Fast jede fünfte KMU-Website mit eklatanten Mängeln

von – 10.10.2018
Wie aus einer Untersuchung des Internetverbands eco hervorgeht, sind viele Webseiten von Unternehmen in Deutschland nur unzureichend abgesichert. Daher bestehe akuter Handlungsbedarf.
Fast jede fünfte Website von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland weist einer aktuellen Analyse zufolge „eklatante Sicherheitsmängel“ auf. Es bestehe akuter Handlungsbedarf, sagte Peter Meyer, Sicherheitsexperte des Internetverbands eco. Insgesamt sind demnach 52 Prozent der geprüften Websites nicht optimal konfiguriert und damit potenzielles Ziel von Cyberangriffen. In einem Gemeinschaftsprojekt untersuchte der Verband gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum die Auftritte der Unternehmen. Dafür entwickelten die Partner einen Website-Scanner, den sie Unternehmen auch kostenlos zur Identifikation von Sicherheitslücken zur Verfügung stellen.

Insgesamt prüfte das Gemeinschaftsprojekt „Siwecos“ 1100 Websites. Lediglich 67 Prozent von ihnen nutzen demnach das Protokoll HTTPS, das sich längst als Standard für sichere und vertrauensvolle Verbindungen etabliert hat. Auch vor Phishing-Angriffen schützen sich viele Betreiber nicht: 40,5 Prozent der untersuchten Websites haben demnach maschinell auslesbare Telefonnummern auf ihrer Startseite, 44,1 Prozent E-Mail-Adressen im Klartext. Cyberkriminelle oder Spammer griffen solche Informationen gerne automatisiert von Websites ab, sagte Meyer.

Lücken direkt im CMS

In einer YouGov-Umfrage unter 255 IT-Verantwortlichen in kleinen und mittelständischen Unternehmen schätzten zudem weniger als die Hälfte der Befragten (42 Prozent), dass ihr Internetauftritt sicher oder sehr sicher sei. 39 Prozent halten demnach ihre Website nur für teilweise sicher, 11 Prozent für unsicher. 12 Prozent der Websites seien jedoch bereits erfolgreich angegriffen worden. Dabei wüssten viele Firmen nicht, dass die Software hinter der Website, das Content Management System (CMS), Sicherheitslücken habe, sagte Meyer. Der eco rät Unternehmen deshalb, ihr CMS mit Hilfe des bereitgestellten Scanners zu überprüfen.

Quelle & weitere Informationen: www.com-magazin.de

Teststrecke für automatisierte und vernetzte Autos in Düsseldorf eröffnet

Mit dem Projekt Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf (KoMoD) startet Düsseldorf in den Straßenverkehr der Zukunft. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Oberbürgermeister Thomas Geisel haben am Montag, 24. September, eine Teststrecke für automatisierte und vernetzte Autos eröffnet.

Gemeinsam haben der nordrhein-westfälische Verkehrsminister, Hendrik Wüst, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke am Montag, 24. September, auf dem Rheinbahn Betriebshof in Heerdt eine Teststrecke für automatisierte und vernetzte Autos in Düsseldorf offiziell eröffnet. Die rund 20 Kilometer lange Teststrecke ist in ihrer Form einzigartig in Deutschland. Erstmals kann mit dem Projekt „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf – KoMoD“ der automatisierte und vernetzte Straßenverkehr live auf Autobahnen und gleichzeitig im innerstädtischen Betrieb getestet werden. Auf Streckenabschnitten der Autobahnen A57 und A52, am Heerdter Dreieck, im Rheinalleetunnel, auf der Rheinkniebrücke, im Stadtteil Friedrichstadt und am Vodafone-Parkhaus können so zahlreiche Szenarien erprobt werden, in denen Autos mit der jeweiligen Verkehrsinfrastruktur kommunizieren.

„NRW muss bei Innovationen ganz vorne mit dabei sein. Neue Technologien sollen in  Nordrhein-Westfalen entwickelt, getestet und am besten auch produziert werden. KoMoD in Düsseldorf zeigt, wo es in der Verkehrspolitik hingeht: in die digitale und vernetzte Mobilität der Zukunft“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Automatisiertes und auf lange Sicht autonomes Fahren machen den Verkehr sicherer und effizienter. Das Testfeld ist ein wichtiger Baustein zur Erprobung neuer Mobilitätskonzepte.“

Oberbürgermeister Thomas Geisel betonte: „Mit dem Projekt KoMoD wird in Düsseldorf an der Mobilität der Zukunft gearbeitet. Das automatisierte Lenken, Abbremsen und Beschleunigen des Fahrzeugs bedeutet nicht nur mehr Komfort für den Fahrer. Es kann auch entscheidende Impulse liefern, den Verkehrsfluss und damit die Verkehrssituation in den Städten zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Damit passt die Teststrecke bestens zu unserer ‚Smart Mobility Initiative‘. Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet für diese Tests mit ihrer Infrastruktur und mit ihrer modernen Verkehrs- und Tunnelleitzentrale, hervorragende Bedingungen.“

„Dieses Experimentierfeld trifft auf eine lange Tradition moderner und innovativer Verkehrsleittechnik! Düsseldorf ist hier seit mehr als 20 Jahren innovativ und vernetzt unterwegs“, erklärte Beigeordnete Cornelia Zuschke.

Showcases im Testfeld
Acht Testfahrzeuge, darunter ein Linienbus der Rheinbahn, sowie sieben Fahrräder mit „Grüner-Welle-App“ wurden präsentiert. Bei Fahrten im Testfeld wurden die unterschiedlichen Testsituationen, sogenannte Showcases gezeigt. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, sich an Infoständen über die einzelnen Showcases detailliert zu informieren.

Showcase 1 „Routing“: Strategiekonformes Routing /Parkhausinformationen

  • Vernetzung der kollektiven und der fahrzeugseitigen Wegweisung
  • Verarbeitung der zwischen Land und Stadt abgestimmten Strategien im Routing Client des Fahrzeugs
  • Dynamische Routenführung zu Parkhäusern in Verbindung mit den kollektiven Parkleitsystemen

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Befolgen der wegweisenden Empfehlungen
  • Fahrstreifenwahl an Entscheidungspunkten
  • Vorausschauende Planung der Fahrmanöver (Einfädelungs- und Spurwechselvorgänge)
  • Routenführung im Fahrzeug abgestimmt mit der dynamischen Beschilderung vermeidet Irritationen des Fahrers
  • Auswahl und Folgen der Route zu einem Parkhaus mit Kapazitätsreserven

Showcase 2 „Tunnel“:  Tunnelsperrung und -steuerung

  • Bereitstellung detaillierter Verkehrs- und Ereignisinformationen im Tunnel auf Basis kollektiv infrastrukturseitig erfasster und individuell fahrzeugseitig erfasster Daten
  • Verbreitung von Warnmeldungen (etwa Tunnelsperrung, Fahrstreifensperrung) an entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Zulässige Höchstgeschwindigkeiten einhalten
  • Reaktion auf Gefahrensituation im Tunnel (ggf. Übergabe der Fahraufgabe)
  • Reaktion auf Tunnelsperrung (Halt vor Lichtsignal und optimierte Fahrstrategie im Zulauf)
  • Fahrstreifenwechsel bei eingeschränkter Befahrbarkeit des Tunnels
  • Folgen der wegweisenden Empfehlungen im Fall von Tunnelsperrungen

Showcase 3 „Kooperative LSA“: Zustand und Prognose Lichtsignalanlage (LSA)

  • Austausch von Kreuzungstopologieinformationen (Anzahl Fahrstreifen, Position Haltlinie, Signalgruppen)
  • Sekündliches Senden von Zustands- und Prognose-Nachrichten (beinhaltet für alle Signalgruppen den Ist-LSA-Status sowie die zeitliche Prognose)

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Reduktion von Fahrzeugemissionen
  • Vermeidung von Halte-, Brems- und Beschleunigungsvorgängen
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Prognoseinformationen werden in Fahrstrategie umgesetzt (automatisierte Zufahrt/Durchfahrt)
  • Erprobung verschiedener Schaltzeitprognoseverfahren

Showcase 4 „Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)“: ÖPNV-Priorisierung

  • Automatische und kontinuierliche Kommunikation zwischen Road-Side-Unit und Onboard-Unit
  • Senden von fahrzeugseitig generierten Nachrichten mit Informationen zur aktuellen Position, Fahrtrichtung, Geschwindigkeit sowie der Kennung mit Linie und Kurs
  • Vorrangschaltung für ÖPNV-Fahrzeug mittels Phasenwechsel, Grünzeitverlängerung

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Integration des ÖPNV in die C2X-Technologie
  • Optimierung der ÖPNV-Priorisierung durch Einsatz neuer Technologien
  • Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV

Showcase 5 „Verkehrsdatenerfassung“: Fahrzeugbasierte Verkehrsdatenerfassung

  • Heterogene Fahrzeugflotte, ausgestattet mit Unfallpräventionssystemen zur kamera- und fahrzeugbasierten Verkehrsdatenerfassung im Mischverkehr
  • Georeferenzierung von Verkehrssituationen
  • Detektion von ausgewählten Ereignissen und Use-Case-spezifische  Verkehrsdatenbereitstellung
  • Gefahrenwarnung und Unfallprävention für den Fahrer
  • Abbiegeassistent für Busse

 Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Identifikation kritischer Verkehrssituationen
  • Kommunikation von Gefahrenwarnungen
  • Reduzierung des Unfallrisikos und Erhöhung der Verkehrssicherheit

 Showcase 6 „Smart Cycling“: Grüne–Welle-Assistent für Radfahrer

  • Zeigt die richtige Geschwindigkeit, um in der Grünen Welle zu bleiben
  • Visualisiert, wann die LSA wieder Grün wird
  • Bietet Modi für Rad und Kraftfahrzeug
  • Geschwindigkeitsempfehlung auch über Sprachausgabe

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Verhindert unnötige Stopps vor der LSA
  • Vermeidet starke Brems- oder Beschleunigungsmanöver
  • Ermöglicht entspanntes und gleichmäßigeres Radfahren
  • Verringert den Kraftstoffverbrauch und damit die Emissionen von Fahrzeugen

Sieben Fahrräder mit „Grüne-Welle-App“ werden bei Vodafone auf der Willstädter Straße präsentiert.

Showcase 7 „eCall+“: Unfall-Alarm/Rettungsgassen-Assistent

  • Unfall-voraus-Alarm: Kommt es zum Unfall, erhalten umliegende Fahrzeuge per Mobilfunk eine Warnmeldung (eCall+); Generierung einer kollektiven Verkehrsmeldung durch das städtische Verkehrsmanagement
  • Digitaler Rettungsgassen-Assistent: Einsatzfahrzeuge lösen auf dem Weg zum Einsatzort einen Alarm aus, der Verkehrsteilnehmer anleitet, die Rettungsgasse richtig zu bilden

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Empfang einer Warnmeldung und Wahl der Fahrstrategie (Geschwindigkeit, Abstand)
  • Fahrstreifenwechsel bei eingeschränkter Befahrbarkeit des Streckenabschnitts
  • Folgen der wegweisenden Empfehlungen (strategische Routen) im Fall von Sperrungen
  • Aussenden und Empfangen des „digitalen Rettungsgassen-Assistenten“, der anleitet, die Rettungsgasse richtig zu bilden

Showcase 8 „Smart Parking“: Stellplatzgenaue Zielführung

  • Automatische Erkennung freier Parkplätze mit smarten Parksensoren
  • Zuweisung eines freien Stellplatzes und der zugehörigen Route zum Stellplatz durch Parkhausserver
  • Fahrerlose Navigation durch das Parkhaus bis zum freien Stellplatz
  • Fahrerloses Einparken

Beitrag zum vernetzten und automatisierten Fahren:

  • Bereitstellung von Echtzeit-Informationen über belegte und freie Parkplätze
  • Umsetzung des automatisierten Parkservices

Hintergrund: Das Projekt KoMoD
Das Projekt „KoMoD – Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf“ ist Teil des Förderprogramms „Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf 14,8 Millionen Euro, bei einem Fördervolumen von 9 Millionen Euro.

Unter Federführung der Landeshauptstadt Düsseldorf arbeiten das Land (vertreten durch Straßen.NRW), diverse Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen im Projekt „KoMoD“ gemeinsam am Straßenverkehr der Zukunft.

Im Juni wurde der interne Testbetrieb aufgenommen. Die Fahrzeuge fahren auf Basis des Informationsaustauschs teilautomatisiert auf der Teststrecke. Dabei werden die Fahrer durch die Informationen der Verkehrsinfrastruktur unterstützt.

Bei der Fahrt im Testfeld erhalten die Versuchsfahrzeuge jene Informationen, die den übrigen Verkehrsteilnehmern über die verkehrstechnischen Anlagen an der Strecke angezeigt werden, digital für eine fahrzeugseitige Verarbeitung. Alternativroutenempfehlungen und Informationen zu freien Parkplätzen setzt das Navigationssystem um. Zulässige Höchstgeschwindigkeiten und Warnhinweise (etwa zu Baustellen und Sperrungen) der Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf der A57 und im Rheinalleetunnel wie auch die innerstädtischen Ampelprognosen werden zur Längssteuerung (Bremsen und Beschleunigen) der Fahrzeuge verwendet. Die Fahrzeuge dienen zudem als mobile Sensoren, die Gefahrensituationen, Unfälle und Störungen im Testfeld erkennen, um diese an die Fahrer und die Infrastruktur zu kommunizieren.

Auch der ÖPNV, die Rheinbahn, ist eingebunden: An den städtischen Ampeln werden neue Beschleunigungsverfahren getestet. Auf dem Programm steht zudem die Weiterentwicklung der fahrzeugbasierten Verkehrserfassung, wie Fußgängererkennung oder Abstandswarnung. Im Vodafone-Parkhaus wird einem Testfahrzeug in Abhängigkeit von der aktuellen Belegungssituation ein Parkplatz zugewiesen, das Fahrzeug fährt daraufhin selbständig zu diesem Parkplatz und parkt vollautomatisiert ein und auch wieder aus.

2019 soll die Teststrecke mit der Kommunikationsinfrastruktur auch für Dritte geöffnet werden. Aktuelle Informationen zu den neuesten Aktivitäten auf dem Testfeld sind im Internet unter www.komod-testfeld.org verfügbar.

Ein Video zu diesem Thema finden Sie im Laufe des Tages auf YouTube unter:

www.youtube.com/stadtduesseldorf

Quelle & weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de

Smart City Challenge – Digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle

Am 20. und 21. September kamen im Tanzhaus NRW in Düsseldorf zum inzwischen zweiten Mal 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen, um sich dem Megatrend „Smart City“ zu widmen.

Der Begriff der „Smart City“ ist inzwischen in aller Munde und dennoch haben deutsche Städte weiterhin immensen Nachholbedarf. Um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und auf die Straße zu bringen, spielt die Vernetzung der richtigen Akteure eine wichtige Rolle.

Praxiskonferenz

Der Startschuss wurde am Donnerstag mit der Praxiskonferenz gegeben. Nachdem Peter Adelskamp, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Düsseldorf, seine Begrüßungsworte an die Teilnehmer richtete, zeichnete Oliver Hall von Copenhagen Capacity eine Vision, wie die smarte City von morgen aussehen kann. Die Stadt Kopenhagen hat sich als Ziel gesetzt, 2025 die erste klimaneutrale Stadt der Welt zu werden. Energieproduktion und -konsum sowie Mobilität und Stadtverwaltung sollen hierfür smart werden. Der Head of Tech Investments setzt dafür auf die Zusammenarbeit mit internationalen Startups und Unternehmen und macht Kopenhagen z.B. durch die Sammlung und Bereitstellung großer verwertbarer Datenmengen zu einem Innovationslabor für Smart City-Lösungen.
Im Anschluss pitchten Startups und Hackathonpartner (u.a. SAP, Renesas, die Stadtbücherei uvm.) ihre Herausforderungen für die Smart City und leiteten so in den zweiten Teil der Veranstaltung über.

Pen & Paper Hackathon

Nachdem sich um die zehn Hackathonpartner Teams gebildet hatten, hieß es, „hacken was das Zeug hält“, denn zu gewinnen gab es einiges. Die Preise waren ein Tisch für drei Monate im Coworking Space Startplatz, ein einwöchiges Bootcamp sowie ein Platz im Acceleratorprogramm Ignition im Wert von 25.000 €. Die Stadt Essen, Stadtwerke Düsseldorf und ECBM belegten die ersten drei Plätze und können sich auf spannende Zeiten freuen.
Das Siegerteam von ECBM entwickelte eine digitale Lösung für die Stadtentwässerung, die signifikanten Einfluss auf die Kosten haben wird. Aber auch die anderen beiden Teams, zusammengesetzt aus Teilnehmern mit verschiedensten Backgrounds, haben es zur Freude der Hackathonpartner geschafft, echte Lösungen zu konzipieren. Die zweitplatzierten der Stadtwerke Düsseldorf entwickelten eine zentrale Anlaufstelle mit Servicepoints für Düsseldorfer Stadtteile, während die Stadt Essen ein innovatives Konzept für das BürgerRatHaus auf die Beine stellen konnte.

Das Megathema Smart City wird uns weiterhin begleiten und es wird spannend sein zu sehen, welche Entwicklung die Region Düsseldorf/Rheinland nehmen wird.

Ein besonderer Dank gilt unseren Hackathonpartnern: Vermessungs- und Katasteramt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Arcadis, CGI, ECBM, hystreet.com, Renesas, SAP, Stadt Essen, Stadtwerke Düsseldorf und die Stadtbüchereien der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Quelle & weitere Informationen unter: www.digihub.de

Was Mittelständler von Start-ups wollen

Über 70 Prozent der Mittelständler können sich Kooperationen mit Start-ups vorstellen – aber nur 38 Prozent setzen diese auch um. Was erwarten die Mittelständler von Start-ups? Wie kann die Zusammenarbeit funktionieren? Das zeigt die Studie „Mittelstand meets Start-ups 2018“, die vom RKW Kompetenzzentrum in Berlin vorgestellt wurde.

Fast 65 Prozent der befragten Mittelständler wollen mit der Zusammenarbeit neue Technologien erschließen, 61 Prozent Produktinnovationen entwickeln und 55 Prozent den Einstieg in neue Märkte erreichen. Die Anbahnung für eine solche Partnerschaft entsteht überwiegend über Empfehlungen (60 Prozent).

Für Start-ups heißt es also: Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Bei der Auswahl ihres Kooperationspartners legen die Mittelständler neben einer persönlichen Beziehung zum Gründerteam (51 Prozent) auch Wert auf einen Firmensitz in Deutschland (35 Prozent). Als weiteres Auswahlkriterien wurde von rund einem Viertel der Befragten genannt, dass die Start-ups mindestens einen externen Geldgeber mit an Bord haben sollten. Langjährige Branchenerfahrung, räumliche Nähe und das Alter der Gründerinnen und Gründer spielen hingegen eine untergeordnete Rolle bei der Auswahl. Für die Studie „Mittelstand meets Start-ups 2018“ wurden 250 kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau, Information und Kommunikation sowie Chemie und Pharma im März 2018 telefonisch befragt.

Quelle & weitere Informationen unter www.exist.de & www.rkw-kompetenzzentrum.de

Mittelstand Innovativ! – Innovationsgutscheine und Digitalisierungsgutscheine

eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) hat ein Förderprogramm speziell für den innovativen Mittelstand aufgelegt. Unter dem gemeinsamen Dach „Mittelstand.innovativ!“ umfasst es die Förderlinien Innovationsassistent sowie den Innovations- und Digitalisierungsgutschein.

Den „Innovations- und Digitalisierungsgutschein“ führt der Projektträger Jülich der Forschungszentrum Jülich GmbH im Auftrag des MWIDE durch.

Innovationsgutscheine sollen themenoffen in erster Linie die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette unterstützen. Auch wesentliche qualitative Verbesserungen bestehender Produkte und Dienstleistungen können gefördert werden. Sie können auch zur Bearbeitung von Vorhaben mit arbeits- und organisationsbezogenen Fragestellungen genutzt werden. Es gilt, die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung der Unternehmen in NRW zu stärken – sowohl bei den klein- und mittelständischen Betrieben in der Industrie, im Handwerk, im Handel oder im Dienstleistungsbereich.

Mit dem Digitalisierungsgutschein hat sich das Land Nordrhein-Westfalen zum Ziel gesetzt, die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung der Unternehmen rund um die Themen Digitalisierung und IT-Sicherheit in NRW zu stärken – sowohl bei den klein- und mittelständischen Betrieben in der Industrie, wie auch im Handwerk, im Handel und im Dienstleistungsbereich. So sollen KMU insgesamt befähigt werden, den Weg u. a. hin zu Industrie 4.0 zu beschreiten. Die fortschreitende Digitalisierung stellt insbesondere KMU vor große Herausforderungen. Neue Geschäftsmodelle bzw. andere Produktions- und Wertschöpfungsprozesse werden erforderlich. Lösungsprobleme im Bereich IT-Sicherheit stellen sich häufig als Investitionshemmnis für KMU heraus.

Mit der Zusammenführung der Förderlinien „Innovationsgutschein“ und „Digitalisierungsgutschein“ zu einer Förderbekanntmachung schafft die Landesregierung nun einheitliche Rahmenbedingungen für KMU zur Förderung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette.

Dabei ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Einheitliche Förderquoten für den Innovations- und Digitalisierungsgutschein
  • Anhebung der Maximalförderbeträge bei Innovationsgutschein auf das Niveau des Digitalisierungsgutscheins
  • Neben Hochschulen und Forschungseinrichtungen können nun auch Unternehmen für Innovationsdienstleistungen beauftragt werden
Einreichungsfrist (unbefristet)

Quelle & weitere Informationen unter: www.ptj.de

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