Generation-D – Ideen- und Startupwettbewerb

Für innovative Ideen und StartUps mit unternehmerischer Motivation und gesellschaftlichem Mehrwert!

Gesucht werden Ideen und Gründungen, die mit einem innovativen Geschäftsmodell ein gesellschaftliches Problem anpacken.

Zu den wichtigsten Kriterien gehören für die Wettbewerb die unternehmerische Motivation des Teams und der gesellschaftliche Mehrwert der Idee ganz gleich, in welcher Phase sich das Projekt befindet.

Wer kann sich bewerben?

Mitmachen dürfen Studierende aller Fachrichtungen sowie Young Professionals.

Wer ist der Veranstalter?

Es handelt sich um einen deutschlandweiten Ideen- und Gründungswettbewerb ,,von Studenten für Studenten“. Im Sinne des Social Entrepreneurship Gedankens soll gezeigt werden, dass soziale Projekte und Wirtschaftlichkeit keine Widersprüche sein müssen, sondern langfristig erfolgreich vereinbar sind.

Was beinhaltet die Förderung?

Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro sowie persönliche Förderung. Diese umfasst u.a. Coaching durch Projektpartner, Medienberichterstattung und den Zugang zu einem breiten Netzwerk. Es ist entscheidend, dass das Gewinnerteam die Idee tatsächlich umsetzen kann.

Quelle, weitere Informationen und Bewerbung unter: www.generation-d.org

Gründerpreis NRW geht an IOX Lab

Digitale Prototypen für die Industrie

2015 gründete Robert Jänisch IOX Lab. Am Mittwoch wurde das Düsseldorfer Start-up mit dem Gründerpreis NRW ausgezeichnet. Von Florian Rinke

Es nervt: Egal ob beim Mineralwasser-Sprudler, dem Grill oder im Campingwagen – bei Gasflaschen weiß man nie genau, wie lange ihre Kapazität noch reicht. Also tüftelten sie bei Vodafone an einer Lösung. Das Ergebnis ist rot, sieht aus wie ein Blumentopf aus Kunststoff, ist aber eine Art digitale Waage. Sie erkennt das Gewicht der Flasche und übermittelt es über das Mobilfunknetz direkt an das System, so dass man immer weiß, wie viel Kohlensäure beispielsweise noch zur Verfügung steht.

„Das Beispiel zeigt gut, was das IOX Lab macht“, sagt Robert Jänisch, dessen Start-up den Prototypen gemeinsam mit Vodafone entwickelt hat: „Wir machen Ideen zu Innovationen.“ 2015 hat er das IOX Lab in Düsseldorf gegründet, das gestern mit dem Gründerpreis NRW ausgezeichnet wurde.

„Beschäftigungs- und Zukunftsperspektive“

Der Preis wird vom Wirtschaftsministerium und der landeseigenen Förderbank NRW.Bank an herausragende Gründer verliehen. In diesem Jahr hatten sich 153 Unternehmen beworben. Auf dem zweiten Platz landete das Dortmunder Unternehmen Green IT, das Kunden dabei hilft, ihre Informationstechnik emissionsfrei zu machen. Den dritten Platz belegte das Landhotel Kallbach aus Hürtgenwald in der Nähe von Aachen. NRW.Bank-Chef Eckhard Forst lobte die Preisträger: „Wir brauchen in NRW ein vielfältiges Gründungsgeschehen – das sorgt dafür, dass NRW dauerhaft zukunftsfähig bleibt.“

„Die Gründer geben vielen anderen in diesem Land eine Beschäftigungs- und Zukunftsperspektive“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Bevor Jänisch zum Gründer wurde, hat er für den IT-Dienstleister der Volksbanken in Münster gearbeitet. „Das war klassische IT. Da ging es darum, Prozesse zu automatisieren und für die Stabilität der Systeme zu sorgen“, erinnert er sich: „Der Umgang mit Technologie war nicht so kreativ und innovativ.“

Warum Prototypen wichtig sind

Nach einer Reise nach Neuseeland beschließt er: Ich will mehr. Er kündigt, ohne einen Plan, was danach kommt. Die ersten Schritte in der Gründerszene macht er mit dem Bruder seiner Freundin, mit dem er an einem elektrischen Skateboard-Antrieb tüftelte. „Damals habe ich gelernt, dass man mit Prototypen viel mehr erreichen kann, weil man dem Kunden bei der Präsentation etwas zeigen kann“, sagt Jänisch.

Die Lektion ist inzwischen zu einer Art Firmenmotto geworden, weshalb an der Wand des Büros im Düsseldorfer Hafen ein großes Transparent mit dem Schriftzug „Make things not slides“ hängt – zeige Dinge statt Powerpoint-Folien.

15 Mitarbeiter hat das Start-up inzwischen, vom Elektrotechniker bis zum Industriedesigner. Zu den Kunden zählen auch Dax-Konzerne, für die das Start-up in seinen Werkstätten mit Lötkolben und 3D-Druckern und Codezeilen Lösungen entwickelt.

Quelle: www.rp-online.de

,,Teste Deine Startup-Idee“ – Wirtschaftsförderung sucht Teilnehmer für neues Förderprogramm

Angehende Gründer aus der gesamten Region mit zündenden Ideen für ein Startup können sich bei der Wirtschaftsförderung melden, denn es heißt ab sofort ,,Teste Deine Startup-Idee!“

Jeder, der eine Idee für ein Startup hat, kann am Fortbildungsprogramm der Startup-Unit des Wirtschaftsförderungsamtes in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk Düsseldorf teilnehmen. Die drei Workshops zu den Themen Strukturierung der Idee, Zielgruppe und Marktforschung finden im November und Dezember statt. Dabei soll allen, die eine grobe Geschäftsidee haben, aber sich nicht sicher sind, wie und ob man darauf ein erfolgreiches Startup aufbauen kann, das notwendige Know-how vermittelt werden, um durchzustarten. Geleitet werden die Seminare von Mak3IT, einem sehr erfolgreichen Beraterteam, das Gründer unter anderem mit dem Innovation Kickbox-Programm erfolgreich Wissen zu mehr unternehmerischem Handeln vermittelt.

Der erste Workshop findet am 22. November 2017 im STARTPLATZ statt. Dabei werden erste Grundkenntnisse zur Strukturierung der eigenen Idee vermittelt. Am 6. Dezember findet im Factory Campus der zweite Workshop statt, bei dem es um die Definition der Zielgruppe geht. Der letzte Workshop am 13. Dezember fokussiert sich inhaltlich auf Auswahl und Anwendung von Marktforschungsmethoden und dem Zuschnitt der eigenen Idee auf die gewünschte Zielgruppe sowie ein Pitchcoaching.

Die Workshops kosten jeweils 29 Euro Teilnahmegebühr beziehungsweise für Teilnehmer aus Unternehmen 149 Euro pro Ticket.

Weitere Informationen und die Anmeldelinks zu den Workshops gibt es unter www.startup-city.de/tdsi

Quelle: www.duesseldorf.de

Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW gestartet

Als sechster der insgesamt acht Leitmarktwettbewerbe innerhalb der zweiten Runde ist nun „LifeSciences.NRW“ gestartet. Zu zwei Einreichungsterminen können ab sofort Projektskizzen zu den Themenfeldern „Translationale Forschung und Entwicklung für Prävention, Diagnostik und Therapie“, „Forschung und Entwicklung für innovative patienten- und anwenderorientierte Produkte und Dienstleistungen“, sowie „Neue Unterstützungsdienstleistungen durch Digitalisierung im Kontext konkreter Forschungsfragestellungen“ gestellt werden.

Mit dem Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW“ will das Land die Innovationskraft des Leitmarkts LifeSciences stärken, um nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern und die internationale Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens als führenden Standort für die Lebenswissenschaften zu erhöhen.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Die erste Einreichfrist für diesen Call endet am 15.01.2018.

Interessenten wird empfohlen, ein Beratungsgespräch mit der LeitmarktAgentur.NRW in Anspruch zu nehmen.

Quelle & weitere Informationen unter:

www.leitmarktagentur.nrw

Team innoMMT punktet mit modularer Atemsensorik

Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (GFFU) hat am 19. Oktober ihr 2017 erstmalig ausgeschriebenes Startup-Stipendium in Höhe von insgesamt 50.000 Euro im Haus der Universität vergeben. Ausgezeichnet wurde das Team innoMMT für seine innovative Gründungsidee: die Entwicklung und der Vertrieb von modularen Atem­sensorik-Systemen für telemedizinische, nicht invasive Therapie und Gesundheitsüberwachung. Die auf zwölf Monate verteilte Jahresförderung soll die Überführung der Idee in das Anwendungs- bzw. Nachgründungsstadium ermöglichen.

Mit dem Stipendium will die GFFU den Gründergeist an der HHU beflügeln und den Innovations- und Wirtschaftsstandort Düsseldorf stärken. Dazu Eduard H. Dörrenberg, Präsident der Freundesgesellschaft: „Das Gründerstipendium dient in erster Linie der wirtschaftlichen Unterstützung von besonderen „Startup“ Begabungen. Es handelt sich dabei um ein Leuchtturmprojekt des Freundeskreises GFFU. Welchen Stellenwert diese neue Förderung innerhalb der GFFU hat, zeigt folgender Umstand: Allein vier Mitglieder des GFFU Vorstands beteiligen sich mit jeweils 10.000 Euro für zwei Jahre an dieser Förderung.“

Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck ergänzte: „Im Namen der Heinrich-Heine-Universität kann ich nur sagen, ich finde die Initiative der GFFU ganz großartig! Denn an der HHU geben wir uns nicht mit den Erkenntnisgewinnen aus der Forschung zufrieden: Uns ist es ein großes Anliegen, das an der Universität generierte Wissen auch umzusetzen. Das Gründerstipendium trägt dazu bei, indem es Wissenschaftler/innen, Studierende und Absolvent/innen ermutigt, sich selbstständig zu machen und unternehmerisch zu denken.“

Die Entscheidung für innoMMT fiel Ende September in einer Vorstandssitzung der GFFU, bei der die drei besten Teams aus dem vorgeschalteten HHU-Ideenwettbewerb, organisiert vom Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS, www.cedus.hhu.de), ihre Ideen und deren Marktreife präsentiert haben.

Das Siegerteam von „innoMMT“ (innovative, mobile, modulare Telemedizin) um Lena Ehrenpreis, Fabian Meyer und Christiane Schüle haben an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums  Düsseldorf (UKD) ein mobiles Atemtest-Handgerät entwickelt, das durch den „Plug & Pust“ Ansatz für unterschiedliche Krankheiten wie Asthma, Laktoseintoleranz oder Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen bestückt und zur sofortigen Diagnostik in Kliniken oder Arztpraxen genutzt werden kann. Über die telemedizinische Anbindung werden dem Patienten lästige Gänge zum Arzt erspart. Kliniken und Arztpraxen steigern dabei die Effizienz ihres Arbeitsalltags. Durch den modularen Ansatz kann die Palette an detektierbaren Krankheiten in Zukunft erweitert werden.

Die drei Mitglieder des Siegerteams arbeiten erst seit 2016 in dieser Konstellation an ihrer Idee zusammen. Lena Ehrenpreis hat ihren Bachelor und Master in medizinischer Physik an der HHU absolviert und ist nun wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HNO-Klinik des Düsseldorfer Universitätsklinikums (UKD) bei Prof. Dr. Jörg Schipper. Auf die Frage nach ihrem Berufsziel, antwortet sie spontan: „Unternehmerin!“. Ihre Bachelor- und Masterarbeit hat sie bei Prof. Dr. Klaus Schierbaum (Institut für Experimentelle Physik der kondensierten Materie an der HHU) geschrieben und dort bereits mit Christiane Schüle gearbeitet.

Fabian Meyer war mehrere Jahre als Entwickler und Administrator für eine E-Learning-Plattform bei Prof. Dr. Dieter Schumacher (Physikalische Grundpraktika) an der Heinrich-Heine-Universität tätig. Dort hat er Lena Ehrenpreis kennengelernt. Er hat gerade sein Masterstudium in Medieninformatik an der Hochschule Düsseldorf (ehemals Fachhochschule Düsseldorf) aufgenommen.

Christiane Schüle hat in Freiburg und Heidelberg Chemie und an der RWTH Aachen Wirtschaft studiert. Sie war über 10 Jahre Leitende Angestellte für Forschung-, Technologie und Innovationsmanagement sowie Neue Geschäfte bei Henkel in Düsseldorf. Sie ist nunmehr auch wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Schipper an der HNO-Klinik.

Zurzeit wird innoMMMT bis Ende 2017 aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung des Landes NRW (EFRE.NRW) gefördert und konnte in diesem Zeitraum einen ersten Prototypen entwickeln. Dieser Prototyp soll nun mit Hilfe des Stipendiums der GFFU in die klinische Bewertung gehen. Die drei Stipendiaten haben mit ihrem Stipendium gleichzeitig die Verpflichtung übernommen, sechs Monate nach Beginn des Stipendiums einen Zwischenbericht und drei Monate nach Ende des Stipendiums einen Endbericht abzuliefern.

Die interfakultäre Teamzusammensetzung zeigt einmal mehr, dass gute Startup-Ideen aus Wissenschaft und Forschung heutzutage häufig fächerübergreifend sind.

Den hohen Stellenwert der Förderung durch die GFFU zeigte die Anwesenheit des Wirtschafts- und Digitalministers Prof. Dr. Andreas Pinkwart beim Festakt der Vergabe des Stipendiums im Haus der Universität. Der Minister hob die Bedeutung von Startups in NRW hervor: „Exemplarisch spiegelt das Siegerteam des GFFU-Gründerstipendiums gleich zwei Trends aus dem jüngst erschienen Deutschen Startup-Monitor wider. Demnach sind immer mehr Gründer in der Region Rhein-Ruhr weiblich und die Neugründung zeichnet sich durch ihre Nähe zur Wissenschaft aus. Gerade dieser Punkt ist charakteristisch für unseren Gründerstandort. Aber nicht nur das. Auch die Nähe der Jungunternehmen zu etablierten mittelständischen wie auch großen Firmen macht NRW für so viele Startups attraktiv. Mit dem erstmals vergebenen Gründerstipendium setzt der Freundes- und Fördererkreis der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein vorbildliches Zeichen zur Förderung des Innovations-und Wirtschaftsstandorts der Landeshauptstadt und darüber hinaus. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg dem Gewinnerteam innoMMT!“

Der Laudator des Festaktes, Dr. Thorsten Eggert, ist selbst aus der Startup Szene hervorgegangen und heute erfolgreicher Manager der evoxx technologies GmbH, die Enzyme für Bio-Nahrung herstellt. Er machte für eine erfolgreiche Gründung vor allem das günstige Umfeld von Düsseldorf als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort aus und hob dabei die Einrichtungen hervor, die die Startups fördern, wie beispielsweise das Life Science Center, die Technologie Transfergesellschaft und nicht zuletzt CEDUS.

Quelle: www.uni-duesseldorf.de

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