, dass die Firma damit einen großen Erfolg erzielen kann.“

Im Jahr 2017 wurde Numaferm als Ausgliederung des Instituts für Biochemie der Heinrich-Heine-Universiät in Düsseldorf gegründet. Das junge Biotechnologieunternehmen hat einen Prozess entwickelt, durch den Peptide mithilfe von Bakterien als „Biofabriken“ hergestellt werden können. In diesem Bioreaktor kommt der Mikroorganismus E. Coli zum Einsatz, der einfache Nährstoffe in Peptide umwandelt. Dieses Herstellungsverfahren reduziert die Herstellungskosten von Peptiden um ein Vielfaches, ermöglicht die beschleunigte Markteinführung von mehr als 600 Medikamenten und eröffnet darüber hinaus zahlreiche neue Einsatzbereiche.

BILANZ-Chefredakteur Klaus Boldt: „Numaferm ist eine echte Innovation gelungen ist: Als erstes Unternehmen hat es einen kostengünstigen Herstellungsprozess für Biomoleküle entwickelt und daraus ein Geschäftsmodell entwickelt – dies bietet herausragendes Marktpotential und viele neue Anwendungsbereiche in Pharmazie, Medizin und Technik.“

Die Top 10-Finalisten Apium Additive Technologies GmbH, Breeze Technologies UG, BRI.Tech GmbH, covexo GmbH, inveox GmbH, IPT – Insight Perspective Technologies GmbH, Nect GmbH, Numaferm GmbH, Picum MT GmbH und Volabo GmbH hatten bei zweiminütigen Live-Präsentationen die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee einem hochkarätigen Publikum vorzustellen.

Die Jury 

  • Andreas von Bechtolsheim, Multigründer und Großinvestor (Vorsitz)
  • Klaus Boldt, Chefredakteur BILANZ
  • Karlheinz Brandenburg, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medienforschung
  • Eric Bussert, Vorstand Vertrieb und Marketing der HanseMerkur Versicherungsgruppe
  • Sabine Eckhardt, Vorstand Vertrieb und Marketing ProSiebenSat.1 Media SE
  • Deepak Krishnamurthy, Chief Strategy Officer und Executive Vice President der SAP AG
  • Thorsten Lubinski, Geschäftsführer von Diamontech, dem „Start me up!“-Sieger 2017
  • Carsten Maschmeyer, Unternehmer, Finanzinvestor und Berater
  • Sven Schmidt-Rohr, Mitgründer von Artiminds, dem „Start me up!“-Sieger 2016
  • Helmut Schönenberger, Geschäftsführer der Unternehmertum GmbH an der TU München
  • Christian Sewig, Vorstandsvorsitzender des Dax-Konzerns Deutsche Bank

Start me up! Gründerwettbewerb

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutschen Bank AG, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, der Daimler AG, der Maschmeyer Group und der ProSiebenSat.1 Media SE hat BILANZ 2015 mit dem Gründerwettbewerb „Start me up!“ eine Initiative für innovatives Unternehmertum ins Leben gerufen, um Jungunternehmer und Start-ups mit vielversprechenden Geschäftsideen aus allen Wirtschaftsbereichen zu fördern. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Gruppen und Gesellschaften in Deutschland, die kurz vor einer Gründung stehen oder deren Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist. In der ersten Runde 2015/16 überzeugte das Siegerteam von ArtiMinds Robotics mit „ArtiMinds Robot Programming Suite“ die Jury: Die Software generiert Programmcodes für eine intuitive und teilautomatische Ausführung komplexer Roboteraufgaben. Im Jahr 2017 wurde das Team von DiaMonTech ausgezeichnet, das ein innovatives und schmerzfreies Verfahren zur nicht-invasiven Blutzuckermessung bei Diabetes-Patienten entwickelte.

Quellen & weitere Informationen unter: www.axelspringer.de & www.welt.de

Kickoff-Symposium von Cherrykukess

Cherrykukess, das Gründungsvorhaben von Dr. Knud Esser, M. Sc. Andrea Kulik und Judith Steimel entwickelt mittels des patentierten Testverfahrens FIRST-HITTM neue Therapieansätze für die Behandlung des Triple-negativen Brustkrebs (TNBC) und des Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC).

Es ist das erste Ausgründungsvorhaben der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe unter der Mentorenschaft von Klinikdirektorin Prof. Dr. Tanja Fehm erhält dazu für 24 Monate den EXIST-Forschungstransfer I in Höhe von 640.000€.

Trotz neuer Entwicklungen in der Tumortherapie basiert die aktuelle Behandlung von Tumorerkrankungen zu einem großen Teil auf unspezifischen zytotoxischen Wirkstoffen, die ein breites Spektrum an Nebenwirkungen aufweisen und häufig nicht zum Erfolg führen. Mittlerweile finden zwar erste zielgerichtete Onkologika therapeutische Anwendung; aufgrund ihrer Fixierung auf eine sehr begrenzte Anzahl bekannter Zielmoleküle bestimmter Tumore sind diese aber nur für wenige Patienten, welche an diesem speziellen Tumorsubtyp erkrankt sind, im Rahmen einer personalisierten Medizin anwendbar.

Darüber hinaus kommt es hierbei häufig zu Resistenzentwicklungen des Krebses. Es besteht somit ein hoher Bedarf an neuen Therapieansätzen und Wirkstoffen. Dies gilt insbesondere für Tumore mit einer hohen medizinischen Relevanz wie TNBC und dem NSCLC, deren aktuelle Behandlungen nur in seltenen Fällen zur Heilung der Krankheit führen.

Diesem Mangel an innovativen Therapeutika möchte das Team von Cherrykukess entgegenwirken. Hierbei fokussieren sich die Gründer auf die pharmakologische Adressierung in Tumoren epigenetisch fehlregulierter Differenzierungsprozesse. Das stellt einen innovativen Therapieansatz für diese Krebserkrankungen dar. Mittels des zellbasierten, phänotypischen und hochdurchsatzfähigen Testsystems FIRST-HIT™ sind die Gründer in der Lage, neuartige epigenetische Wirkstoffe zu entwickeln, wobei unbekannte zelluläre Zielstrukturen implementiert werden und eine an die vollständige Tumorpathophysiologie angepasste breite und effiziente Wirkstofffindung durchgeführt wird. So verschafft FIRST-HIT™ Cherrykukess einen signifikanten technologischen und zeitlichen Vorsprung gegenüber industrieüblichen, target-orientierten Testverfahren.

Davon konnten sich auch die Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, die der Einladung zum Kickoff-Symposium von Cherrykukess am 27.04.18 in das Life Science Center Düsseldorf folgten, überzeugen. Als Gastredner referierten u. a. Prof. Dr. Tanja Fehm, Mentorin des Projektes und Direktorin der Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf, Prof. Ruth Brack-Werner, stellvertretende Leiterin des Instituts für Virologie des Helmholtz Zentrum München, Prof. Ellen Fritsche vom IUF – Leibniz-Institut für Umweltmedizinische Forschung und Prof. Klaus Pfeffer vom Graduiertenkolleg 2158 der Heinrich-Heine-Universität.

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

Wertvolle Quelle: Gewinnung von Nierenzellen aus Fruchtwasser bei Geburten per Kaiserschnitt

Fruchtwasser ist eine wertvolle Ressource zur Gewinnung von Stammzellen. Stammzellforscher Prof. Dr. James Adjaye und Team, Institut für Stammzellforschung und Regenerative Medizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sowie weitere Forschergruppen konnten bereits zeigen, dass Fruchtwasser mesenchymale Stammzellen mit großem Differenzierungs- und regenerativen Potenzial enthält. Jetzt gelang es, den bislang ungeklärten Ursprung der Fruchtwasser-Stammzellen zu klären. Eine gemeinschaftliche Studie des Instituts für Stammzellforschung, der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Düsseldorf (Prof. Dr. Tanja Fehm) und dem Institute for Women’s Health, Maternal and Fetal Medicine Department (Dr. Pascale V. Guillot), University College London, die in der Zeitschrift Stem Cell Research and Therapy publiziert wurde, zeigt zum ersten Mal, dass humanes Fruchtwasser mesenchymale Stammzellen enthält, die der Niere entstammen. Über den Urin des Fötus gelangen die Nierenstammzellen in das Fruchtwasser.

Fruchtwasser kann problemlos bei Geburten per Kaiserschnitt ohne jedes Risiko für Mutter und Kind gewonnen werden. Die Anzahl der darin enthaltenen Stammzellen nimmt mit fortschreitender Schwangerschaft zu, was bedeutet, dass Fruchtwasser direkt bei der Geburt die meisten dieser Zellen enthält. Zu dieser Zeit ist das Volumen des den Fötus umgebenden Fruchtwassers am größten. Die Fruchtwasser-Stammzellen selbst sind immun-privilegiert und nicht karzinogen. Viele potentielle klinische Anwendungen für Stammzellen, zum Beispiel Zelltransplantations-Therapien zur Behandlung von Knochendefekten, ischämischem Schlaganfällen, Blasenfehlfunktion sowie Lungenerkrankungen wurden in der Literatur bereits beschrieben.

Die Hauptautoren der Veröffentlichung in dem Fachjournal Stem Cell Research & Therapy, Md Shaifur Rahman und Lucas-Sebastian Spitzhorn, berichten, dass die Nieren-Eigenschaften der Fruchtwasser-Stammzellen von großem Interesse für die Erforschung der Entwicklung der Nieren sowie von Nierenerkrankungen sind. Diese Nierenstammzellen könnten ebenso Ausgangsmaterial für Nephrotoxizitäts-Studien und für Medikamententests werden.

Der Seniorautor des Beitrags, Prof. Adjaye sagt, dass die direkte Erzeugung von 3D-Nieren-Organoiden aus diesen Zellen ohne den Umweg über induzierte pluripotente Stammzellen wertvolle Einblicke in die Nierenentwicklung geben könnte. Er resümiert: „Unsere anhaltende Forschung an renalen Zellen, die direkt aus dem Urin isoliert werden, kombiniert mit Molekularbiologie und bioinformatischen Analysen der in diesen Zellen exprimierten Gene machte es uns möglich, die Niere als Ursprung dieser Zellen zu identifizieren. Zur Zeit sind etablierte Nieren-Therapien wie Dialyse und Nierentransplantation durch das Fehlen passender Spenderorgane und durch hohe Kosten limitiert. Im Hinblick darauf sollte Fruchtwasser den gleichen Stellenwert wie Nabelschnurblut bekommen, als wertvolle Ressource für fötale Stammzellen mit regenerativen Potenzial und möglichem Nutzen in Therapien.“

Publikation: Rahman MS, Spitzhorn LS, Wruck W, Hagenbeck C, Balan P, Graffmann N, Bohndorf M, Ncube A, Guillot PV, Fehm T, Adjaye J. The presence of human mesenchymal stem cells of renal origin in amniotic fluid increases with gestational time. Stem Cell Res Ther. 2018 Apr 25;9(1):113. doi: 10.1186/s13287-018-0864-7. PubMed PMID: 29695308.

Kontakt: Prof. Dr. James Adjaye, Institut für Stammzellforschung und Regenerative Medizin, 49 (0) 211 81-08191, James.Adjaye(at)med.uni-duesseldorf.de

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

UKD-Radiologe PD Dr. Lars Schimmöller erhält Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis

Ehrenvolle Auszeichnung für einen Mediziner des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD). PD Dr. Lars Schimmöller erhielt am 11. Mai den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis für seine wissenschaftliche Arbeit „Validierung der multiparametrischen Prostata-MRT mittels gezielter MRT-Biopsie“. Der Radiologe ist Oberarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Düsseldorfer Uniklinik.

PD Dr. Lars Schimmöller erhielt am 11. Mai den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis. Foto: UKD

Aus der Begründung der Jury zur Verleihung:  „In seiner Arbeit hat er herausragende wissenschaftliche Ergebnisse zur bildgebenden und interventionellen Diagnostik des Prostata-Karzinoms veröffentlicht. Hauptverantwortliche Publikationen, unter anderem im European Journal of Urology (Impact Factor 13,938) spiegeln die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit sowie die Aktualität des Themas wider. Besonders hervorzuheben ist der direkte klinische Bezug der von Herrn Schimmöller publizierten Daten. So gelang es ihm, nicht nur zu einer substanziellen Verbesserung der Diagnostik des Prostatakarzinoms beizutragen, sondern grundlegend die Radiologie in der Prostatabildgebung zu stärken und gegenüber der Urologie als essenziellen klinischen Kooperationspartner zu positionieren.“

Zum Gedenken an ihren Namensgeber vergibt die Deutsche Röntgengesellschaft seit 1979 jährlich den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis. Der Preis wird für „eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die dem Fortschritt der Radiologie dient“ (aus den Statuten), verliehen. Eingeschlossen sind die Arbeitsgebiete Radiologische Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenphysik, -biologie und -technik. Der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde am 11. Mai 2018 um 11.00 Uhr im Rahmen der Röntgen-Vorlesung des 99. Deutschen Röntgenkongresses in Leipzig verliehen.

PD Dr. Hug Aubin und Dr. Jan-Philipp Minol wurden ausgezeichnet

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) verlieh auf ihrer Jahrestagung 2018 in Leipzig gleich zwei wissenschaftliche Preise an Chirurgen der Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Derra-Preis wurde PD Dr. Hug Aubin (l.), den Gefäßchirurgischen Forschungspreis erhielt Dr. Jan-Philipp Minol (re). Foto: UKD

Den nach dem deutschen Herzchirurgen und in Düsseldorf lange Zeit tätigen, legendären Ernst Derra benannte Ernst-Derra-Preis wurde PD Dr. Hug Aubin verliehen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Den Gefäßchirurgischen Forschungspreis der Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, dotiert mit 5.000 Euro, vergab die Fachgesellschaft an Dr. Jan-Philipp Minol.

Die ausgezeichnete Arbeit von PD Dr. Hug Aubins mit dem Titel „Native Tissue-derived ECM Scaffolds for Cardiovascular Applications in Regenerative Medicine“ ist eine kumulative Habilitationsschrift, die sich mit dezellularisierten kardialen Matrix-Gerüsten als Grundlage für Anwendungen innerhalb der kardiovaskulären regenerativen Medizin befasst. Die durch diese Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse behandeln einige der noch nicht gelösten wissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich des kardiovaskulären Tissue Engineerings. Sie könnten helfen, bestehende Therapiebegrenzungen zu überwinden. Mit dieser Habilitationsschrift wurde der Preisträger im vergangenen Jahr von der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit erst 32 Jahren habilitiert.

In Dr. Jan-Philipp Minols Arbeit “Focal induction of ROS-release to trigger local vascular degeneration“ wurde ein Modell etabliert, in dem reaktive Sauerstoffspezies (ROS) aus einer photodynamischen Reaktion isoliert an der Aorta zu einer fokalen Degeneration mit Aspekten im Sinne einer atherosklerotischen Läsion führten. Neben den klassischen Einflussfaktoren der Atherosklerose gelten ROS sowie der oxidative Stress zunehmend als eigenständiger Faktor. Bisherige Versuchsansätze hierzu sind systemischer Natur mit multifaktoriellem Einfluss. Dies erschwert die Analyse des Einflusses von oxidativem Stress als isolierter Faktor. Das vorgestellte Modell konnte wichtige Achsen des atherosklerotischen Remodellings als Folge der fokalen ROS-Applikation nachvollziehen.

Quelle & weitere Informationen unter: www.uniklinik-duesseldorf.de

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